Zum Knurren beim Knistern:
Mein Hund hat seine Angst vor Raschelzeugs u.a. dadurch überwunden, dass Leckerlis aus Rascheltüten kamen. Das hat sich eher zufällig ergeben, weil einige HH ihre Leckerlis für unterwegs in Gassibeuteln hatten. Der Hund schnallte irgendwann: Angst oder Leckerli - und entschied sich für Letzteres.
Ähnliches mit der Klapperangst in der Küche: Hund bekam sein Fressen, wenn ich gespült (= geklappert) habe. Anfangs hab ich "dosiert" geklappert, inzwischen kann ich normal spülen dabei. (Das Maß ist wichtig, dass der Hund desensibilisiert und nicht (re)traumatisiert wird)
Was das Verbellen angeht:
Ich denke, der Hund will wahlweise sich oder dich verteidigen. Macht er das auch bei anderen Personen als bei dir? Dass er das nur vor der Haustür macht, spricht für Territorialverhalten.
Man weiß nicht, ob er mal Grund hatte, sich so verhalten (Angriff auf ihn oder seinen Menschen oder auch dass die Vorbesitzer wollten, dass er sie entsprechend "beschützt").
Hast du - in anderen Situationen - ein Abbruchsignal auftrainiert?
Eine andere Möglichkeit (von anderen auch schon erwähnt): Den Hund schon vor dem Betreten in den kritischen Haustürwinkel auf dich lenken und zwar jedes Mal, auch wenn niemand kommt (zB mit Spielzeug, "Schau", Leckerli). Dass er auf dich gelenkt die letzten Meter passiert und ihm sein Verhalten mit dir mehr Vorteile bringt als das Verbellen der Männer.
Ansonsten würde ich persönlich bei einem Hund mit so vielen Baustellen immer einen Hundetrainer (trotz eigener Hundeerfahrung) dazuziehen, der sich alles live ansieht und mit dir einen Trainingsplan erarbeitet. (Zumal du ja nichts über seine Vorbesitzer weißt, zB ob der Hund "scharf gemacht" werden sollte, misshandelt wurde oder sonstigen Scheiß erleiden musste)
Alles Gute!