Beiträge von BigJoy

    Mal direkt losgelegt: In meinen Augen ist es unhöfliches Verhalten von deinem Hund und von dir! Du argumentierst hier zwar damit, dass er ein junger Hund ist (mit 8 Monaten auch nicht mehr soo wirklich), aber er wird das Verhalten auch nicht sein lassen, wenn er älter wird.
    Hunde müssen sich nicht begrüßen, besondern nicht, wenn sie nicht in einem Gruppenverband leben, sondern sich zufällig auf dem Spaziergang sehen und danach womöglich nie wieder. Das ist von dir sehr vermenschlicht gedacht.
    Deine Frage, ob es besser ist, mit dem Hund an einem an der Leine ziehenden, geifernden/kläffenden Hund einfach vorbeizugehen, kann ich nur mit "Ja!" beantworten. Warum sollte ich meinem Hund zu so einem (jugendlich hin oder her) Rüpel lassen?
    Ich finde es kein Problem, wenn es mal vorkommt, dass du den Hund nicht schnell genug angeleint bekommst! Aber ich höre bei dir doch einen gewissen Vorsatz heraus...- und der erhitzt mein Gemüt.
    Hunde sollen das immer unter sich klären - ja, aber dann sei auch nicht sauer, wenn deiner mal heftiger als dir lieb ist, zurecht gewiesen wird. Warum lässt du deinen Hund eigentlich so ins offene Messer rennen? Und warum sollen andere Hunde deinen Hund erziehen?
    (Räusper, ja, ich bin emotional beteiligt, unüberlesbar, was...)

    Wenn wir auf dem Sofa gekuschelt haben, bevor ich ins Bett gehe, bleibt sie dort noch ca 1 Std liegen. Dann steht sie auf, säuft (sie bekommt abends ihr TroFu) und geht danach nebenan in ihr Schlafnest. Sie wandert danach nicht mehr rum.
    Ich hätte sie ja manchmal gerne mit im Bett, ehrlich gesagt. Aber sie steht nach kurzer Zeit auf und geht ins sichere Körbchen. Und vorher liegt da so so blöd auf Halbacht, gar nicht entspannt. Und das im Bettschlafen langsam aufzutrainieren, ist mir auch zu blöd. (Ich denke, sie hat früher Ärger dafür bekommen.)

    Zitat

    Lieber Patrick!
    Ich sehe kein Problem darin, Brigitte auch weiterhin mal zärtlich anzuschauen - solange du dabei keine Sabberfäden produzierst, dürfte alles im grünen Bereich sein....cazcarra


    Und nicht den Kopf durch die Katzenklappe steckst!
    :lachtot:

    Ja, ja, wer den Schaden hat...
    lieben Gruß von einer Besitzerin einer Hündin

    Zu Linda: Ein Angsthund ist nicht zu unterschätzender Aufwand, auch wenn Jimmy viel Aufbauarbeit leisten wird bei der Hündin. Wenn du sie dir in Karlsruhe ansiehst, weiß ich allerdings auch nicht, wie du ohne sie wieder wegfahren willst...ich könnte - konnte!- das bei meiner nicht

    Gratuliere! Ja, mit Geduld und in kleinen Schritten...
    Noch ein bitterer Tipp (klang auch in anderen Beiträgen an): Kein dolles Begrüßen, wenn du zurückkommst. Für den Hund soll es normal sein, dass du weggehst und wiederkommst. Begrüßungsorgien zeigen, dass es nicht normal ist. Widerstrebt uns, ist klar, aber es macht es für den Hund schwerer.
    Vor dem Geschäft würde ich ihn auch ins Platz ablegen. Und darauf bestehen, dass er sich zumindest wieder hinlegt, wenn du kommst, erst dann ableinen (im Platz schaukelt er sich weniger hoch beim Warten).
    Auch wenn er so rumkeift wie letztens: Ins Platz legen, unbeeindruckt bleiben (Rumspinnen ignorieren und ihm ein Ersatzverhalten anbieten - Platz - was zudem gelobt wird)
    Wünsche weiterhin Fortschritte!

    Der Hund, ihr, die Trainerin - alles eigene Planeten, die nun auf eine gemeinsame Umlaufbahn gebracht werden sollen. So was braucht Zeit und Abstimmung (Gespräche!), da gibt es meiner Meinung nach keine Patentrezepte.
    Ich würde bei allem, was ich nicht verstehe oder mir aufstößt, nachfragen. Die Trainerin löchern. Denn: Was ich nicht verstehe, mache ich auch nicht (oder nur widerwillig und damit dann meist auch falsch).
    Mein Rat: Macht bis zur nächsten Stunde das, was euch einleuchtet. Das andere lasst ihr weg und besprecht es noch mal.

    Für mich klingt das, was die Trainierin sagt, nachvollziehbar. Eure Hündin soll merken: Ihr habt alles im Griff, sie kann sich beruhigt euch anschließen und muss nichts alleine entscheiden oder für euch in die Bresche springen. (Nach einer Übergangszeit kann es auch zu anderen Regelungen kommen!)

    Bestimmte Dinge zu ändern ist unbequem, zB sie nicht mehr alleine in den Garten zu lassen. Nur: Es soll sich ja was ändern, das geht nicht ohne gewisse Verhaltensänderungen eurerseits. Da würde ich ehrlich gucken, was nervt/unbequem ist, was unrealistisch (weil wirklich nicht in eurem Alltag umsetzbar) und was letztendlich Inkompetenz der Trainerin ist.

    Wünsche euch schnelle, motivierende Erfolge!
    Und: Meine Beobachtung ist, wenn man an einer Stelle anfängt, etwas im Umgang mit dem Hund zu ändern, passiert plötzlich auch "an anderen Fronten" etwas Positives, wie nebenbei.

    Echte Zuckerschnuten!!!
    Sind das eine Art Langhaarwidder, oder wie nennen die sich?
    Und das Gehege - Respekt! Welch' gute Idee! (Für beide Seiten! Ich denke da zB an nicht unerhebliche Kabelschäden, die Tier - und Kabel - ereilen können und das ganze Gedöns... Und: Kein Einstreu = kein Wechseln - bis auf die Toilettenecke - kein Staubsaugen )
    Und zum Kuscheln/Spielen setzte dich einfach rein...
    Also da krieg ich echt selbst Lust auf Hasen... :ops: :D

    Was sagt denn Gordon zu den Ohrentieren und dem Gehege auf Augenhöhe?

    Meinst du mit Mali Malteser oder einen Malinois?
    Es k ö n n t e die Kniescheibe sein. Dass sie mal rausspringt, dann wird gehinkt, sich wieder einrenkt, dann hört's Hinken auf.
    Die TÄ kann das überprüfen, sie wackelt dann an der Kniescheibe rum, wie locker die sitzt bzw wie gut in der Führung.
    Kommt bei allen, aber vor allem bei kleinen Rassen vor.
    Man unterscheidet verschiedene Schweregrade. Man kann es operieren, aber das macht nur in sehr schweren Fällen Sinn. Bei den meisten renkt es sich zwischendurch von alleine wieder ein und gut ist.

    Ich würde der Pudeldame einen Maulkorb anziehen, um deine Pinscherhündin vor dem Gröbsten zu schützen.
    Ferner musst du der Pudeldame eindeutig sagen, dass es so nicht geht. Wie, das ist aus der Entfernung schlecht zu sagen, dafür würde ich einen Hundetrainer vor Ort holen. Bereits ein Besuch bringt viel! Danach hast du auch eine bessere Einschätzung, ob das wirklich nicht hinzukriegen ist mit den beiden.
    Mir persönlich geht das hier ein wenig zu schnell mit dem "Gib sie ab". Es könnte auch sein, dass die Pudeldame sich gefährlicher aufführt, als sie eigentlich ist. Und dass Ruhe einzieht, wenn die beiden ihre Stellung zueinander geklärt haben. Dabei musst du allerdings massiv helfend eingreifen! Also: Hundetrainer, schnell.

    Könnte es sein, dass du in der Vergangenheit mehr mit Nelly geschmust hast als mit der Hündin, die jetzt für deinen Geschmack zu wenig Nähe zu dir will? Vielleicht kennt sie das mit dem Schmusen nicht ausreichend, hat noch nicht entdeckt, wie schön das für sie ist?
    Ich würde beim Spielen Kuschelmomente einbauen. Sie beim Spielen streicheln, erst nur ganz kurz und selten und das dann ganz langsam ausbauen. Auch bevor du das Fressen hinstellst eine kurze Streichelrunde einlegen. Wirklich kurz, so dass es für sie nicht unangenehm ist! Und dann mal schauen, ob sie nicht doch auf den Geschmack kommt.
    Selbst wenn die Tiere wie wir sehr unterschiedlich in ihrem Kuschelbedürfnissen sind - manche müssen manchmal erst zu ihrem Glück überredet werden ;)