Haben wir schon ein neues Thema? ![]()
Beiträge von LaBellaStella
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Bei Ben ists je nach Tagesform und gewähltem Weg ein bisschen unterschiedlich.....so die üblichen Gassirunden an den Stellen, an denen er normalerweise ohne Leine mitläuft, sind i.d.R. auch so 20, 30, 40m die er sich entfernt - oder ich mich von ihm, wenn er irgendwo ganz dringen das letzte Geruchsatom abschnüffeln muss. In ganz fremden Gegenden würd er gern den Abstand vergrößern, weil da dann alles so fürchterlich Interessant ist. Darf er aber nicht und schon gleich gar nicht ausser Sicht. Und wenn das nicht klappt, gehts halt wieder an die Leine, bis die Murmeln wieder alle an der richtigen Stelle sind.
Und ja, mir machts eigentlich auch viel mehr Spaß, die lustigen oder gut laufenden Dinge zu erzählen. Ohne dass ich damit erreichen will, dass irgendjemand glaubt, wir wären perfekt - denn davon bin ich als HH und der Ben als Jungrocker weit weit weit und noch viel weiter entfernt. Ich seh halt nur ab und an so einige Problemchen, die wir haben, nicht so eng oder so tragisch an - und wenns wirklich knirscht dann wird dran gearbeitet. Manches klappt sehr gut und manchmal tun sich auch neue Baustellen auf....is so. Unsere momentane Baustelle ist auch die Leinenführigkeit. Ging schon mal besser - im Moment würd er gern immer mal wieder die Leinen auf Belastbarkeit prüfen. Muss ich also noch mal ein bisschen intensivieren, das Leinentraining. So richtig perfekt wird das aber aller Voraussicht nach nie werden - das hab ich noch bei keinem meiner Hunde geschafft - das ist einfach schon immer mein "Waterloo" gewesen.
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Aus was ist denn die Halterung von der Glasschiebetür? Holz oder Metall oder Kunststoff? Event. hat sich der Rahmen oder die Schiene verzogen? Manchmal hilf vorsichtiges lockerklopfen - hast einen Gummihammer? Natürlich nicht auf das Glas schlagen, aber vorsichtig auf die Schiene oder den Rahmen...
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Jo, ist so ein Thema wo es ganz drauf ankommt....
So das typische Jungrockerdingensgebeisse hatte ich noch nie bei meinen eigenen Hunden. Die kamen ja alle ziemlich jung zu mir und da war das nie ein Problem, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Sam hat mal meinen Mann "gehackt" - aber das war nachvollziehbar, weil aus Schmerz. Hatte sich als Junghund an der Leine ganz blöd versprungen und am linken Hinterbein einen Spiralbruch zugezogen. Mein Mann wollte ihn anfassen weil er plötzlich aufgejault hat und da hat er zugebissen....aber um sowas gehts ja hier nicht. (Das war auch das einzige Mal, wo dieser Hund jemals seine Zähne gegen Menschen eingesetzt hat).
Ich hatte hier nur ein einziges Mal einen Pflegi (Owtscharka) der tatsächlich in voller Absicht nach vorne ging und dann auch ernst gemacht hat. Aber dem wurden auch die gesamte Eskaltionsstufen vor dem Zubeissen "ausgetrieben".....also bevor er zu uns kam. Da hab ich und mein Mann heute noch die Narben am Unterarm. Das war unlustig. Da hat nur geholfen, ihm ganz langsam zu zeigen, dass er nicht gleich zubeissen muss, wenn ihm was nicht passt. Ich weiß noch, dass ich es richtig gefeiert hab, als er mich das erstemal ganz leise angeknurrt hat - und eben nicht gleich zugebissen. Bei diesem Hund wäre jede "energische" Intervention nach hinten losgegangen (das war der nämlich gewöhnt, möcht gar nicht wissen, was der schon alles mitgemacht hatte), da half wirklich bloss langsam und ruhig vortasten, was geht und was nicht und nicht unsicher werden. Der kam aber später zu einem HH, der viel Erfahrung und Platz und schon viele andere HSHs hatte und wurde ein richtig genialer Hund....
Ansonsten, bei meinen eigenen Jungrockern hatte ich, wie schon geschrieben, das Problem eigentlich nie. In der Regel reichte da ein einmaliges, kurzes, knackiges und ernstes Mitarbeitergespräch völlig aus und sie haben verstanden, dass man nicht in Menschen reinbeisst.
Sam, als Hüti, war da eh nie ein Problem, Joey hätte vielleicht gern mal diskutiert aber s.o. und der Ben ist sowas von überhaupt nicht der Typ dafür, der erwischt einen vielleicht mal beim Zergeln versehentlich aber da reicht dann schon ein "autsch" und er lässt sofort los und gut isses. Der setzt seinen Dickschädel auf eine ganz andere Art und Weise durch.
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Wildpinkler find ich auch dann und wann....
Find ich immer sehr unangenehm...manchen ists ja selber peinlich und die sind dann auch meistens mit hochrotem Kopf sofort wieder weg - aber ab und an "findet" man welche, die nicht nur an komplett offenen und öffentlichen Stellen stehen, sondern einen dann auch noch ganz frech dabei angrinsen und denen das nicht die Bohne unangenehm ist....die find ich so richtig gruslig.
Ich meine, was wollen mir die Typen denn damit zeigen???? Weltmeister im Weitpinkeln???
Spoiler anzeigen
Joey hab ich mal beigebracht auf "wo ist das Würstchen" zu bellen....das hat immer gut geholfen, damit die jeweiligen "Weltmeistertypen" sofort eingepackt und sich verdünnisiert haben...
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14.5. Was macht einen guten Feind aus?
einen Guten? Ehrlichkeit.
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13.5. Wer liebt dich heute?
Da Liebe durch den Magen geht, wird wohl auch bei mir mein Göga der Kandidat Nr 1 dafür sein....gibt heute abend seine Leibspeis...

Eventuell noch meine Tochter - da müsste heute ihr "Survivalpaket" ankommen.....sie ist ja in Berlin und ab und an schick ich ihr ein Fresspaket mit lauter Sachen, die sie in Berlin nicht bekommt....
.....dann ist das Heimweh immer nicht ganz so schlimm... -
12.5. Was erforschst du gerade?
wie und warum und weshalb auf den neuen Sofakissen auf einmal das jack-wolfskin-design herkommt.....ist ja recht adrett aber ich bin mir sehr sicher, ich hatte die nicht bei JW gekauft...

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Jaja...ich finds auch immer gut für die "Seelenhygiene" wenn man mal so ein bisschen mitlesen kann, dass auch bei anderen nicht immer alles rund läuft....
Ich hab ja so meinen ganz persönlichen Erzfeind, meinen ganz persönlichen "specialeffect", mein ganz persönliches "Waterloo", mein "das verschussel ich immer" bei allen meinen Hunden......und das ist die Leinenführigkeit. Keine Ahnung, ich komm mit vielen Baustellen klar und bis heute hab ich auch alles immer so hingebracht, dass es im Laufe der Jahre gut funktioniert hat - aber wirklich richtig leinenführig im Sinne von "läuft locker, freudig und unabgelenkt im Fuss neben mir und ich geh einfach so drauf los" das hab ich noch nie, also wirklich noch nie geschafft.
Ja, sie gehen/gingen alle an der Leine einigermaßen brav eine gewisse Strecke mit wenn ichs verlange und ziehen jetzt auch nicht ständig wie die Ochsen....aber so wie ichs manchmal bei anderen seh....quer durch die Stadt, Leine hängt durch, Hund läuft aufmerksam auf HF guckend in exaktem Abstand, macht an der durchhängenden Leine jeden Richtungswechsel mit ohne dass der HF was sagen muss...hach....
