Beiträge von BigJoy

    [quote="pamirax"](...)Also, nicht allzu viele Gedanken machen, und nur im Notfall (Bellen oder Käfig anspringen) eingreifen. Die machen das (in der Regel) unter sich aus./quote]
    :schockiert:
    Ja, das würde der Hund sicher gerne mit dem Kaninchen alleine ausmachen...

    (Klasse, dass es bei dir pamirax so toll klappt! Fand das aber ein wenig blöd/missverständlich formuliert so)

    Zitat

    also, mein vermieter hat mir dir hundehaltung schriftlich erlaubt ...


    Sorry, überlesen!

    Kannst du uns auf dem Laufenden halten, was der Mieterschutzbund sagt? Fände ich sehr informativ!

    Ansonsten schicke ich DIR hiermit ein wenig Fell, damit deines noch ein wenig dicker wird und dir die Zeit bis zum 1.1. damit leichter fällt.
    Ich würde versuchen zu unterscheiden: Wo muss man sich wehren und klare Grenzen setzen und wo tut man sich selbst einen Gefallen, indem man auf die kleingeistigen Provokationen von Leute, die nicht anders ihr Leben gefüllt kriegen, nicht einsteigt.

    Punkt 1: Nein, 1x ein Klapps wird sie nicht traumatisieren ;)
    Punkt 2: Ihr schafft das!!

    So wie es sich anhört, dreht die Kleine so sehr hoch und kann ihre Erregung dann nicht mehr beherrschen. Das Stichwort lautet "Impulskontrolle" - die muss dein Hund, auch angesichts seines jungen Alters, noch lernen. Der Umgang mit Frustration - wie hier, dass das Spiel mit dem anderen Hund vorbei war - muss erst gelernt werden vom Hund, das kriegt er - wie Menschen auch - leider nicht in die Wiege gelegt ;)

    ich finde du hast es richtig gemacht, den Hund draußen zum Runterfahren vorübergehend an den Zaun zu binden. Etwas Ähnliches würde ich mir auch für die Wohnung einfallen lassen: Haken in die Wand, Hund in die Box (falls er eine hat), Zimmer wechseln und Hund zurücklassen oder Ähnliches. Also im Prinzip wie beim Aufbau der Beißhemmung: Durchdrehen durch einseitiges Beenden der Situation durch dich ausbremsen.

    Wichtig und nebenbei auch nervenschonend für dich: Nicht selbst aufdrehen, wenn der Hund es tut. Kurze, klare Kommandos bzw Handlungen wie das Anleinen. Nimm es nicht persönlich, wenn dein Hund so hochfährt ;) Zieh deinen Plan durch und es wird besser werden.

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Mieterschutzbund in einem laufenden Verfahren tätig wird, wenn man sich deshalb anmeldet. Aber das wirst du ja erfahren. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, liegt die Jahresmitgliedschaft bei EUR 36 (also wirklich ein übersichtlicher Beitrag).

    Was das Auseinanderklaffen der Kündigung und der angemahnten Hundeabschaffung angeht: Das würde ich aussitzen!! Deine Kündigung steht, da sieht man doch schon "die Lösung".
    Selbst wenn der Vermieter rechtlich gehen dich vorgeht (was ich nicht glaube, weil der 1.1. ist nicht mehr soo weit weg und er kann damit auch die Nachbarn beruhigen): Die rechtlichen Mühlen mahlen l a n g s a m.

    Bei der nächsten Wohnung unbedingt eine schriftliche Hundehaltungserlaubnis einholen!!! (Die kann zwar im Zweifelsfall widerrufen werden, aber du hast weitaus bessere Karten bei einer Auseinandersetzung)

    Und wenn er dann doch nicht nur spielen wollte oder es zur Sache geht, weil der andere Hund dessen Spielaufforderung als zu dreist erlebt, kommt der 2. legendäre Satz: DAS HAT DER NOCH NIE GEMACHT.

    Ich erleb das "Der will nur spielen" fast immer als hilfloses Ausruf von HH, die wissen, dass sie gerade keinen Einfluss auf ihren Hund haben.
    Allerdings gehen diese Situationen dennoch fast immer ohne Beißerei ab - weil selbst Hunde von unfähigen oder führungsschwachen HH seltenst zu sozialunverträglichen Bestien mutieren.

    Ich finde gut, dass du einfach weiter gegangen bist und damit die Luft aus der Situation genommen hast!

    Ein Anfang kann das kleine feine Buch von von
    Patricia B. McConnell
    "Trau nie einem Fremden
    - Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben" für EUR 6.90
    sein. Hier wird Angstverhalten und das Überwinden einfühlsam und pragmatisch beschrieben (Titel täuscht, geht nicht nur um Angst vor Fremden!)
    Anhand des Buches kannst du die Richtung absehen, in welche das Training geht und wirst deinen Hund auch besser verstehen. Du wirst auch die Trainingsmethoden eines Trainers besser einschätzen können, ob diese tauglich sind oder er keine Ahnung von Angsthunden hat (was leider immer noch vorkommt).

    Wenn du Mitleid mit deiner Hündin hast, ist das nur in einer einzigen Richtung sinnvoll: Wenn es dich motiviert, mit dem Hund zu trainieren, um das Angstverhalten zu überwinden.

    Bei mir würden die Alarmglocken angehen, wenn ich anfange, mich weniger zu bewegen, um den Hund nicht zu stören. DAS wäre dann eindeutig zu viel des Guten.

    Ansonsten musst du genau schauen, ob der Hund Kontaktliegen sucht (was psychisch stabilisierend wirkt) oder unter Stress steht, weil er ein unbemerktes Weggehen von dir befürchtet.
    Steht er unter Stress, kannst du den mit dem Platztraining abbauen.

    Prinzipiell ignorieren und NIE etwas geben, wenn sie bettelt oder gebettelt hat. Dann wird sie das Verhalten lassen, weil es sich für sie nicht lohnt.
    (Achtung, auch wenn sie nur jedes 20 Mal etwas bekommt, kann sie die anderen Male hoffen, dass jetzt das 20. Mal eintritt ;) )

    Wenn sie zu aufdringlich bettelst und du dich gestört fühlst, würde ich sie auf ihren Platz schicken.

    Ich hab 65 EUR im Monat bezahlt für 1 Kurs, der einmal die Woche stattfand (einen 2. Kurs hätte es, glaube ich, verbilligt gegeben).

    Ich fand's teuer, aber da ich die Trainerin als sehr kompetent erlebe habe, angemessen. (Letztlich unbezahlbar, was es dem Hund und mir gebracht hat)

    Er lässt sich nicht mittels eines Kommandos von dir vom Bellen abbringen?

    Wenn er "blockiert" ist, kann es helfen, die Situation zu wechseln. Also aufstehen, irgendetwas anderes machen, mit dem Hund den Raum wechseln oÄ. NICHT um ihn das Verhalten des Hundes zu belohnen, sondern um die Blockade zu lösen, den Hund also wieder ansprechbar zu machen. Und ist er ansprechbar, hört er auf zu bellen bzw hört er auf dein Kommando.

    Hört er den in anderen Situationen auf Kommando mit dem Bellen auf? Ggf. müssten du sonst diesen Kommando (neu) auftrainieren. Damit es praktisch auch im Schlaf sitzt ;) (Denn der Hund schreckt ja aus dem Schlaf hoch)