Beiträge von BigJoy

    Ist Mia einer der Welpen? (Bin da gerade nicht auf dem Laufenden, sorry)
    Dann würde ich sie vorübergehend nicht mit der Althündin mitnehmen, solange diese weiterhin diese akute Angst vor anderen Hunden zeigt. Damit die Kleine von der Großen nicht zusätzlich in ihrer Angst bestärkt wird.

    Ich gehe auch davon aus, dass es sich wieder gibt!

    Wenn es möglich ist, sollten Hundebegegnungen so abgeschlossen werden, dass deine Hündin sich etwas beruhigt hat. Damit sie die Erfahrung macht, dass nicht jeder Hund sie angreifen will.
    Gut sozialisierte/kommunizierende Hunde respektieren die Angst eines anderen Hundes und dessen Zeichen, bitte auf Abstand zu bleiben.
    Wenn deine Hündin das registriert, wird sie sich etwas entspannen und auch das Schreien aufhören. Diesen Moment abpassen, ggf. so lange stehen bleiben oder ein Stück zusammen gehen, das entspannt die Situation auch meistens.

    Je nachdem wie schlimm es ist, solltest du im Auge behalten, dass deine Hündin auch die Flucht antreten und durchstartet kann, wenn sie einen anderen Hund sieht. (Auf Absicherung achten, ggf. Schleppleine)

    Und gib auch dir Zeit, den Schock zu verarbeiten ;)

    Ich würde es auch vorsichtshalber vom TA abklären lassen. Einfach, um selbst ein ruhigeres Gefühl zu haben.

    Könnte das Hereinspringen auf der falschen Seite vom Anhänger vielleicht an ihrer Ungestümheit liegen? Dass sie etwas kopflos ist, weil sie zB unbedingt mit will?

    Das andere: Dein Hund ist ja noch recht jung. Die Sehfähigkeit und das Einordnen des Gesehen sind zwei unterschiedliche Dinge. Letzteres ist auch eine Erfahrungssache.
    Viele Hunde tun sich zB mit neuen Sachen, die sie sehen, schwer und verbellen die erst einmal.
    Oder sie erkennen ihnen bekannte Personen nicht, weil diese eine Mütze oder eine andere Jacke anhaben. Ebenso rennen Hunde schon mal auf Fremde zu und verwechseln die mit Bekannten, weil sie die gleichen Jacken tragen.
    Bei Jagdobjekten denke ich, ist die genetische bzw Triebverankerung sehr hoch, es besteht eine höhere Relevanz (Beute) für den Hund und von daher besteht eine erhöhte Aufmerksamkeit und Erkennungsrate.


    Ich denke schon, dass Hunde "anders" sehen als wir. Anders insofern, als dass sie anders einordnen als wir, andere (oder keine) Bedeutungen zuschreiben.
    Beim Riechen heißt es zB, dass Hunde die einzelnen Bestandteile riechen. Wo wir zB "Tomatensuppe" riechen, riechen sie Tomate, Sahne, Brühe, jedes Gewürz einzeln. Irgendwie so was, also einen andere Art, den Sinneseindruck aufzunehmen und zu sortieren, kann ich mir beim Sehen auch vorstellen.

    - Aber das sind mehr so grundsätzlich-philosophische Gedanken, die du mit deiner Frage vielleicht gar nicht aufwerfen wolltest ;)

    Ich sehe das auch mit dem Umweg über Tierheim usw, und die Tel-Nr als unkomplizierteste und schnellste Kontaktmöglichkeit.

    Du könntest auch eine Paybackkartennummer nehmen statt deiner normalen Handynummer, die du dann im Ernstfall in Betrieb nimmst. Sozusagen ein rotes Telefon für den Hund ;)
    Hätte auch den Vorteil, dass diese Leitung für den Finder frei bleibt, weil du alle anderen Telefonate übers normale Handy abwickeln kannst (Suche organisieren usw). Nur müsstest du diese Karte (und ein 2. Handy) immer dabei oder zumindest erreichbar haben. Denn man weiß ja nie, wann und wo der Hund abhaut.

    Ich hege auch ich die Hoffnung, dass über die Tel-Nr die Finder bildlich vor Augen sehen: Der Hund hat ein Zuhause! Und so das Risiko sinkt, dass der Hund eingesackt oder einfach weiter laufen gelassen wird.
    (Ob's dann so ist -? Es beruhigt mich jedenfalls ;)

    Mein Hund war in der Anfangszeit 3x für einige Stunden weg und es war der blanke Horror. Der Gedanke, dass man mich anrufen wird, sobald sie - in guter Absicht - aufgegabelt wird, tat mir gut. Das hieß für mich, dass der Draht zw dem entlaufenen Hund und mir nie abreißt (egal, ob ich gerade an der richtigen Stelle suche oder heulend auf dem Bett liege).

    Ich wohne in der Stadt, vielleicht hat es auch damit zu tun? Ich gehe davon aus, dass hier ein alleine herum irrender Hund recht schnell aufgegriffen wird und seltener tagelang unentdeckt bleiben kann wie in ländlichen Gebieten.

    Ich war auch erst an diesem Test interessiert. Aber inzwischen halte ich ihn für zu wenig aussagekräftig, um wirklichen Nutzwert zu haben. Zum einen sind nicht alle Rassen eingeschlossen, zum anderen wird das Testergebnis nur mit einer Wahrscheinlichkeit angeben. Was hab ich davon, dass ich dann in den Händen halte, dass in meinem Hund zu 80 % xy und xy drin stecken k ö n n t e?

    Ob es einen etwaigen Kampfschmuser belasten könnte, weiß ich nicht. Wer sollte wie erfahren, dass du diesen Test gemacht hast? Ich habe auch noch nicht gehört, dass er im Rahmen von Gutachten gemacht oder eingefordert wird (das würde mich auch wundern, weil ich ihn zum jetzigen Zeitpunkt nicht für aussagekräftig genug halte).
    Wenn, würde ich andersherum denken: Ein zB Labby-(Teil)testergebnis könnte man entlastend zB beim Ordnungsamt vorlegen. Aber mehr als Good-will-Geschichte, nicht wirklich als Beweis.
    Und das kann dir dann auch ein TA ausstellen, der kann seine Rasseeinschätzung ja auch attestieren bzw im Impfpass eintragen.

    Als mein Hund mich das 1. Mal mit freudigem Schwanzwedeln begrüßt hat. Da war sie 4 Wochen bei mir und frisch aus der Narkose erwacht. Sieht mich und wedelt - das 1. Mal :herzen5:

    Wenn sich mein kleiner Schisser auf unseren gemeinsamen Dienstreisen so ganz als Profi-Reisender verhält. Sich in aller Ruhe auf dem Bahnhof ablegt, mitten im Trubel (wo sie sonst jeder Trolly erschrickt) und abends im Hotelzimmer mit einem zufriedenen Seufzer aufs fremde Daunenbett neben mir danieder sinkt.
    Ich weiß nicht warum, aber wenn wir in fremden Städten unterwegs sind, ist sie oft viel souveräner als zu Hause.
    Wenn wir zusammen verreisen, ist das so ein Gefühl von: Mit dir geh ich bis ans Ende der Welt - wow :hexenflug:

    Zitat

    Die Frage hört sich irgendwie so merkwürdig an, was Lena für einen EIndruck auf mich gemacht hat, so verhörmäßig, sorry
    lg Andrea


    Ups, so meinte ich es nicht. Ich meinte es mitfühlend :ops: