Hallo,
ich sehe das auch so, dass man nicht wegen jedem kleineren Schaden die Versicherung zur Kasse bittet.
Ich selbst bin Versicherungsfachfrau und habe eine eigene Agentur.
Bisher habe ich es nur einmal erlebt dass die Versicherung kündigen wollte. Allerdings wurde ich da um meine Meinung gebeten und konnte die Versicherung für die Kunden, dann aber mit Selbstbeteiligung erhalten. In dem Fall handelte es sich um eine Rechtschutzversicherung. In den letzten 8 Jahren waren 18 Schäden... Das sagt dann schon alles, oder?
Ich selbst habe mit der Schadensabwicklung nichts zu tun, nehme sie zwar auf und leite sie weiter, aber beurteilen kann ich sie nicht.
Bei Deinem Fall würde ich sagen, dass der Schaden nicht komplett, sondern wenn dann nur zu 50% übernommen wird, da beide Hunde unangeleint waren und ihr beide hättet aufpassen müssen.
Klingt blöd, aber so könnte ich mir die Entscheidung vorstellen.
Hoffe aber, dass es anders kommt wenn ihr es wirklich über die Haftpflicht regeln wollt.
Ich hab da schon die tollsten Dinger erlebt und mich auch oft vertan. Also von daher ist das nur mein Empfinden zu der Sache.
Jede Gesellschaft sieht es anders mit den Kündigungen nach einem Schadensfall.
Und wenn man wirklich eine Kündigung bekommt, dann kann es schwer werden eine neue Versicherung zu finden, da man die Schäden bei der Antragsaufnahme angeben muss und sich die Versicherer untereinander austauschen.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es Deiner Hündin bald besser geht.
Liebe Grüße
Steffi