Ich muss Ben immer noch zwischendrin dran erinnern, dass er "bei mir" bleiben soll, und Richtungswechsel macht er eher dann, wenn ihm danach ist und nicht, weil ich grad die Richtung wechsel und so dann und wann ist das Gras auf der anderen Seite des Koppelzaunes/am anderen Ende der Leine einfach doch grüner und interessanter.......*seufzer*....und natürlich gibts immer dann auch noch Leinenmakramee wenn mir andere HHs begegnen, deren Hunde so wunderbar entspannt neben ihnen herschweben...und ich steh da wie der Depp und wickel mich und den Ben wieder irgendwie aus der Leine raus mit rotem Kopf......*doppelseufzer*....bin dann immer in Versuchung, den armen fremden HHs zu erklären "das kann er eigentlich"......was noch viel peinlicher ist...
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Also erstmal: von "Routine" kann bei euch noch gar keine Rede sein...wie lange ist er da? 14 Tage? 3 Wochen???
Sei froh, wenn er jetzt schonmal so einigermaßen weiß, wie es bei euch läuft. Und lösch mal den Gedanken, dass dein Hund irgendwas mit "Vorsatz" macht um irgendwas zu testen.....die Weltherrschaft will er durch das vor die Tür pinkeln nicht übernehmen - ganz im Gegenteil. Das ist mehr Unsicherheit als Trotz. Und alles zusammen noch lang keine Routine.
Nur falls es noch niemand geschrieben hat: ankommen lassen. Und unbedingt einen Trainer holen!!!
Dann: der Ben hatte anfangs auch gemeint, er bekommt jedesmal Futter wenn wir nach Hause kommen. Bekommt er aber nicht, sondern nur nach der großen Gassirunde und danach nochmal am Abend. Der hat auch versucht, diese Regel zu ändern - und dabei auch mal ausprobiert, was zum Erfolg führen könnte: Winseln, Fiepen, ein paar Beller, die Schüssel durch die Küche schussern....das wurde ignoriert und er wurde aus der Küche geschickt. Auch gern mehrmals und nachdrücklich.
Richtiges Verhalten wurde belohnt - er darf gern kurz in der Küche gucken, ob tatsächlich nix drin ist, aber auf eine ruhige Art und Weise und wenn er danach Ruhe gibt, gibts auch mal ein Gutti.
Du hast sein (für dich unerwünschtes) Verhalten jetzt durch das nachgeben und füttern belohnt - hast selber gemerkt. Das ist keine riesen Katastrophe, aber es kann reichen, dass er da jetzt länger dranbleibt als nötig. Hilft nix - da musst jetzt durch und ihn nie wieder zum Erfolg kommen lassen.
Oben wurde ja schon geschrieben, dass das anknurren und anbellen durchaus aus einer unsicheren bzw unklaren Kommunikation (Körpersprache deines Freundes z.b.) entstanden sein könnte. Das denk ich auch. Was soll der Hund denn zeigen, wenn dein Freund heimkommt? Also was wäre denn das erwünschte Verhalten? Soll er auf ihn zu rennen und ihn anspringen und um ihn rumtanzen? Soll er ruhig irgendwo liegen bleiben und erst später hin um ihn zu begrüßen? Soll er gar nicht begrüßen? Soll er ihn fressen wenn er reinkommt?
Hab das jetzt mal ein bisschen überspritzt formuliert - damit du dir überlegst, wie das denn für euch am besten wäre. Denn einfach nur sagen: Der soll nicht knurren oder bellen! - funktioniert eher nicht. Erstmal überlegen, wie das denn auf Dauer in Zukunft ablaufen soll. Und da draus kann man dann ein kleines, feines Ritual machen. Könnte mir vorstellen, Freund kommt heim, zieht sich aus, ignoriert erstmal den Hund und erst, wenn der Freund komplett angekommen ist, meinetwegen die Hauspuschen angezogen hat und dich begrüßt hat und auf der Couch sitzt - erst dann kann Hund wenn er denn will, hin und kann mal schnuppern, wo der Freund denn war (das ist meist für Hunde eine unglaublich interessante Sache...zumindest für meine) und dann kann man wenn beide Spass dran haben, kuscheln oder ein kleines Spiel oder was eben auch immer gewünscht wird, machen. Also auch da Ruhe reinbringen, Hund nicht bedrängen, Hund nicht für Unerwünschtes belohnen und sich vorher überlegen, wies denn ablaufen sollte.