Beiträge von BigJoy

    Ich hab für Besucher ne Fuselbürste angeschafft und biete ihnen die vor dem Gehen an, wenn sie Stress mit Hundehaaren auf ihren Klamotten haben. Das deeskaliert ganz gut :roll:

    Aber vielleicht sollte ich auch mal darüber nachdenken, täglich den Hund zu saugen statt die Wohnung...


    Aber dass das von einem zukünftigen HH kommt, finde ich schon krass. Und hundeweltfremd. Selbst ein Nackthund kommt mit Matschfüßen nach Hause...

    Ich war ja noch nie bei dir zu Hause, aber ich finde, du tickst richtig.

    [quote="jackiech"]ooh ja das bbbrrrpp kenn ich zu gut. das machen bei mir alle drei....ist glaub ich so ne coonie-schwäche...gleich wie das geräusch, dass sie machen, wenn sie draussen vögel sehen...dieses "mä-mä-mä-mä".../quote]
    Da muss ich dich enttäuschen, das hat mein Hauskater auch von sich gegeben, wenn er etwas sah, an das er nicht rankam (Vögel draußen oder ein Falter an der Decke, zB). Ich hielt das für eine Art "Frustknarzen".

    Ansonsten: Wunderschöne Tiere!

    @sleipir
    Ich persönlich glaube, dass es weniger ein Main Coon Problem ist und die sehr wohl auf sich aufpassen können bzw Freigang katzentypisch genießen. Ich sehe das Problem auch eher in ihrer Schönheit und ihrem Statuswert (evt gesteigert durch Zutraulichkeit). Mir fällt es jedenfalls auf, dass man kaum Rassenkatzen draußen rumlaufen sieht!
    (Ich persönlich finde diesen Preis auch sehr hoch: Traumhafte Rassekatze - muss aber leider wg Diebstahlgefahr drin bleiben... - für mich auch ein Konflikt.)

    Ich würde beim Gespräch mit der Hausverwaltung noch sagen, dass ihr den Maulkorb extra benutzt, um die Nachbarn zu beruhigen - und nicht, weil der Hund auch nur im Ansatz unberechenbar oder gar bissig sei. Sondern das ist ein Entgegenkommen von euch, um zu zeigen, dass ihr an einem friedlichen Miteinander interessiert seid.

    Ferner würde ich erwägen, die Hausverwaltung einzuladen, damit sie sich vor Ort ein Bild von euch und dem Hund machen können.

    Ein wenig Trost will ich auch noch schicken: Bei mir im Haus gab es in der 1. Zeit auch jede Menge Ärger. Nicht immer muss es dabei eskalieren. Manchmal ist es auch eine Art Territorialverhalten unter Nachbarn, dass sie die Neuen als Eindringliche erleben und in die Schranken (ggf auch aus dem haus) weisen wollen :schockiert: Das kann sich mit der Zeit aber auch abnutzen und man arrangiert sich. Ich hoffe das für euch!

    Was deine Sorge betrifft, dem Nachbarn zu begegnen. Kennst du den Spruch "Lachen ist die beste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen" ? Du könntest ihn übertrieben freundlich grüßen und ihm einen schönen Tag wünschen (und dabei gehst du an ihm vorbei und nutzt, dass er perplex ist). So eine Freundlichkeit kann beim Gegenüber eine Beißhemmung auslösen ;)

    Dass der Hund sich in eurer Abwesenheit auf bequeme und zudem von euch bevorzugte Plätze legt, halte ich für "normal".
    Das könntet ihr unterbinden, indem ihr die Plätze zB mit einem Wäscheständer, Wasserkästen oder etwas anderem belegt und für ihn unbequem macht.

    Dass er sich bei eurer Rückkehr beim Runterschicken sperrt, würde ich nicht akzeptieren, sondern ihn runterpflücken. Ohne großes Bohei, einmal "runter" sagen und dann ggf. nachhelfen (ihn zB anschubsen), damit er merkt, dass ihr es Ernst meint.

    Er ist mit 4 Monaten ja noch sehr jung. Um Genaueres zu sagen, müsste man mehr von eurem Umgang miteinander wissen und wie der Hund so drauf ist. Wie klappt es denn in anderen Situationen mit ihm/euch?

    Ich möchte dich auch ermutigen und dreh den Threadtitel deshalb um:
    Es ist ein Arbeiten MIT der Zeit!
    Denn jeder Tag zählt und bringt dich deinem Ziel, einen entspannten Hund zu haben, näher!

    Ich habe an meinem Notfell 2 J massiv gearbeitet. Und nun haben wir ein Plateau erreicht, mit dem wir beide sehr zufrieden sind.

    Rückblickend habe ich festgestellt, dass ca alle 3 Monate ein Entwicklungssprung aufgetreten ist. Und zwar unabhängig davon, ob ich frustriert war oder nicht, "plötzlich" klappte etwas. Das schien von heute auf morgen - war es aber natürlich nicht. Die Politik der kleinen Schritte. Manchmal für mich unmerkbar kleine Schritte und dann, tarara, machte mein Hund "plötzlich" einen Riesenschritt.
    Also ist Durchhalten angesagt. Und dabei ist die Zeit dein Freund!

    Mir hat sehr geholfen, dass ich für die wichtigsten Baustellen einen Plan hatte. Ich hab den (teilweise stumpf) durchgezogen. Situation X, ich mache Y, soll beim Hund Z ergeben. Und i r g e n d w a n n, nach unzähligen Wiederholungen, ging die Rechnung auf.
    Ich habe mich vorher damit auseinander gesetzt, welcher Plan sinnvoll ist. Das half, ihn nicht immer wieder in Frage zu stellen, sondern ihn im Alltag nervenschonend anzuwenden.

    Als/wenn alles zu viel erscheint, hab ich Prioritäten gesetzt. Dann habe ich auf einige Sachen sehr konsequent geachtet und die anderen auf später verschoben. Und, sieh an: Von den Sachen, die oben auf der Liste standen, haben Erfolge abgestrahlt auf die Sachen unten auf der Liste.

    Ich kann dir Mut machen, dass eine Zeit kommt, in der man nicht mehr so weit zurück fällt bei den Übungen wie anfangs. Es gibt eine heikle Phase, in der es massive Rückfälle geben kann. Aber wenn man am Ball bleibt (was du ja tust), geht die vorbei. Und danach fällt man weniger tief oder weniger lang zurück!!!

    Was mich auch noch motiviert hat, eine Art Autosuggestion, war die Zahl 600. Hatte ich in irgendeinem Hundebuch gelesen: Es kann 600 Wiederholungen brauchen, bis der Hund ein neues Verhalten verankert hat. Und wenn dann eine Situation nicht klappte, dachte ich mir: Die zählt mit bei den 600 und deshalb war sie doch erfolgreich (wenn nach Plan gearbeitet wurde).

    Worauf ich auch immer geachtet habe, erst recht wenn die Nerven blank waren: Ich habe immer Sachen mit dem Hund gemacht, die mir eine Freude bereitet haben. Eine Art Work-Happiness-Balance. Ich hatte zB Spazierstrecken, die "reizärmer" waren und uns dadurch entspanntere Spaziergänge schenkten. Dabei sah ich meinen Hund dann auch anders, fröhlich, unbeschwert, ausgeglichen und nicht nur als Nervenbündel wie in arbeitsintensiven Situationen.
    Oder ich hab mich daran erfreut, wie sie nach dem Traning wie ein Stein schlief und so friedlich wirkte.
    Auch ein Frischfleischknochen macht uns beiden gute Laune (ihr beim Fressen, mir beim Zusehen). Oder zur Not auch mal ein neues Halsband, eine neue Leine :hust:
    Dass man einfach nicht nur mit den Baustellen beschäftigt ist!

    Wenn du den Eindruck hast, so gar nicht weiter zu kommen (auch keine 3-Monats-Schritte beobachten kannst), würde ich persönlich noch mal jemanden drauf schauen lassen. Manchmal sind es dann zB Timingfehler oder der Plan kann optimiert werden. Man wird ja bisweilen auch betriebsblind, was den eigenen Hund angeht :smile:

    Lange Rede, kurzer Sinn: Kopf hoch (und Herz warm) :gut:

    Zitat

    oder

    diana = göttin der jagd :D passt auch immer super zu hunden *g*.


    Oh, nicht dass dieser Name wie ein Omen wirkt...ein Mantra...
    ...und wir erziehen uns den Wolf beim Antijagdtraining :lol:

    Wäre doch mal eine nette Statistik, wie Hunde mit dem gleichen Namen so drauf sind, sprich Auswirkungen des Namens auf den Charakter des Hundes. Ich schlage einen Kira und Emma-Thread vor :D

    Für mich wäre die Frage, ob der Hund soweit stabil ist, dass er sich auch in einer für ihn beängstigenden Situation von dir führen lässt.
    Im Beispiel mit epileptischen Anfall: Dass du den Hund ablegen kannst (auf und in Entfernung).
    Wenn der Hund dagegen in einer solchen Situation nicht mehr ansprechbar ist und sich selbst versucht zu retten (Flucht oder Angriff, zB), wäre er für mich ungeeignet.

    Diese Ansprechbarkeit in vom Hund als kritisch erlebten Situationen kannst du in jeder beliebigen Alltagssituation beobachten bzw testen.

    Hier sind Adressen, die ich seinerzeit recherchiert hatte.

    Wir haben uns für Jobs Tierhotel entschieden. Dort sind die Hunde - sofern sie es mögen - in 2er Zimmern untergebracht und den Tag über in Freilaufgeländen in Kleingruppen.
    (Es wird nicht eigens spazieren gegangen, was mir damals sehr lieb war, da mein Hund eine kleine Panikausreißerin war)
    Es gibt verschiedene "Betreuungsstufen" (mit entsprechenden Preisunterschieden).

    http://www.pfoetchenhotel.de/
    http://www.die-tiersitter.de/
    http://www.a1hundeschule.de/kontakt.htm
    http://www.hundebunt.de/
    http://www.hundehof.com/
    http://www.tiersitterexpress.de/filialleiterin…burg/index.html
    http://www.pfotenbetreuung.de/
    http://www.jobs-tierhotel.de/
    http://www.tierhotel-nindorfer-hof.de/