Auf jeden Fall ist das Lernen, das Reagieren auf Situationen und anpassen der eigenen Reaktion angeboren! Insofern lernt der Hund jeden Moment dazu - wie willst du rückfolgern, was er sich von den anderen Tierheimhunden bereits abgeschaut hat, was angeboren ist?
Ich glaube, dass die Bezogenheit auf andere bzw artgleiche Wesen auch angeboren ist (zB soll das den Hund ja vom Wolf unterscheiden: Der Hund sucht von sich aus Kontakt zum Menschen, der Wolf nicht). Ohne Kontakt zu Hunden/Menschen fehlt es dann aber an eingeübtem "Sprachverständnis", sprich der Hund kann die anderen Hunde/die Menschen evt. oft nicht verstehen, was gemeint ist (zB Unterschied zwischen wilder Spielaufforderung und Angriff).
Klassisch angeboren sind auch die sg. Triebe, also Sexualtrieb, Ressourcenverteidigung bzw. -erschließung usw.
Noch ein Beispiel: Wedeln mit dem Schwanz bei Erregung ist angeboren. Aber deutliches Freudewedeln bei der Begrüßung gibt's nur, weil/wenn Menschen es entsprechend verstärkt haben mit ihren Reaktionen.