Beiträge von BigJoy

    Mein Hund läuft fast immer ohne Leine, ob im Urlaub oder Zuhause.
    Für Auslandsaufenthalte hab ich auf ihrer Hundemarke die Handynummer samt deutscher Vorwahl eingravieren lassen. Und das Ding bleibt immer drum! Das ist meine Sicherheitsreißleine: Wenn sie weglaufen sollte - können wir uns schnell wieder zusammen telefonieren :smile:

    Vertraust du denn deinem Hund bzw. wie sicher klappt der Rückruf? Davon würde ich an jedem Ort der Welt die Leinenfrage abhängig machen.

    Zitat

    Ich hab da noch eine Frage: wann kann ich denn einen bzw. meinen Hund von der Leine lassen beim Gassi gehen? Also ab welchem Alter meine ich?


    Die Frage ist also eher: Ab wann mach ich ihn dran? ;)
    Und das wirst du merken, denn irgendwann wird er dir nicht mehr welpig hinterher tappen, sondern auf eigene Faust losziehen wollen. Durch möglichst viel leinenlos im Welpenalter baust du gut für die Leinenzeit (und auch für Bindung, das Auf-dich-achten beim Spazierengehen usw) vor!
    An der Leine verhalten sich Hunde anders als ohne. Deshalb gehört für mich viel leinenfreie Welpenzeit mit zur guten Sozialisation eines Hundes.
    (Meine Beobachtung ist, dass gerade ängstliche Hundehalter ihre Welpen an der Leine ihre eigene Angst - weswegen sie ihn auch nicht losmachen - übertragen - sehr ungünstig.)

    Kann es sein, dass da etwas im Gebüsch war, Katze, Igel, irgendwas? Was ihn wahlweise bedroht hat oder Angst gemacht hat (wg schlechter Erfahrung oder wg unbekannt).
    Womöglich war er wg der Boxerbegegnung am Morgen noch etwas dünnhäutiger und deshalb schreckhafter?

    [quote="Nina55"]Was haltet ihr davon ihn schon einmal an den Maulkorb zu gewöhnen??? Ich sehe es zwar nicht gerne :( Aber ich dachte mir bisher immer, irgendwann ist es für ihn so gewöhnlich wie für einen Brillenträger die Brille??!!!! Oder sehe ich das falsch??!!
    Das siehst du richtig :gut:
    Ich würde einen Maulkorb mit Korb nehmen (nicht diese Nylondinger), die sind für den Hund am bequemsten (hecheln und auch Trainingsleckeris klappen), auch wenn sie am gefährlichsten aussehen ;)

    Ich drücke euch die Daumen, dass der Maulkorb die Situation entspannt und du mit der Trainerin weiterkommst!!!

    Hat dein Onkel, der Tierarzt, wirklich alle Diagnosemöglichkeiten ausgeschöpft? Weiß er von der Verschärfung der Situation?

    Lustig ist ja auch, dass nach seiner Ansage "Wölfe füttern auch kein Welpenfutter" dann doch mit Nahrungsmittelergänzungen kam, von wegen der Welpe braucht Vitamin A und so. DAS muss man dann zusätzlich geben - ja kotzt denn die Wölfin auch Vitamin A aus? :D

    Für mich hört es sich inzwischen nach 2 Baustellen an: 1. Sie ist nicht mehr ansprechbar (man nannte sie auch die Furie :smile: ) 2. Andere Hunde
    Und dann kommen 1 und 2 auch noch zusammen...

    Sie will sich die anderen Hunde vom Leib halten und hatte mit ihrem Gebelle und Furienverhalten Erfolg = Verstärkung. Sie wird das Verhalten, was ihr Erfolg brachte, weiter anwenden. Und das scheint ihr in dem Moment wichtiger zu sein als deine Befehle. Sie fühlt sich also arg bedrängt von anderen Hunden und macht sie deshalb (auch geräuschvoll) so groß.

    Und du wirst nicht verhindern können, dass andere Hunde doch an sie herangehen...

    Wenn du bis hierher zustimmen kannst, lautet mein Rat: Ihr Verhaltensrepertoire im Umgang mit Hunden erweitern. Mehr Kontakt mit anderen Hunden, zB einen festen Gassikumpel. Da kann schon 1x/Woche etwas bringen!
    Damit sie die Erfahrung macht, dass ihr andere Hunde nicht automatisch so zusetzen, dass sie auch auf "kleinere" Zeichen von ihr reagieren. Mein Hund war jedenfalls sehr erstaunt, als sie mitbekam, dass ihr andere Hunde nicht automatisch zusetzen wollen. Dass bei vielen Hunden zB ein Abwenden reicht. Gerade das einfach nur miteinander laufen, ohne direkte Kommunikation beider Hunde, bringt meinem Hund sehr viel.

    Kannst du damit etwas anfangen, passt es für deine Situation?

    Man kann sich das natürlich viel besser mit einem Foto vorstellen :D

    Vorausgesetzt, dass gesundheitlich alles abgecheckt ist, müsst ihr aufpassen, sie durch die ganzen Zutaten (frisch, Hüttenkäse, Fleischwurst usw) nicht zu einer Mäklerin zu erziehen :hust:
    Andererseits: Wenn du das gerne machst, ist der Schritt zum Allesselbstzusammenstellen, sprich Barf, auch nicht mehr weit... Und DAS wird ja von den meisten Hunden mehr als gerne gefressen.

    Unsere frühere Schäferhündin sah auch zwischen ihrem 5. und 10. Monat immer total gaggelig aus, sodass uns die Leute ansprachen, ob der Hund zu wenig zu fressen bekäme. Letztlich hat es sich von alleine gegeben (und wir haben uns auch nen Kopp gemacht und das Essen verfeinert usw - hätten wir uns alles sparen können, so jetzt, im Nachhinein...)

    Aber ein Foto wäre trotzdem klasse :D

    Zitat


    Das stimmt nicht, die Röntgenbilder gehören dem Arzt. Frag mal Tante G**gle. ;) LG Brigitte

    Uos, ich dachte, das sei geändert wurden (ausgehend von der Humanmedizin). Danke für die Info!

    Aber in der Regel, denke ich, kann man mit dem TA darüber reden, dass man die Ergebnisse der Voruntersuchungen mitbekommt. Geht doch um das Wohl des Hundes...


    Noch etwas anderes. Ohne das Umfallen deines Hundes auch nur im Geringsten verharmlosen zu wollen: Du hilfst den Hund nicht, indem du selbst am Rad drehst. In der Ruhe liegt die Kraft ;) Du bist ja willens, Diagnostik und Behandlung durchzuführen - das wird schon alles! Dein Hund hat bis hierher überlebt, er wird dir nicht jetzt unter den Fingern wegsterben (krass gesagt). Hilft ja auch nichts, wenn du jetzt auch noch Herzklabaster kriegst vor Sorge ;) Du kümmerst dich, das reicht. Panik bringt nichts.