Beiträge von LaBellaStella

    motocross oder quadfahrer gibts hier gottseidank weniger - zumindest nicht im wald.

    aber dafür viele downhillbiker....und ja, die sind ein ärgernis.

    wenn wir bergtouren machen planen wir mittlerweile schon so, dass wir möglichst auf unbefahrbaren steigen gehen und nicht auf touren, die auch von den bikern befahren werden...

    nicht nur wegen der hunde sondern einfach schon aus purem eigenschutz - so schnell wie die oft ums eck kommen, kann man auch ohne hund nicht mehr zur seite.

    darüber ärgern sich auch viele nicht-hhs, ganz normale wanderer. aber ändern tut sich da dran leider auch nix.

    ich bin ja immer schon froh, wenn sich die biker rechtzeitig bemerkbar machen - damit ich noch reagieren kann.

    als sam 2 jahre alt war, kam joey als welpe/junghund dazu: es gab keine nennenswerten probleme. als joey so 2 jahre alt war, gabs mal ein paar "klärungs-phasen" - aber das war recht schnell vorbei und seitdem ist alles in ordnung. die beiden bilden eine "männer-wg" - ist so ein "männerdings" - grossartige kuschelein passieren nicht aber dafür wird kumpelhaft gespielt und man könnte vermenschlicht sagen, sie sind wie "grosser-bruder, kleiner-bruder".

    als jimmy-dackel dazu kam, 12 jahre alt, intakt, gabs auch keine probleme - allerdings kennen/kannten sie ihn beide schon ihr leben lang.

    joey hat jimmy adoptiert - die beiden zeigen auch das "kontakt-liegen" - wobei joey das dackeltier als nackenrolle benutzt... :D

    bei uns verläuft also das zusammenleben unter den drei unkastrierten rüden recht harmonisch. wenns mal wirklich was zu klären geben sollte, dann passiert das sauber in der kommunikation - ohne prügeleien.

    auch draussen, wenn wir anderen hunden begegnen, gibts i.d.r. keinen ärger. joey ist der einzige der drei, der ab und an noch einen "fremdspielanfall" bekommt, die anderen beiden sind da eher neutral.

    ein "gemeinsames mobben" anderer hunde kommt nicht vor - würde auch von mir sofort unterbunden werden.

    bylla, ein toller beitrag.

    Zitat

    von brody

    interessant finde ich mal wieder, das scheinbar schon extreme Bedürfnis mancher, anderen prinzipiell Unfähigkeit und starke negative Effekte auf den Hund zu unterstellen, festzulegen zu was man das Recht hat und zu was nicht.. und dann noch den Eiertanz zu vollführen um das nicht ganz so auszusprechen.

    hm, ich seh eigentlich nirgends, dass jemand ein extremes bedürfnis hat, anderen prinzipielle unfähigkeit zu unterstellen - auch nicht, dass jemand einem anderen ein "recht" auf etwas absprechen will....aber das ist nur meine meinung.

    Zitat

    Warum also, sollte ich so nicht auch klare Grenzen setzen?
    weils politisch nicht korrekt ist?

    ich finds persönlich schlimm, wenn jemand keine klaren grenzen setzt. denn dann läuft was ziemlich schief. darin sind sich - so wie ich das lese - alle einig. und über das "wie" muss diskutiert werden. denn genau danach wird doch so häufig im forum gefragt.


    Zitat

    Ich kann mir das ganze natürlich auch mit höchst grundsätzlichen Diskussionen erschweren... nur wird mich mein Hund deswegen trotzdem nicht, oder nur viel langsamer verstehen.

    für den einen erschweren grundsätzliche diskussionen eine sache, der nächste findet sie informativ.

    ob man daraus nun in einer absoluten forumulierung ableiten kann, dass einen der hund nun deswegen nicht oder langsamer versteht, würde ich so nicht behaupten wollen.

    1. tag mit maja

    wir holten sie im TH ab, sie übergab sich ins auto, kam ins haus, übergab sich da auch nochmal um danach zielsicher in herrchens hausschuhe zu pischern.... :D

    1. tag mit sam:

    nachdem wir am vortag erst spät nachts hier mit ihm angekommen waren, ist er ziemlich schnell im wohnzimmer in einer ecke eingeschlafen - wir hatten uns auf der couch hingelegt.

    als ich früh am morgen aufgestanden bin, sprang das kleine fellbündel auf und hat mich erstmal gar fürchterlich angeknurrt - und gleichzeitig pipi gemacht :lol:

    ansonsten war er mit dem neugierigen erkunden der wohnung und des garten beschäftigt und ich damit, ihn von allerlei schabernack abzuhalten :smile: - vorallem sämtliche vorhandenen schuhe hatten es ihm angetan...und die blumen im garten waren ihm sehr unheimlich - die wurden auch angeknurrt...

    1. tag mit joey:

    er kam ins haus, steuerte zielsicher die couch an, kletterte hoch, legte sich hin und weigerte sich, sie jemals wieder zu verlassen.... :lol:

    er hatte es leicht, er hat sich einfach sam angeschlossen und ihm alles nachgemacht. als abends dann der fernseher an war hat er sich fürchterlich davor erschrocken - er brauchte tage um dem unheimlichen ding nahe zu kommen.

    ich glaub, das alte missverständnis "nur positiv", "keine regeln", "unerzogen" stirbt irgendwie nie aus.

    dass "nur alles positiv für den hund" (hier wohl im sinne von wattebällchen gemeint) so für sich selber als "stand alone" nicht funktionieren kann - ich dachte, das wüsste jeder...

    ich persönlich lasse das "maß" vor den regeln weg - ich mach lieber regeln nach maß. (wortspiel - nicht hauen).

    ob jetzt wölfe sich untereinander "loben" - keine ahnung.

    meine persönliche erfahrung allerdings zeigt, dass meine hunde allesamt auf "lob" sehr gut reagieren und das ich damit erwünschtes verhalten erreichen und auch festigen kann - auf eine einfache und nervenschonende art.

    ob das nun artgerecht ist? ebenfalls keine ahnung.

    regeln, konsequenz, humor, geduld und management - ist das nun positiv oder negativ? wieder stelle ich fest: keine ahnung.

    aber alltagstauglich isses.

    Zitat


    Von der artgerechten Haltung sind wir ob mit oder ohne positive Bestärkung weit entfernt.

    das könnte man dann aber auch noch weiter spinnen...und ob es dann irgendwo hin führt, sei dahin gestellt....denn wenn man es weiterführt dann könnte man sagen: auch das hüten, das schützen, das jagdhelfersein war auch irgendwann mal nicht artgerecht....so vor urzeiten...

    man könnte jetzt ewig diskutieren, was man überhaupt unter artgerecht versteht. bei einem haustier wie dem hund wirds schwierig.

    ich behaupte mal, dass ich meine hunde nicht artgerecht halte. im sinne von deiner aussage drüber, was artgerecht ist. allerdings tu ich das völlig ohne schlechtes gewissen und mach mir darüber auch keinen grossen kopf.

    wenn ich artgerecht im sinne von "positiv" zusammenbringen will, dann müsste ich schreiben: ich hab ne positive grundeinstellung - und die wirkt sich auch auf mein zusammenleben mit den hunden aus - aber nicht im allerstrengsten sinne von "artgerecht" wei der begriff für mich überhaupt noch nicht wirklich definiert ist.

    was denn nun endlich HEUTE artgerecht ist für das haustier hund - das wär ein eigener thread.

    eigentlich wars eine gute nachricht aus berlin. endlich!

    ......aber was kommt danach? macht mir ein bisschen sorgen....

    ich hoff einfach mal, dass sich was vernünftiges finden lässt - nicht nur wieder irgendwas, was sich aufm papier gut macht.

    schön wärs ja, wenn sich etwas finden lassen würde, was alle "erfasst" und die "idioten" aussiebt - ohne die hürde sinnlos zu hoch zu bauen.

    aber alles in allem: endlich ist wenigstens dieser unsägliche listenquatsch vom tisch. wenigstens in berlin!

    Zitat

    Danke für die Hilfe.


    Über manche Krankheiten hab ich mich schon informiert, aber ich möchte keinen kranken Hund aufnehmen, wenn also ein Mittlermeer-Hund in Frage kommt, muss dieser Negativ getestet worden sein. Nur kann man sich auf solche Aussagen verlassen? :-/

    jaein

    auf MMK-tests kann man sich insofern verlassen, als der hund zum zeitpunkt des negativen tests keine der getesten krankheiten hatte bzw keine antikörper nachweisbar waren.

    was aber nicht heisst, dass er für immer völlig gesund und ohne MMK bleibt. leishmaniose z.b kann auch noch lange zeit versteckt im körper schlummern. von daher wird jede seriöse orga immer noch die verschienen tests auch nach der vermittlung empfehlen.

    und: eine garantie dass ein hund - egal ob von einer einheimischen orga oder einer ausländischen - völlig gesund ist, gibt es nicht. das ist dir sicher klar.

    cinnemaus hat dir oben schon einen link gepostet, dort erfährst du schon sehr viel, worauf du so achten solltest.

    edit:

    jetzt hatte es meinen letzten satz verschluckt:

    insofern ist für mich eine möglichst "positive" erziehung durchaus artgerecht - sprich: so wenig "bestrafung" oder reaktion auf unerwünschtes verhalten wie nötig aber soviel "postives lernen" wie möglich. was aber für mich überhaupt nix mit völliger rahmenlosigkeit zu tun hat - sondern mit der notwendigen konsequenz und geduld und vor allem der verständlichkeit meines agierens für den hund.