Beiträge von BigJoy

    Zum Knurren beim Knistern:
    Mein Hund hat seine Angst vor Raschelzeugs u.a. dadurch überwunden, dass Leckerlis aus Rascheltüten kamen. Das hat sich eher zufällig ergeben, weil einige HH ihre Leckerlis für unterwegs in Gassibeuteln hatten. Der Hund schnallte irgendwann: Angst oder Leckerli - und entschied sich für Letzteres.
    Ähnliches mit der Klapperangst in der Küche: Hund bekam sein Fressen, wenn ich gespült (= geklappert) habe. Anfangs hab ich "dosiert" geklappert, inzwischen kann ich normal spülen dabei. (Das Maß ist wichtig, dass der Hund desensibilisiert und nicht (re)traumatisiert wird)

    Was das Verbellen angeht:
    Ich denke, der Hund will wahlweise sich oder dich verteidigen. Macht er das auch bei anderen Personen als bei dir? Dass er das nur vor der Haustür macht, spricht für Territorialverhalten.
    Man weiß nicht, ob er mal Grund hatte, sich so verhalten (Angriff auf ihn oder seinen Menschen oder auch dass die Vorbesitzer wollten, dass er sie entsprechend "beschützt").
    Hast du - in anderen Situationen - ein Abbruchsignal auftrainiert?

    Eine andere Möglichkeit (von anderen auch schon erwähnt): Den Hund schon vor dem Betreten in den kritischen Haustürwinkel auf dich lenken und zwar jedes Mal, auch wenn niemand kommt (zB mit Spielzeug, "Schau", Leckerli). Dass er auf dich gelenkt die letzten Meter passiert und ihm sein Verhalten mit dir mehr Vorteile bringt als das Verbellen der Männer.


    Ansonsten würde ich persönlich bei einem Hund mit so vielen Baustellen immer einen Hundetrainer (trotz eigener Hundeerfahrung) dazuziehen, der sich alles live ansieht und mit dir einen Trainingsplan erarbeitet. (Zumal du ja nichts über seine Vorbesitzer weißt, zB ob der Hund "scharf gemacht" werden sollte, misshandelt wurde oder sonstigen Scheiß erleiden musste)


    Alles Gute!

    Ich würde als einen Baustein auch Handfütterung vorschlagen. Dass er merkt, dass er von dir abhängig ist, es sich für ihn lohnt, sich mit dir gutzustellen. Wenn er bei der Handfütterung ausflippt oder zu grob ist - weggehen.
    Du könntest ihn auch gezielt genau dann füttern, wenn er gerade etwas ruhiger war, länger auf seinem Platz lag oder so. Also das Ruhigsein belohnen.

    So wie du es beschreibst, klingt es für mich nach fehlender Impulskontrolle und niedriger Frustrationstoleranz. Beides verschärft sich durch die Pubertät. Wenn du etwas Organisches befürchtet, könntest du ein Blutbild für die Schilddrüse machen lassen.

    Gerade in diesen verzweifelten Seiten würde ich schauen, bewusst schöne Momente mit dem Hund zu suchen (was auch immer dir dazu einfällt oder welche Rituale ihr habt), damit sich nicht alles weiter hochschaukelt.
    Vielleicht gönnst du dir auch mal ein Wochenende ohne Hund?
    Es wäre gut, wenn du zwischen den Stressmomenten mit ihm immer wieder runterkommst, damit die Eskalationsspirale durchbrochen wird.

    Und ich würde auch die Trainerin nach Hause kommen lassen. Einige wenige Regeländerungen können viel bewirken. Außerdem hättest du einen Plan, dann kommt Struktur in die Sache, statt immer weiter Frust.

    Ich drück dich und spreche dir Mut zu!

    Ui, finde ich oft. Aber klar, einen stinkenden Hund dusche ich auch. Als Alternative zum Shampoo stand hier öfter was von Tomatenpampe (Tetrapack) - hab ich aber noch nicht ausprobiert.

    Ich versuche, das Wälzen zu verhindern. Ich erkenne inzwischen an der Art, wie sie sich wälzen will bzw sich wälzt, ob es Gute-Laune-Wälzen ist oder dem Baden in Gestank dient.
    Am Deich muss sie zB immer vor mir laufen :smile:

    Zitat

    Naja weil er eben nen kleiner Tollpatsch ist. Er hat die koordination noch nicht abzubremsen, versucht aber permanent den dackel oder andere kleine hunde zu jagen :-) Sieht einfach putzig aus und er zeigt auch keine anzeichen auf schmerzen oder so. Sieht einfach nur putzig aus seine tollpatschigkeit

    Und wie ging es dem Dackel dabei?
    Und den Kleinhundbesitzern?

