Beiträge von LaBellaStella

    entweder die "obsttüten" ausm supermarkt (bekomme ich mitlerweile von allen nachbarn, freunden, verwandten mitgebracht...) oder die aus den tütchenspendern hier am ort oder die 5 / 10 ltr abfallbeutel für kosmetikeimer, die rolle mit 40 stück für ca 1 euro.

    hab in allen möglichen jackentaschen, handtaschen, hosentaschen irgendwie lauter tütchen. ;) was oft zu lustigen situationen mit nicht-hhs führt wenn ich umständlich erkläre warum ich kleine tütchen sammle und mitschleppe.

    dabei brauch ich sie eingentlich so gut wie nicht, höchstens mal eines pro woche da sam ein passionierter unterm-busch-kacker ist. allerdings kann es vorkommen dass er das letzte stückchen nicht mehr abwarten kann (weil irgendwo was furchtbar interessant ist) und das "verliert" er dann und wann mal aufm weg - das ist dann das eine tütchen pro woche. (dafür würds aber wahrscheinlich auch ne papiertaschentüchertüte tun... :D

    lg

    stella

    uiui da wär fast eine diskussion über offenstall/stallhaltung draus geworden *grins*

    ich habs gut, der merlin steht zwar in einem "richtigen" stall, allerdings mit direktem zugang auf seine balkon (paddock), im sommer selbstverständlich tag und nacht frei zugänglich. dolle sache, da links und rechts neben ihm 2 mädels stehen und da ist dann paddockübergreifendes beknabbern angesagt.

    ausserdem isser im sommer von 5 uhr früh bis gegen mittag wenn die fliegen zu böse werden mit seinen kumpeln auf der koppel. (im winter ab 8 uhr früh und meistens abends nochmal für 2 stunden je nachdem).

    Zitat

    gazelle1104 hat Folgendes geschrieben:
    Es kommt halt auch sicher darauf an , was man mal machen möchte. "Nur" ein bissl Freizeitreiten oder eher schon mal ein Turnier etc


    Da muss ich, als reiner "Freizeitreiter" mal meinen Senf dazu geben:

    In erster Linie kommt es mal drauf an, dass das Pferd richtig geritten ist, eine selbstragende Haltung entwickelt, sich selbst, mit und ohne Reiter, ausbalancieren kann und ordentlich gymnastizierend geritten wird.
    Das ist unabhängig davon, ob Gelände geritten wird, oder Turnier. Es ist eine der Grundvoraussetzungen zur Gesunderhaltung eines Reitpferdes!!

    so und nicht anders, völlig wurscht ob westernstyle, spanisch oder englisch. und genau hier liegen die meisten hausgemachten schwierigkeiten. darum auch nochmal mein rat: bitte wirklich immer fachmännische(frauliche) hilfe holen oder in beritt geben!

    ich gehör ja der (hüstel) so ungern gesehenen dressurreiterfraktion an und bin schon seit einigen jahrzehnten erfolgreich im sport dabei aber dennoch nehm ich immer und immer wieder meine stunden - eben weil meine trainerin von unten oftmals fehler schneller sieht als ich sie von oben "erfühle" und fehler schleichen sich sooo schnell ein, das glaubt man kaum.

    und meine stunden nehm ich beleibe nicht nur wegen den turnieren sondern weil ich meinen schimmel einfach lange fit und gesund erhalten möchte.

    ich würd dir ja raten, dich einfach mal umzuhören ob nicht irgendwo jemand eine reitbeteiligung auf einem jüngeren pferd zu vergeben hat? dann kannst du schonmal ein bisschen reinschnuppern in die ausbildung.

    lg

    stell a

    top:

    katalanischer hütehund (gossi) - what else! ;) traumhund, immer wieder.


    ansonsten
    alles flokatiartige, hütende wie: briard und seine verwandten oder bearded collie oder auch ein aussi.

    von den kurzhaarigen:

    boxer (schon allein wegen apollo)
    dobermann (daran sind die "jungs" vom majordomus schuld- wollte auch immer ne doppel-koppel, genannt magnum und higgins.. :lachtot: .)
    dalmatiner

    uuuund ausser konkurrenz aber immer schon ein traum vom göga und mir: ein schwarzer neufundländer ;)

    flop:

    jagdhunde/vorstehhunde/apportierhunde(nicht vom aussehen her, sondern sind mir generell "zu"..!)
    alles was unter meinen teppich passt. (ausnahme schwiegerdackel-falls schwiegermuttern mitliest)
    alles was ponygrösse hat (komme mit der zu kurzen lebenserwartung nicht klar)

    lg

    stella

    wenn du in mühldorf bist dann komm nach traunstein, dann bietet sich sam gerne als "fremdenführer" an.

    ansonsten: chiemsee ist immer schön - waginger see auch (da gibts auch ein paar ruhige plätzchen wo du mit hund ins wasser kannst)

    burghausen oder tittmoning - die burgen sind wirklich sehenswert.

    natürlich immer empfehlenswert hier im chiemgau/rupertiwinkel: die biergärten. in den meisten dorf-biergärten sind hunde gern gesehen.

    wenns dir nicht zu weit ist, empfehle ich immer gern amerang : dort gibts nicht nur ein automobilmuseum sondern auch ein bauernhausmuseum, in das man auch die vierbeiner mitnehmen kann - wunderschöne uralte orginalgetreu wieder aufgebaute höfe, dort könnt ich stundenlang rumwandern.

    lg

    stella

    danke, christine, im wesentlichen hast du zusammengefasst, was ich auch so unterschreiben würde.

    ich möchte nicht unken, aber bitte überlege es dir genau!

    ein fohlen ist nicht mit einem welpen zu vergleichen. sicher kannst du auch mit einem einjährigen schon ein bisschen halfterführen oder hufeaufheben üben. aber es braucht unbedingt andere möglichst gleichaltige koppelgenossen.

    gigant war 2 1/2 jahre alt, merlin war 3 jahre alt als ich sie gekauft habe, beide direkt aus einer junghengste-aufzucht. merlin ist also seit er absetzer wurde in einer herde mit gut 30 junghengsten aufgewachsen (in ungarn) bevor er zu mir kam, war also noch "roh".

    ich reite seit ich 6 jahre alt gewesen bin (also gut 30 jahre lang), habe berittpferde und gebe selber auch dann und wann reitunterricht. aber dennoch lasse ich mir bei ganz jungen rohen pferden immer helfen. grad beim anlongieren oder einreiten passieren soviele fehler - diese später auszubügeln ist unglaublich schwierig.

    merlin habe ich gekauft, dann hat er ungefähr ein halbes jahr "grundausbildung" (anlognieren, aufsitzen, anreiten, mal ein bummel ins gelände, die grundgangarten) hintersich gebracht, danach hab ich ihn zum "auswachsen" nochmals ein halbes jahr auf die koppel gestellt (in eine gruppe von 5 jungen stuten).

    erst danach fing gaaaanz langsam der ernst des lebens für ihn an. immer unter zuhilfenahme von vielen fachkundigen augen, die mal genauer hingeguckt haben.

    es ist machbar, sicher. ich möchte nur vermeiden, dass du dir die aufzucht eines jungen pferdes ähnlich vorstellst, wie bei einem jungen hund. das sind nämlich zwei ganz verschiedene dinge.

    ich mein das nicht böse, im gegenteil! wenn du dazu entschlossen bist, die möglichkeiten einer pferdegerechten aufzucht hast und dir wirklich gute und fachkundige hilfe organisieren kannst und viel zeit hast, dann drück ich dir von herzen die daumen, dass alles gut geht.

    liebe grüße

    stella

    was uns sam gibt?

    ich kann nicht alles aufzählen, weil es nur so wenig worte für soviele gute gefühle gibt.

    grad jetzt im moment hör ich sein "tipp-tapp-tipp-tapp" auf dem parkett, er geht grad nachschauen, ob die kinder schon im bett liegen. gleich werd ich ihn hören, wie er in julias bett springt und ihr gutenacht sagt, dann wird er in michaels zimmer gehen und auch ihm gutenacht sagen.

    das macht er jeden abend. jeden abend geht er, und bringt auf seine ganz eigene art meine kinder zu bett.

    in der nacht dann liegt er im gang und bewacht ihren und unseren schlaf. und wir alle schlafen unheimlich gut, weil sam passt auf uns auf. das macht er jede nacht.

    am morgen, da guckt mich um fünf uhr früh ein ganz verwuschelter und verschlafener sam an, noch ein wenig verträumt mit der rute wendelnd "dutzt" mich mit seiner nase an und sagt mir gutenmorgen. dann, wenn er ganz richtig wach ist, geht er die kinder wecken- mit einem lustigen nassen "schlapp" seiner zunge. meine kinder wachen lachend auf. das macht er jeden morgen.

    tagsüber bringt er uns zum lachen -manchmal auch in wallung;) - und beides haben wir so nötig wie das tägliche brot. das macht er übrigens jeden tag.

    was kann ich denn mehr verlangen?

    :liebhab:

    kind und hund = super sache, guck:


    kind nr. 1spart viele kauknochen:

    kind nr. 2 und hund beim kuscheln:

    natürlich sollten - nein müssen - sowohl kind als auch hund - einen liebevollen und respektvollen umgang miteinander erlernen.

    aber so aus meiner erfahrung raus klappt das mit ein bisschen gesundem menschenverstand recht gut. bei uns ist sam sowieso irgendwie wie ein drittes kind - er trotzt, er pubertiert, er ist lieb, er lernt, er möchte kuscheln, er widerspricht, er hinterfragt, er gehört einfach mit dazu.

    lg

    stella

    ui - ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG - CHANDRO !


    mööööööönsch sylvi, da bin ich ja grad mal ein winziges bisschen früher als du hundemama geworden, sam ist vor ungefähr 2 wochen 1 jahr alt geworden!

    lg

    stella

    "wuff", - frauchen mach mal platz vorm schlepptop - mööööönsch chandro-kumpel! lass dir umärmeln und umpfoten un nimm nen rat an von nem kerl, der n´paar tage älter is als du:

    bleib konsequent und liebevoll an der erziehung deines frauches dran, sie hats trotz aller macken verdient. hör bloss ned auf damit, nur weil du aus der pubertääääät raus bist - sonst macht se dich noch zum forums-vorzeige-hund statt zum forumsrocker! ;)

    wau, sam

    Zitat


    Ich kenn mich ja nicht auf dem ganze Tierschutzparkett aus, sondern halt hauptsächlich in der Wind- und Jagdhundecke Südeuropas und IE und UK - das ist halt mein "Interessenschwerpunkt". Deswegen möcht ich gleci schon mal sagen, dass meine Aussagen sicher auch nur einen Teil des Themas beleuchten. ;)

    Aber eben gerade die Aussage, die Leute im Ausland würden bewusst zum Verkauf an Tierschützer produziert stimmt eben nicht, bzw nur in sehr kleinem Ausmaß. Es ist halt so, dass in den entsprechenden Ländern, Spanien als Paradebeispiel, aber auch anderswo, Hunde nach einem ganz anderen Prinzip als hier gezüchtet werden: Quantität vor Qualität.....

    vielen vielen dank für diesen post!

    genauso bin ich an sam gekommen. auch er einer der überzähligen. entsorgt weil entweder zuviel oder zu "schlecht" oder einfach deswegen, weil ihn der bauer/hirte nicht brauchen konnte.

    weggeworfen, weil eben ein wegwerfprodukt. weggeworfen, weil eben die mentalität eine andere ist. weil es eben KEIN schlechtes gewissen macht, mal eben welpen in die plastiktüte zu stecken und übern zaun zu werfen.

    und ich stimme vollkommen zu, dass dieser zustand nur auf lange sicht geändert werden kann, eben indem man versucht, dort vor ort die leute sensibilisiert.

    es wird an der misere nichts ändern ob man diese hunde nun nach deutschland bringt oder nicht. der jäger, der bauer oder der hirte wird immer weiter vermehren. etwas was seit generationen in den köpfen der menschen ist, kann man nicht so schnell wieder rauskriegen.

    genau darum lass ich mir mit sicherheit kein schlechtes gewissen einreden mit dem "ewigen" argument, dass in spanien o.a. welpen rein für den gewinnbringenden export produziert werden. den vermehren dort ist es nämlich tatsächlich völlig egal was aus der überproduktion oder dem ausschuss wird. haupsache sie müssen sich nicht länger drum kümmern.

    im anderen thread, im züchter-preise-thread hat (ich glaub flying paws wars ??) geschrieben, dass richtige hundezucht vor der geburt anfängt. stimmt. aber in vielen ländern eben nicht: dort wird erst nach der geburt selektiert. und alles was "nichts" taugt oder zuviel ist, wird eben abgeschafft - wie auch immer. im prinzip ist das so gar nichts anderes wie bei anderen "nutztieren" auch. nur dass man hald wohl einem schwein oder einem schaf oder einem rindvieh das nicht ins schema passt, nicht nachtrauert. sondern es "verwertet".

    stella

    Zitat

    Sorry, bei der Vorstellung schmeiß ich mich grad weg :lachtot:
    Ich würde sowohl Hund als auch Igel mal dem Therapeuten vorstellen....


    LG
    cazcarra

    :lachtot: mööönsch elke, mach nicht solche sachen, hab mir grad den o-saft auf die tasta gespukt vor lachen...igel in therapie!!!! :lachtot:

    die alte hündin meines göga brachte ihm auch ständig igel an (heil und ganz - also sowohl igel als auch hund) er hat sie dann wieder in etwa dahin gebracht, wo sie sie her hatte...war wohl auch falsch, da hund da nur gelernt hat, herrchen spielt auch gern mit den stachelkugeln ;)

    unsere maja hat sich mal fürchterlich erschrocken als abends auf der terrasse eine schokoladenkekstüte auf sie zuschlingerte.....der superwachhund....sie bellte wie verrückt, ich auf die terrasse, erschrecke selber ordentlich, hund springt hinter mich und verbellt die unheimliche erscheinung in meinem schutz...

    schliesslich hab ich todesmutig in die kekstütge geguckt: drin war ein igel, der die krümel gefressen hat, aber raus kam er nimmer, da sich die stacheln eingespreizt haben...nur die hinterbeinchen haben rausgeguckt und er ist deswegen so schlingernd mit tüte übern kopp durch die gegend.

    wir haben ihn natürlich befreit, er hat uns noch oft besucht - allerdings war er maja ein für allemal unheimlich ;)

    lg

    stella