Beiträge von BigJoy

    Ich habe ein Zugstopphalsband (u.a., mein Hund hat mehrere Halsbänder).
    Den Vorteil daran finde ich, dass das Halsband ganz locker sitzt, sich bei Bedarf aber auf die Enge eines normales Halsbandes zusammen zieht. Wenn der angeleinte Hund sich zB erschrickt und einen Satz macht, kann er dabei nicht das Halsband abstreifen und bleibt gesichert.

    Im Internet gibt es verschiedene Anbieter, bei denen du dir das Halsband zusammen stellen kannst (Farbe, Material, Schnalle ja/nein und natürlich Größe), zB:
    http://www.camiro-heimtierzubehoer.de/index.php?cPat…tr9lbck8tt9gmv7
    http://www.blaire.de/halsbaender.ph…3892307a7266f84

    Zitat

    Kommt eine alte Frau mit hechelnder, zitternde Mischlingshündin in die Warteecke.
    "Guuuuuck mal , Lissi.....soooooo liebe Hunde.....aaaallllllle am Heia Machen...mei, sind die lieeeeb !
    Draussen zicken se immer rum und hier liegen se alle nebeneinander.
    Gaaaanz friedlich....
    Auf dem Boden lagen : 1 BX, 2 Bearded Collies, 1 Flat, 1 Mischling, 1 Rotti

    Dazwischen die hechelnde Hündin der alten Frau.

    Sagt der Mann mit dem Mischling: " Könnte vielleicht daran liegen, dass die alle ne Beruhigungsspritze bekommen haben "
    Und zeigt so mit dem Finger auf den Röntgenraum, vor dem wir sitzen.


    :lachtot:

    Zitat

    problem 2 er denkt er ist ein hund :hust: der erste hund der keine katzen mag wäre dann vermutlich sein ende


    Nein, das ist kein Automatismus. Katzen können einen Hund empfindlich verletzten (zB Nase, Augen) und sich in der Regel recht gut verteidigen bzw fliehen.
    Katzen können auch umschalten, und das in Bruchteilen von Sekunden, wenn die Situation gefährlich wirkt (Instinkte, woll).
    Da müsste dein Kater schon an einen Hund mit Katzentötungserfahrung geraten, bei dem der Nackenbiss samt Totschütteln geübt ist. Solche Hunde sind Gottseidank selten!

    Das freut mich auch, eure Fortschritte zu lesen!

    Ich will nur noch mal daran appellieren, dass du die Situation erst verlässt, wenn der Hund wieder ruhig(er) ist. (Auch/vor allem in ungeplanten Situationen kann das eine Herausforderung sein und zB Zeitpläne über den Haufen schmeißen - aber es lohnt sich und ist ja kein Dauerzustand)

    Hintergrund:
    Der Hund muss lernen, dass er auch unangenehme Geräuschsituationen überlebt und Flucht nicht die einzig mögliche Verhaltensweise dafür ist.
    Da dein Hund Fluchtverhalten ausführen will, muss man diese Verhaltensweise unterbrechen, um ihm die Möglichkeit zu geben, eine neue Verhaltensweise anzuwenden und einzuüben.
    (Ich hatte dies mit meinem Hund und anderen Hunden, da gab sie stets Fersengeld. Durch Schleppleine hab ich das Weglaufen unterbunden und der Hund lernte, die Situationen anders als durch Weglaufen zu meistern. Hätte sie von sich aus nie gemacht, weil Flucht sich bei ihr als Lösung für die Situation bewährt hatte.)

    Ich finde es klasse, dass du diese Zeit und Nerven investierst! Denn es bedeutet für deinen Hund (und damit auch für dich) Lebensqualität, auf diese nicht abzustellende Geräusche anders als mit Panik reagieren zu können :gut:

    Wenn der Hund hinter der Tür wartet, würde ich ihn beim Hereinkommen ignorieren. Motto: Ist ganz normal, dass ich raus und rein gehe.

    Entspannung würde ich bei einem solchen Hund aber belohnen, also sollte er entspannt im Korb liegen, hingehen und streicheln.

    Es gibt Hunde, die haben Mühe, sich zu entspannen. Wenn man das Entspannen zusätzlich positiv belegt (ist für den Hund ja "eigentlich" an sich schon positiv), kann das den Übergang in die Entspannung meiner Erfahrung nach erleichtern.
    Du kannst auch ein spezielles Entspannungssignal auftrainieren: Wenn der Hund gerade sehr entspannt ist, ein Wort sagen. Timing: Am besten, wenn er gerade in die Entspannung geht (zB wenn er in Begriff ist, auf die Seite zu kippen oder den Kopf abzulegen). Später wirst du das Wort sagen können und der Hund entspannt sich (wie bei der Pawlowschen Glocke).

    Bei meiner Hündin ist es ganz ähnlich wie bei Flake.

    So wie du es beschreibst, würde ich es - trotz der leichten Steigerung - akzeptieren. Deine Hündin hat ihre Art gefunden, andere Hunde auf Abstand zu halten. Selbst ein Abwehrschnappen würde ich als normale hündische Kommunikation verstehen und akzeptieren (wenn es also noch zu dieser Steigerung kommt).
    Der andere Hund hat - genau wie Flake - jederzeit die Möglichkeit, auszusteigen, sich zB zu trollen oder zu beschwichtigen. Der Bleib-mir-vom-Leib-Wuff soll ja eine Eskalation verhindern, insofern zickt deine Hündin nicht rum, sondern versucht die frühzeitig Situation zu klären.

    Vielleicht beruhigt dich das:
    Meine Hündin zeigt Abwehrschnappen - auch gegenüber größeren Hunden oder intakten Rüden. Letztens bei einem Schäferhund, der diese Ansage nicht akzeptierte. Meine Hündin hat sofort umgeschaltet und ihr Ansinnen, in Ruhe gelassen zu werden, anders gezeigt, nämlich per Beschwichtigung.
    In der Regel können Hunde ganz gut auf sich aufpassen. Sie zeigen das Verhalten, mit dem sie bisher am besten gefahren sind (bei deiner das Wuffen), aber sie verfügen noch über einen größeren "Wortschatz", den sie bei Bedarf auch anwenden.

    Ich würde es so laufen lassen und erst eingreifen, falls deine Hündin beginnt sich reinzusteigern, sich in die Leine schmeißt oder Ähnliches.

    Was helfen kann, sind regelmäßige gemeinsame Spaziergänge mit anderen (den gleichen) Hunden. Dabei kommunizieren die Hunde untereinander und können so ihr Verhaltensrepertoire ausbauen/festigen. Sie üben auch die Situation ein, dass ein anderer Hund in ihrer Nähe sein kann, ohne dass dies beängstigend oder nervig sein muss (sprich man weicht ein wenig das "Feindbild" vom anderen Hund, dem man besser immer auf Abstand halten muss, auf).
    Mein Hund spielt leider bisher gar nicht mit anderen Hunden. Würden wir einen Hund treffen, bei dem sie Spielverhalten zeigt, würde ich sofort versuchen, diesen Hund für regelmäßige Treffen zu buchen :D

    Eine Katzenklappe wäre für dich u das Katerchen der bequemste Weg. Wohnst du im Erdgeschoss?
    Tipp: Es kann preiswerter sein, die Klappe in einer Fensterscheibe (die du bei Auszug ersetzen musst) anzubringen als in einer Türe.

    Deine Angst, der Kater könnte nicht mehr nach Hause finden, halte ich für unbegründet.
    Katzen orientieren sich (frag mich nicht wie) "von drinnen nach draußen". Deshalb sollte man (auch die Freigänger) nach Umzug oder Neueinzug min. 4 Wochen drin halten - aber die dürften bei dir lange abgelaufen sein, oder?

    Ich finde es übrigens klasse, dass du der Freiheit des Kater willens die Freilaufgefahren eingehst und deine Angst überwindest.

    Hallo, hier ist sie: Hoffnung!
    Jiep, mit Geduld und Spucke ist das hinzukriegen, denke ich. Und notfalls müsst ihr in einen Trainer investieren...

    Ich würde damit anfangen, das Hinterherlaufen in der Wohnung zu unterbinden.
    Methode 1: Du wechselst bewusst ständig das Zimmer. So oft und so lange, bis es ihm zu doof ist hinterher zu wandern und er liegen bleibt.
    Wenn er sogar noch liegt, während du wieder ins Zimmer kommst, würde ich das belohnen (Lob, Streicheln oder Leckerli).
    Methode 2: Du leinst ihn auf seinem Platz an und das so lange, bis er Ruhe gibt, erst dann stellst du das Zimmerwandern ein und belohnst ihn.

    Zum aktuellen Procedere: Ihr müsst herein kommen, wenn er ruhig ist, sonst funktioniert es nicht. Das kann eine Sekundensache sein zu Beginn! Offensichtlich sind 2 Minuten zu lang.


    Wie sieht es denn ansonsten mit der Frustrationstoleranz aus? Hält er es aus, wenn es nicht nach ihm geht? Könnt ihr ihm ein Leckerli hinhalten, dass er erst auf "Nimm" nimmt? Kann er bei Ballspielen oÄ warten?