Ich liebe Dobermänner/Doberfrauen und finde sie gleichzeitig sehr anspruchsvolle Hunde.
Wenn du einen JRT erzogen und wie es verstehe auch "nachträglich sozialisiert hast" (Gartenhaltung vorher), sind das mM nach gute Voraussetzungen, um auch einem Dobi gerecht zu werden.
Du wirst allerdings den Größe-/Kraftunterschied der beiden Rassen merken
Wenn von meinem 8kg-Hund beim Spielen die Pfoten im Gesicht landen, macht das gar nicht, bei einer 30-kg-Doberfrau gibt das Schrammen - nur ein kleines Beispiel.
Ich möchte auch noch anmerken, dass der Dobi mE nach ein Spätentwickler ist. Wo andere Hunde nach 1,5 J aus dem Gröbsten raus sind, würde ich beim Dobermann eher von 3 J ausgehen. Speziell die "geistige Reife" braucht beim Dobi seine Zeit. DAS ist glaube ich auch der Grund, warum manche Dobis für dumm halten.
Da der Dobi aber weit vor den 3 J schon eine beachtliche Größe/Gewicht hat, kann's anstrengend werden (und das meine ich nicht nur körperlich).
Das Jammern/Fiepen kenne ich auch vom Dobi.
Eine Dobi-Halterin sagte mal dazu: "Du musst das so verstehen: Der Dobi ist der Meinung, dass du auf der Welt bist, um ihn zu bespaßen." 
Und noch ein Aspekt: Es gibt mE nach auffällig polarisierte Meinungen zum Dobi. Die einen lieben ihn, die anderen haben Respekt oder Angst vor ihm, selten etwas dazwischen.
ME nach löst ein Dobi sehr viel mehr Reaktionen bei anderen Leuten aus als zB ein JRT. Mich hat das teilweise auch gestört, dass ich mit einem Dobi an der Leine viel mehr angestarrt werden (besonders von Männern) als wenn ich nur mit meinem kleinen Mix unterwegs war. Mit einem Dobi erregst du Aufmerksamkeit (positive wie negative).