Du könntest auch versuchen, sie neben deinem souveränsten Hund laufen zu lassen, beide durch so ein Kopplerding (wie heißt das noch? Dieses kurze Stück, an dem man zwei Hunde an einer Leine führen kann...) verbunden. Dann konzentriert sie sich womöglich besser auf den anderen Hund und bekommt mit, dass der ruhig bleibt in der Dunkelheit.
Und dann gehen, bis sie entspannt(er) ist. Dann umdrehen, damit sie die Entspanntheit abspeichert in Verbindung mit der Dunkelheit.
Ich mache dir Mut, denn es ist ein Gewöhnungsprozess, der schlicht Zeit braucht. (Vorausgesetzt, du bekommst es hin, dass die Dunkelheitsituationen nicht immer in der totalen Blockade enden)
Ich habe ja auch einen Angsthund bzw hatte und hab mir das Timing bei der Gewöhnung von einer Trainerin zeigen lassen. Also den Hund lesen zu lernen, damit ich unterhalb der Blockadegrenze mit ihr arbeiten kann. Das hat bei uns den Durchbruch gebracht. (Schon 1-2 Übungsstunden in der Dunkelheit bei dir zu Hause können fürs Erste reichen, dann kannst du vermutlich alleine weiter trainieren)