Beiträge von Metatron

    Besser vorher ein paar gedanken zu viel, als hinterher vor einem Dilemma zu stehen.

    Ja, ein Hund ist viel Arbeit. Ein Hund ist aber noch viel mehr Freude an der Arbeit. Ich bin mit Hunden groß geworden, aber wenn draußen Mistwetter ist, dann kostet es mich auch Überwindung mit dem Hund raus zu gehen. Man ist selbst nass und dreckig, der HUnd noch nasser und dreckiger. Und man freut sich auch noch darüber!!! Naja, Hand auf's Herz: Ohne Hund wäre ich nicht so viel draußen in der Natur unterwegs. Schon gar nicht bei ungemütlichem Wetter. Aber es gibt halt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.

    Gerade für Kinder ist es super, wenn die jeden Tag raus kommen. Draußen eine Stunde mit dem Hund toben ist allemal besser als drinnen gehockt.

    Ein Welpe ist natürlich toll. Aber der muss nicht nur nachts raus, der muss auch tagsüber immer wieder raus, kann nicht alleine bleiben, zerlegt auch schonmal Schuhe und Möbel usw. Ich finde, mit einem Jungen Hund von 1-2 Jahren wärt ihr am besten beraten.

    Ich würde mir immer wieder einen Hund von einer Pflegestelle holen. Da kann man den Hund dann schon mal im häuslichen Umfeld kennenlernen, das ist schon etwas anderes, als im Tierheim im Zwinger.

    Schau doch mal im Zergportal, da kannst du in der Detail-Suche auch ganz viele Angaben zu deinem "Wunschhund" machen.

    Also du kannst natürlich eure Wohnsituation am besten beurteilen, und wenn du sagst, ein kleinerer Hund würde besser passen, dann ist das sicherlich auch so.

    Was soll es denn überhaupt sein? Ein Hund vom Züchter oder aus dem Tierschutz? Ist es egal? Lieber ein Welpe, Junghund oder schon ausgewachsen?

    Vielleicht gefallen dir auch Shelties? Oder generell etwas mittelgroßes? Gibt ja soooo viele tolle Mischlinge, gerade mal kniehoch...

    Ich denke, die Entscheidung für den Hund ist doch schon mehr oder weniger gefallen. ;) Ich würde eher mal genau überlegen, was für ein Hund es sein soll.

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    Dann würden wir gerne das Naturfreundehaus ausprobieren, ist dort in der Nähe des Badesees- da haben wir ein Gutscheinbuch...

    gibt wohl traditionelle deutsche Gerichte, wir waren noch nicht da.


    Das Naturfreundehaus ist auch ganz okay. War da zwei Mal mit dem Forum meines Freundes. Preislich realtiv günstig, wenn man Wiesbadener und Frankfurter Preise gewohnt ist. ;)

    An die Bedienung sollte man aber auch keine allzu großen Ansprüche stellen. :D Aber freundlich waren die da immer, nur mit Füßen und Köpfchen nicht immer übermäßig flott.

    Draußen sitzt man ganz schön, drinnen fand ich es nicht so toll.

    Ich find eure Bedingungen auch in Ordnung. Und auch für einen Golden Retriever ist es kein Problem, in den ersten Stock zu laufen. Und selbst wenn mal gesundheitliche Probleme auftauchen würden, könnte der Hund auch im Erdgeschoss glüklich sein.


    Was sagen denn deine Kids zu deinen Überlegungen? Und was möchtet ihr gerne mit dem Hund machen?

    Also zum einen möchte ich mich dem Geschriebenen von Snoop anschließen. Und zum anderen möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass viele Hunde nur nur Gassi gehen möchten, sondern auch eine Aufgabe haben möchten. Gerade die Münsterländer können ziemliche Arbeitstiere sein und da solltest du dir echt überlegen, wie du ihn seiner Art entsprechend auslasten könntest. Nasenarbeit, Dummytraining etc. wären da sicherlich gute Möglichkeiten und auch mit einem noch ungehorsamen Hund in den Grundzügen möglich.

    Du könntest auch mal versuchen zu clickern, um ihn auf dich zu konzentrieren. Lass ihn sich sein Futter erarbeiten. Mit einem ausgelasteten Hund, der nicht so hibbelig ist, arbeitet es sich im Endeffekt auch besser und konstruktiver.

    Und zu guter Letzt: Es ist wirklich so, dass man selbst als Mensch sehr viel an sich selbst arbeiten muss. Eigene Fehler zu erkennen und die Erkenntnis umzusetzen ist nicht einfach. Ein guter Trainer kann da helfen. Wenn du dir das nicht leisten kannst zur Zeit, dann versuche selbst mal objektiv zu reflektieren, wann du wie reagierst und was du in den Situationen besser machen könntest.

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    Auch habe ich ein Geschirr probiert, damit habe ich ihn zwar besser unter Kontrolle, aber so stört es ihn nicht sonderlich wenn er zieht.

    Hallo!

    Bleib bei dem Geschirr, gerade wenn DU damit besser klar kommst. Und gegen das Ziehen kommst du eh nur mit konsequentem Training an, da musst du schon an der Leinenführigkeit arbeiten, sonst wird er sich das von alleine nie abgewöhnen.

    Mit einem richtig sitzenden Geschirr kannst du ihm bzw. er sich selbst jedenfalls keine Verletzungen im Halsbereich zufügen. Das ist meiner Meinung nach auch der ausschlaggebende Aspekt.

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    ehrlich, ich denke wir sollten uns mal bei einer gemeinsamen Runde austauschen, von euch kann ich gewiß noch einiges erfahren, da ihr ja schon einiges durch habt und ich eigentlich noch nichts wirklich trainiert habe mit Tinchen. Ich fands auch richtig, sie sollte nach dem Umzug aus Spanien und zwei Pflegestellen auch erstmal richtig ankommen. Manche meinen alles gleichzeitig machen zu müssen, ich bin für step by step. Sie ist angekommen wie man sieht und jetzt kann man anfangen zu arbeiten.

    Roxy lebt jetzt ein halbes Jahr bei uns, und wir können eigentlich erst jetzt sagen, dass sie richtig angekommen ist und auch weiß, wohin sie gehört. Allerdings haben sich ihre anfänglichen Probleme im Laufe der Zeit auch - zum Teil - selbst behoben. Manchmal muss es eben an erster Stelle stehen einfach nur zusammenzuwachsen, statt sich in Arbeit zu stürzen. Ich fand diese Zeit auch super schön und spannend.

    Ja, da war eure Situation mit unserer total ähnlich. Nur Roxy hat überhaupt nicht Paroli geboten, nicht gefletscht oder geknurrt etc. Sie wollte einfach nur noch weg aus der Situation.

    Ich versteh auch solche Leute nicht. Ehe ich ständig und immer wieder Ärger habe und schon einen schlechten Ruf im Gassigebiet weg habe, leine ich meinen Hund doch an und/oder arbeite an dem Verhalten.