Beiträge von BigJoy

    Bei der konkreten Fluggesellschaft nachfragen, welche Auflagen es gibt für Kabinen- bzw Frachtraumtransport.

    Kabinenmitnahme heißt, der Hund muss die ganze Zeit in einer wasserdichten Tasche oder Box sitzen, die unter den Vordersitz passt (zumindest theoretisch, auch wenn du die Tasche/Box dann zwischen deine Beine stellst). Der Hund darf während des Fluges nicht rausgenommen werden!
    Ihr habt den Hund die ganze Zeit über bei euch - wie euer Handgepäck.
    Es gibt Beschränkungen, wie viele Tiere in der Kabine mitfliegen dürfen.

    Wenn er im Frachtraum mitfliegt, wird das pauschal berechnet oder per kg. Er braucht dann eine Flugbox mit Wasserbehältnis.
    Am Hamburger Flughafen braucht der Hund erst 10 Min vor Boarding-Time am Sondergepäckschalter aufgegeben werden (Rückflug Kanaren dagegen direkt beim Einchecken).

    Meistens heißt es, die Grenze liegt bei 6 kg für die Kabine - INKLUSIVE Tasche! Mir wurde gesagt, dass die Fluggesellschaften nicht nachwiegen, solange sie sehen, dass der Hund klein (= ca Katzengröße) ist.

    Ansonsten gilt: Den Hund vorher an die Tasche/Box gewöhnen!

    Sofern ihr ein Beruhigungsmittel verabreichen wollt: Unbedingt vorher ausprobieren! Der Schuss kann nämlich nach hinten losgehen, dass Hundi dagegen ankämpft, ihm schlecht wird oder Ähnliches.

    Ihr braucht auch den blauen EU-Impfausweis mit gültiger Tollwutimpfung, die mindestens 4 Wochen, höchstens 1 Jahr her ist. Gechippt muss der Hund auch sein.

    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, dass die Leute, die mich anpöbeln, dass ich meinen Hund da hinmachen lasse, denke, sie hinterlässt einen Haufen, statt einer Pfütze... - wow, DAS könnte eine Erklärung für deren Empörung sein - danke!!

    Ich hab mich nämlich immer ungerecht behandelt gefühlt, wenn meine Hündin nicht auf die Wiese pinkeln darf, aber jeder (klar, übertrieben), Rüde pinkelt Hauswände, Auto, Mülleimer etc pp an.

    Zitat

    (...) Aber was macht ihr eigentlich, wenn ihr mal jemaden trefft, der es wirklich übertreibt? (...) oder nie nägel lackiert (hab ich leider auch schon gesehen)


    DAS finde ich echt Tierquälerei, dem Hund nicht die Nägel anständig zu lackieren! Da hören Spaß und Toleranz echt auf!

    :lol:
    (sorry, musste sein)

    Mein Hund macht das besonders gerne, bevor wir zu wichtigen Arbeitsterminen oder Nichthundemenschen fahren.
    Eine Zeitlang hatte ich im Kofferraum deshalb Trockenshampoo dabei (eine Flasche wie Glas-Rein).
    Als effektiver hat sich erwiesen, den Hund voraus laufen zu lassen und vor obigen Terminen nicht gerade zum Deich (ihre Schafsdungwälzstrecke schlechthin) zu fahren.

    Ich hab ein Wochenendseminar zum Kommukationsverhalten von Mensch und Hund bzw Hund/Hund bei ihr besucht und fand sie klasse, sehr kompetent und sympathisch!
    Sie ist sehr klug und hat sehr viel Erfahrung mit Hunden, auch mit schwierigen, nimmt zB Wesenstests ab. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie nach Schema F verfährt (raus ausm Bett, runter vom Sessel). Mein Eindruck war eher, dass sie ne gute Mensch-Hund-Dolmetscherin ist.

    Bin sehr gespannt auf euren Bericht!

    Sie selbst hat übrigens eine Rhodesian Ridgeback Hündin (OT - aber ein netter, oder? ;)

    PS Sie gilt auch als Expertin für Schilddrüsenbehandlung. Leider sind ihre Praxistermine rar (und teuer :hust: )

    Ich finde auch, dass es viele HH übertreiben.
    Insbesondere:
    - Hund = "die besseren Menschen" (als Ersatz für zwischenmenschliche Kontakte)
    - Hund wie ein Kind behandeln, insbesondere Verwöhnen und Vermenschlichen
    - alles dreht sich nur um den Hund, 130 %iges Bespaßen und Erziehung des Hundes
    - Hund zum Egoaufpolieren (meist mit teuren Rassehunden oder "gefährlich" wirkenden Hunden)

    Das könnte durchaus eine Schmerzabwehrreaktion sein. Was und wie hat der TA denn untersucht?

    Kannst du mal schildern, wie der Hund vor-nach-beim Beißen aussieht? Wie hat er die Ohren, den Schwanz, ist der Rücken gerade oder gebogen?

    Wo und wie wird er angefasst, bevor er beißt?

    Au weia.
    Erst einmal durchatmen!
    Hast du inzwischen mit deinem Freund gesprochen? Ich würde deinen Freund und deinen Hund als 2 Baustellen betrachten. Du musst mit beiden "arbeiten". Also hören, wie es deinem Freund geht, auf seine Gefühle eingehen (sie als Gefühle hören und nicht als Vorwürfe, zB). Wenn dein Freund dein Verständnis für ihn (Freund) spürt, wird er sich eher wieder auf den Hund einlassen können.

    In einem 2. Schritt würde ich mir die Situation genau schildern lassen. Meiner Erfahrung nach gehen speziell Angsthunde dann nach vorne, wenn sie keine Rückzugsmöglichkeit haben. Das ist zw Hund und Mensch händelbar! (Hund immer den Rücken frei halten, nicht den Fluchtweg abschneiden)

    ich würde deinen Freund in das weitere Vorgehen einbinden. Was kann er sich vorstellen, wie es weiter geht, was nicht?

    Es kann hilfreich sein, wenn eine 3. Person dazu kommt, eine Hundetrainerin. Denn die ist "objektiv" und ihr verheddert euch weniger in der Beziehungsebene.

    Ich würde jetzt erst einmal die akute Situation klären und den Schreck verdauen. Das schafft die Basis, deinen Freund (wieder) näher einzubinden.

    Zitat

    (...)Oder du suchst in eurer Umgebung einen Züchter und ihr geht dort mal vorbei. Ich denke der Züchter (wenn es denn ein guter ist) wird ihnen vom Kauf eines solchen Hundes abraten...
    Das wären jetzt so meine Ideen, wie man ihnen den JRT ausreden könnte...


    Oooh, Achtung, Babykulleraugenalarm! Kann nach hinten losgehen... :roll:
    Ooooder: Du gehst mal bei einem Züchter deiner favoritisierten Rasse vorbei, der gerade zufällig Welpen hat - wer kann da schon widerstehen... *unschuldig guck

    (Lustiger Thread! Letztlich ist, wie heißt das noch, des Menschen Wille sein Himmelreich... Insofern wünsch ich dir, dass du den Hund, wer auch immer einzieht, schlichtweg magst und viiiiielleicht wird es ja alles gar nicht so schlimm, sondern einfach ein wenig mehr Leben in der Bude.
    Ich kenne einige Hunde und ihre Halter, bei denen ich mich wundere, wie gut es klappt. Und andere, bei denen ich nicht verstehe, wieso die bei ihrem Hund plötzlich so komisch sind und den Hund so verziehen. Insofern denke ich: Alles offen, kann auch nett werden (ich olle Optimistin).