Beiträge von Steffi E.

    Hallo,

    die Ursachen können verschieden sein...
    Zum einen kann es wirklich aus Übermut und Aufregung passieren. Sie vergisst z.B. dass sie auch in fremden Wohnungen stubenrein sein muss.
    Ist nicht weiter tragisch, man muss nur hinterher gehen und aufpassen. Meist verstehen sie das sehr schnell.

    Zum anderen könnte es auch sein, dass sie läufig wird und ihre Duftmarken hinterlassen möchte.
    Auch hier hilft nur hinterher sein und aufpassen.

    Und Drittens:
    sie hat es einfach noch nicht wirklich gelernt auch in anderen Wohnungen stubenrein zu sein. Auch hier hilft es nur sie zu beobachten und das Pinkeln zu unterbinden.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    der gleiche Gedanke kam mir auch schon...
    Wenn ein ängstlicher Hund schon 6 Monate in der Familie ist, dann sollte er normalerweise schon etwas Vertrauen zu seinen Bezugspersonen haben.

    Ich würde an Deiner Stelle da gar nicht rumdoktern, sondern wirklich einen Hundetrainer kommen lassen wenn sie denn etwas ändern wollen.

    Wie willst Du das denn auch machen wenn die Hündin so Panik vor Dir hat? Du lebst ja auch nicht in dem Haushalt und es ist nicht möglich einem Hund Sicherheit bei Dir zu vermitteln und dann zu hoffen, dass es auch bei seinen Besitzern klappt.

    Von daher ist es unumgänglich dass das Frauchen mit dem Hund arbeitet.

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    das selbe hab ich auch gedacht.
    Ich denke auch, dass da irgendetwas gewesen sein muss. Nach drei Jahren friedlichem Zusammenleben kommt mir das auch komisch vor.

    Ich habe hier drei Katzen und drei Hunde.
    Katzen sind Meister darin mal kurz und unauffällig auf sich ausmerksam zu machen.
    Es kommt immer mal wieder vor, dass eine Katze, die friedlich auf der Couch liegt, dem vorbeilaufenden Hund mal kurz auf den Hintern haut.
    Dieser erschreckt natürlich zu Tode und schon kann es zu kurzzeitigem Diskrepanzen kommen.

    Bei uns legt sich das recht schnell wieder und dann ist auch alles wieder gut.

    Nicht immer sind die Hunde die Bösen.
    Wie war denn das Verhältnis vorher?

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo,

    für mich hört sich das an als wären hier mindestens zwei Probleme...
    Einmal etwas mit dem Magen oder der Speiseröhre/Bauchspeicheldrüse und zum anderen etwas mit dem Bewegungsapperat.

    Das Erbrechen finde ich schon sehr häufig und da würde ich auch weiter nachforschen.
    Gerade wenn er schon in Narkose für das Röntgen muss, würde ich gleich noch eine Magenspiegelung machen lassen.
    Normal ist das ja nicht.

    Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, dass ihm bald geholfen werden kann.

    Berichte mal wie es weiter gegangen ist.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: Borreliose kann es nicht sein???

    Hallo,

    das kommt auf den Hund an.
    Manch einer hört damit sofort auf und ein anderer probiert es wieder.
    Ich sag in denen Momenten auch gar nichts sondern pack mir nur die Leine und zieh ihn an mich ran. Hab quasi rechts und links in der Hand Leine und in der Mitte ist der Hund mit Leine im Maul.

    Wenn er Dir in die Finger beisst, dann ist das schon sehr frech und respektlos.

    Was hat aber das Leinebeissen mit dem Hundeauslauf zu tun?
    Ich verstehe Dein Beispiel mit der Stunde ins Sitzbringen nicht... :ka:

    Liebe Grüße

    Steffi

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben und zwar:

    ich geb beiden Parteien je nach Motivation des Hundes recht!

    Es gibt Junghunde die nicht testen und alles immer sofort und ohne nachzufragen ausführen, oder sein lassen.

    Es gibt aber auch die anderen Junghunde die mal testen und das lass ich nicht durchgehen.
    Wenn ich mir sicher bin, dass mein 21 Wochen alter Hund genau weiss, dass er das nicht soll, dann lass ich mich auch durch sein Knurren nicht beeindrucken.
    Er bekommt genau ein Alternativverhalten und das ist "AB" (verschwinde hier) wenn er das NEIN ignoriert und knurrt.
    Räumt er nicht den Platz, dann räum ich den Platz.

    Sollte er nach mir schnappen, weil er mir zeigt, dass ich SEINE Grenze überschritten habe, dann zeig ich ihm sehr deutlich, dass er gerade eben MEINE Grenze überschritten hat.

    So was geht gar nicht...

    Hätte ich einen Rottweiler von Welpenbeinen an und der würde dann so ein Verhalten zeigen, würde ich auch nicht anders reagieren als bei einem Yorki. Nur wäre meine Reaktion der Größe des Hundes angepasst.

    Ein Junghund der schnappt weil er seinen Willen durchsetzen will, beisst nicht mit Beschädigungsabsicht wenn vorher alles normal gelaufen ist.
    Nur meine Reaktion muss schnell, verständlich und gewollt (also nicht halbherzig und nicht nach einer halben Stunde überlegen) kommen, sprich sofort!

    Die selbe Situation hatte ich mit Ronja als sie 5 Monate alt war.
    Sie kaute auch an einem Fransenteppich den sie sich geholt hatte. Sie wusste ganz genau, dass dieser Teppich TABU ist.
    Ich habe vorher viel und oft getauscht und sie hatte viele Sachen zum kauen. Die Teppichaktion hatten wir auch schon einige Male durch, doch dieses Mal war es anders. Sie wollte keinen Strick und auch sonst nichts, sondern den Teppich.
    Sie schaute auch anders als sie knurrte. So ganz wohl war ihr zwar nicht in ihrer Haut, aber sie wollte mal schauen ob sie den Teppich nicht doch für sich beanspruchen kann.

    Als ich ihr den Teppich dann wegnehmen wollte (war nur so ein kleiner wo ein Blumentopf drauf Platz findet) weil ich mich nicht durch das Knurren hab beeindrucken lassen, versuchte sie zu schnappen. Es war ein Warnschnappen und ging an meiner Hand vorbei.
    Meine Hand griff blitzschnell ins Nackenfell, ich zog sie zu mir ran und sie bekam den Anpfiff ihres Lebens. Sichtlich beeindruckt fing sie an zu jaulen und damit war die Sache für mich auch erledigt.

    Wir haben danach ganz normal gespielt und ein NEIN von mir war dann auch ein NEIN. Das hielt bis heute, 13 Jahre später, an.

    Sie war nicht traumatisiert, oder irgendwie verängstigt.
    Sie hatte nur eines gelernt:
    Es gibt Grenzen und mich anzuknurren weil man seinen Willen durchsetzen möchte, wird unangenehm.

    Das andere Beispiel ist Filou:
    Auslandshund...
    Mit diesem hab ich so eine Aktion nicht durchgezogen als er knurrte, sondern anders gearbeitet. Hier war aber die Motivation des Knurrens eine andere. Er hatte schlicht und ergreifend Angst ums Überleben. Er wusste, dass er gewinnen oder auch verlieren konnte und er drohte nicht einfach so zum Test, sondern er meinte es ernst! Er hatte schon um sein Überleben kämpfen müssen und er wusste was er tat!

    Sein Knurren hatte einen anderen Hintergrund als damals bei Ronja und da hätte ich mit Sicherheit einige tiefe Bissverletzungen in Kauf nehmen müssen wenn ich es auf diese Tour gemacht hätte.
    Zudem hätte ich sein komplettes Vertrauen verloren was noch viel schlimmer gewesen wäre.

    Meiner Meinung nach kommt es immer auf den Hund an und ich finde es auch nicht verwerflich wenn ein Junghund testen möchte ob er nicht doch etwas behalten darf was nicht für ihn bestimmt ist.
    Das gehört für mich zur normalen Entwicklung dazu und darauf bin ich auch eingestellt!

    Hat einer zufällig denn Herrn R letzte oder vorletzte Woche gesehen?
    Da ging es um einen Hund der sein Spielzeug und auch seine Kausachen vehement verteidigt hat.
    Mich hat eine Frage von ihm doch sehr zum Nachdenken gebracht:
    Er fragte den Jungen ob er denn das Bedürfniss hätte dem Hund mal ordentlich eine zu knallen!

    Diese Frage kam nach einiger Zeit des Trainings, also schon nachdem mit dem Hund ordentlich gearbeitet wurde und der Hund dann plötzlich doch mal wieder den Jungen anknurrte.

    Ich war echt überrascht über die Frage denn ich hätte nie damit gerechnet.

    Es gibt wirklich Hunde die lernen, dass sie mit Knurren ihren Willen bekommen und das weiter ausbauen.
    Da muss ich Schopenhauer recht geben.

    Die Reaktion der Mutter fand ich jetzt nicht tragisch, noch traumatisierend, noch verwerflich.
    Ich fand sie angepasst in dieser Situation.
    Mozart hat eben gelernt, dass es so nicht geht und ich glaube auch nicht, dass er nun sofort zubeisst ohne zu warnen.

    Liebe Grüße

    Steffi (die je nach Motivation des Knurrens so oder so handelt)