Beiträge von BigJoy

    Für TÄ ist das jährliche Impfen richtig :D Für Hundehalter die Titerbestimmung - wenn man sich damit wohler fühlt.

    "Früher gab's auch nicht"-Argumente finde ich chronisch heikel, ebenso, wenn der Wolf oder "die Natur" herhalten muss. Heute ist heute, Hund ist Hund.
    Ja zum Welpenfutter! (Aber ein gutes, s. die vielen Threads hier)

    PS Ich finde Hundekatzemaus auch nicht gerade DIE Expertensendung, sondern mehr eine Unterhaltungssendung, bei der man Tieren sehen kann ;)

    Bindungsverhalten: Der Hund bezieht sich auf dich, schaut dich an, orientiert sich an dir. Er kommuniziert mit dir - auf seine Weise (manchmal nur per Augenkontakt, manchmal per Spielaufforderung, Kuscheln usw).
    Er macht Sachen "dir zu Liebe". ZB läuft er mit dir über eine wackelige Brücke - auch wenn er selbst diese nicht betreten hätte wollen.

    Für mich ist Bindung, wenn man als Team agiert.

    Bindung entsteht durch Vertrauen und vertrauenswürdiges Verhalten - aber nicht nur. ZB Hunde, die von ihren Besitzern geschlagen werden, hängen auch oft "wie ein Hund" an ihm.
    Hunde sind Gewohnheitstiere und richten sich in wiederkehrenden Situationen ein.

    Jiep, Herzultraschall muss sein! Ist viel genauer und aussagekräftiger als ein Röntgenbild, da es das Herz in Funktion zeigt. In verschiedenen Farben sieht man, wie das Blut fließt und die Klappen sich bewegen.

    1 Woche würde ich auch nicht warten wollen und einen Facharzt für Herzgeschichten suchen, der vorher einen Termin frei hat.

    Wo wohnst du denn?

    Das Röntgenbild ist dein Eigentum, das kannst (und solltest) du mitnehmen. Hast du ja auch bezahlt :smile:

    Oh, ein Hund, der sich in Hypnose versucht :D
    Ich würde es ignorieren. Wenn sie keinen Erfolg damit hat (= nie), wird sie es lassen. Spitz gesagt: Hunde sind faul, die machen nur, was ihnen einen Vorteil bringt :smile:

    Mein Hund geht nicht ins Wasser, obwohl sie schwimmen kann - das hab ich in einem Priel getestet.

    Okay, muss ja nicht jeder Hund Spaß am Wasser haben (auch wenn ich es bei Hitze zum Abkühlen praktisch fände und auch eine gute Therapie für ihr Athrosebein).

    Nun habe ich mich gefragt, was kann passieren, wenn ich sie einfach mal auf dem Arm mit ins Wasser nehme und sie dort vorsichtig absetze?
    1) Sie gerät in Panik, will so schnell wie möglich raus aus dem Wasser und nie wieder hinein
    2) sie merkt, wie nett es im Wasser ist und findet Gefallen daran
    3) ?

    Ich möchte sie nicht ins Wasser locken (oder es ihr gar befehlen), denn damit würde ich sie überfordern. Sie käme total in Stress, mir folgen zu wollen und gleichzeitig ihre Wasseraversion zu haben.

    Wir hatten schon einige ähnlicher Situationen, in denen es geholfen hat, wenn ich ihr den Anfang abgenommen habe. ZB ist sie 3 Monate lang (!) nicht in ihre Flugbox gegangen. Immer nur mit den Vorderbeinen, nicht mit den Hinterbeinen. Irgendwann hab ich sie reingehoben. Und ab da klappte die Gewöhnung und inzwischen stellt sie sich völlig entspannt vor die Box und wartet, dass sie reingehoben wird. (Damit können wir beide gut leben ;) )

    Sie ist ein Tierschutzhund mit mieser Vergangengheit und wir kamen schon öfter mit ungewöhnlichen Interventionen ans Ziel. Manchmal scheint es, dass sie Hilfe braucht, über ihren Schatten zu springen. Und DANN stärkt das ihr Selbstbewusstsein und sie wächst daran (zB Agility, war ein Meilenstein, hat ihr enorm Selbstvertrauen gegeben, das Ergebnis der Überwindung ihrer Angst zu erleben)

    Was denkt ihr darüber?

    Ich möchte die Situation erst einmal relativieren: Es ist eine einzige Baustelle, die du mit deinem Hund da hast, es sind ganz wenige, ausgewählte Situationen, in denen du erschrocken bist (oder es dir unangenehm oder unangemessen erscheint), dass dein Hund nicht ansprechbar ist. Und die restliche Zeit klappt alles super. Und das ist super!

    Die pragmatische Sichtweise wäre: Es sind seltene Situationen (wie oft kommen sie vor?), in denen Missy schlichtweg ne Macke hat. (Hat jeder von uns ;) )
    Möglicher Effekt: DU entspannst. Und in Folge ändert sich vielleicht auch etwas an der Macke, weil deine Entspannung Stressenergie aus der Situation nimmt. Und wenn nicht, nimmst du es dir weniger zu Herzen :smile: )

    Falls dir das unkonstruktiv erscheint, hier noch eine andere Idee:
    Wenn Missy ausflippt, stellst du dich zwischen sie und das "Angriffsobjekt". Wenn du stimmlich nicht mehr auf sich einwirken kannst, machst du es körperlich: Du drückst sie ins Platz, drehst den Kopf zu dir, hältst sie vielleicht dabei an der Schnauze fest. - Das wäre eine Kombi aus Abbruchsignal und Alternativverhalten anbieten. Sie soll dich ansehen und sich beruhigen. Erst DANACH kümmerst du dich um den anderen Hund, klärst also aus ihren Augen die Situation. Mögliches Learning für Missy: Bin ich ruhig, klärt sie die Situation.

    Vielleicht wären die Tabletten magenschonender, wenn der Magen nie richtig leer ist, du also mehrere kleine Portionen fütterst (denke hier an gesunde Hunde, die auf nüchternen Magen Gallenschaum spucken). Aber vielleicht machste dat auch schon längst :smile:

    Zitat

    Oh Gott, ich hab auch nen Beschützer... das ist echt nervig. Er ist lieb und nett, mag eigentlich alle Menschen... eigentlich.

    Muss dazu sagen, ich hab ihn erst vor zwei Wochen aus dem TH geholt, seitdem arbeiten wir fleißig und melden uns auch morgen in der Hundeschule an.

    Trotzdem... grad eben wieder, ich in der Musikschule (wo ich arbeite) im Büro, er neben mir auf seinem Kissen, Leine locker in meiner Hand. Er liegt ganz ruhig da.
    Die Tür geht auf, einer unserer Lehrer kommt rein. Ich hab "Ist ok!" zu Pelle gesagt (mach ich neuerdings immer, ich will ihn daran gewöhnen und hab das Gefühl es funktioniert schon teilweise ganz gut), hab den Lehrer sehr freundlich begrüßt, damit Pelle sieht es ist alles ok und ich habs im Griff... was macht er? Will voll auf den losgehen. Mit gefletschten Zähnen und üblem gefährlichem Gebell und Gegroll. Was wäre passiert, wenn ich ihn nicht an der Leine gehabt hätte???
    Er zeigt sonst NIE Aggressionen gegenüber Menschen, nicht draußen auf der Straße, nicht in der Musikschule... nur zweimal bisher in genau der Situation: ich am Schreibtisch, er auf seinem Kissen, jemand kommt rein. Und zweimal beim selben Lehrer (der Gott sei Dank sehr verständnisvoll ist, aber mit Sicherheit mittlerweile Angst vor ihm hat weil er eigentlich nichtmal Hunde mag, und ich hatte ihm groß versprochen: wenn er meinen erst kennt wird er Hunde lieben... tja) :sad2:

    Kann den Stress also gut verstehen, denn man da hat!

    Eine Idee: Du könntest ihn an der Leine am Schreibtisch festmachen. Wenn jemand reinkommt, gleicher Ablauf wie bisher. Nur: Dein Hund tickt hinten am Schreibtisch aus, nicht in unmittelbarer Nähe deines Kollegen. Weitere Ablauf: Du (und der Kollege) ihr ignoriert den Hund. Und zwar komplett, nicht mal angucken. Kollege geht, du ignorierst den Hund weiter. Bis er komplett ruhig ist, dann kannst du mit ihm wieder wie immer umgehen.
    Wenn du das einige Male durchziehst, kann der Hund merken, dass sein Verhalten nichts bringt, null Vorteil hat. Hunde sind aber sehr auf ihre Vorteile bedacht - sprich Verhalten, dass keine Vorteile bringt, wird eingestellt.
    Der Knackpunkt dabei ist, ob man Zeit und Nerven hat, diese Ignoranz durchzuhalten.