    (Ich bin eine Doggenliebhaberin, die bei einem 37 cm Hund "gelandet" ist. Am Wochenende hat ein Dobermann meinem zugesetzt. Der Dobermann hat ihn mit einem Prankenhieb von den Pfoten gehauen, dass er rumkugelte. Die Dobermannbesitzer - keinerlei Eingriffsmöglichkeit! Die haben nur noch die Luft angehalten, ob ihr Hund meinen heil läßt.
    Putzig? :???:
    Der Dobermann hat das sicher auch nicht erst mit dem Erwachsenenalter angefangen, als Welpe fanden die Besitzer es vielleicht auch noch putzig)

    Moin!
    Ich sehe immer noch zwei "Problemfelder": Die Hunde untereinander und deine (ja nicht unberechtigte) Angst, dass etwas passiert.

    Kennst du vielleicht jemanden, der Hundekompetenz hat und den du mal mitnehmen könntest, damit er sich das Verhalten der beiden Hunde ansieht? Jemand, der emotional weniger verstrickt ist, könnte evt deutlicher sehen, ob eine Schädigungsabsicht bei dem Windhund vorliegt. (Das ist ja - Hundegott sei Dank! - in den seltensten Fällen der Fall.)

    Und vielleicht noch mal ein Gesprächsversuch mit der HH. Wie stellt sie sich denn die weiteren Aufeinandertreffen vor? Ich würde bei ihrer Angst um ihren Hund ansetzen. Denn wenn ihr Hund einen anderen Hund anpöbelt (knurren, bedrängen, hinterher laufen usw), DANN riskiert sie, dass ihr Hund erneut gebissen wird.
    Auch hier würde ich jemanden mitnehmen, der einen ruhigeren Ton anschlagen kann als du, die von der ganzen Situation (zu recht) genervt ist.

    Zu blöd, wenn solche Sachen einem die Spaziergänge versauen... Aber irgend ein Umgang muss ja gefunden werden, wenn du das Feld nicht der Windhund-HH und ihrem Hund überlassen willst.

    JayJay sieht meiner Hündin sehr ähnlich - also ein toller Hund :D
    Meine hat 37 cm und 8 kg.

    Bei meiner sagte die TÄ auch Terriermix. Und wenn sie neben einem Jacky steht (den sie überragt), sind deutliche Ähnlichkeiten vor allem bei der Kopfform zu sehen.
    Aber sie hat auch viel von einem Rehpinscher - sie ist allerdings 3x so groß und wie kommt dann das Fell (wie bei deinem schwarze Stichelhaare vor allem auf dem Rücken) zustande... :???:

    Die häufigste Aussage, die ich beim Spazierengehen höre, ist, sie sei eine Südländerin. Tatsächlich gibt es viele "ähnliche" Hunde aus Spanien, Kreta, Portugal... (ich habe sie von einer Orga in Rostock)

    Charakterlich hat sie mehr von einem Windhund als von einem Terrier oder Pinscher (und laut TA-Diagnose auch ein "Windhundherz" mit großem Brustkorb)

    Fazit: Rasse = Lieblingshund :D

    Also ich empfinde diesen Text als :hust: Tierarztpropaganda.

    Unverbesserliche kriegt man so nicht zum TA.
    Und ich wette, die Durchimpfungsrate ist bei Hunden höhe als bei erwachsenen Menschen...

    Ich glaube, mein Problem bei der Sache ist auch, dass es so viele unfähige TÄ gibt. Und dann nutzt es auch nichts, wenn man hingeht...
    Natürlich sind gewisse TA-Behandlungen unumgänglich. Aber ne Menge sind in meinen Augen auch eher unter dem Thema Geldmacherei zu verstehen.
    Ich gehe dennoch weiter zum TA. Volles Programm, Impfen, Entwurmung, Antiflohzeugs... Aber ich bleibe eine, von den meisten Ärzten als unangenehm erlebte, "mündige Patientin" bzw Kundin.

    Ich persönlich würde puncto "Aufklärung" nicht an der Häufigkeit der TA-Besuche ansetzen, sondern an der Fütterung! Meine Erfahrung ist: Was man an Geld für gutes Futter reinsteckt, spart man an TA-Kosten :smile: