Beiträge von BigJoy

    Nee, die Arbeit von 1 Jahr war keinesfalls für den A...! Selbst wenn es sich hier um einen Rückfall handelt, er wird kürzer verlaufen und du wirst schneller wieder an alte Erfolge anknüpfen können!

    Hat sich ansonsten nichts bei euch geändert? (Andere Schul-/Arbeitszeiten, andere Betreuung/Bezugsperson,...)

    Ich würde das Trainingsprogramm weiter machen und zwar straff durchziehen. Speziell das viele Rumschnüffeln und Markieren würde ich nicht zulassen, sondern den Hund mehr auf mich konzentrieren.
    Ansonsten, wenn du zu frustriert bist oder nicht weiter weißt, mal einen Trainer auf dein Training und deinen Umgang mit dem Hund gucken lassen. Vielleicht kann er dich Optimierungen empfehlen oder entdeckt etwas, was du bislang übersehen hast.

    Frisst er denn immer noch schlecht? - Das würde auf einen sehr hohen Erregungslevel-/Stresslevel oder Krankheit deuten...,

    Die Zwickmühle kann ich verstehen!
    Und dennoch: ich würde mir diese Namibia-Chance nicht entgehen lassen! Ich denke, es geht beides: Den Hund lieben, der Verantwortung für ihn nachgehen UND Namibia.
    Wenn du ihn woanders in guten Händen weißt, wäre das für mich kein Abschieben (und ich bin auch so eine, die ihren Hund eigentlich immer dabei hat/haben will...)
    Nur, um mal Tacheles zu reden, du solltest mit diesen Menschen auch darüber reden, was ist, wie verfahren wird, wenn dein Schnuff einen Unfall/Krankheit erleidet oder gar stirbt. Das wäre mir wichtig, das zu besprechen.

    Wenn es in anderen Räumen ohne pieseln geht, könntest du versuchen, vor dem Streicheln ein Markerwort einzuführen. Du sagst ein Wort, bevor du sie anfasst. Jedes Mal. An jedem Ort, in jedem Zimmer. Irgendwann auch im WZ. Mit Chance hat sie das Wort dann positiv mit Streicheln (was sie in anderen Zimmern ja mag) verbunden und ruft diese Verbindung ab statt der WZ-Angst-Piesel-Stress-Verbindung.

    Problem bei der jetzigen WZ-Situation ist auch, dass ihr das Pieseln offensichtlich weiteren Stress (Rückzug ins Körbchen) bereitet, sprich die Situation verschärft sich bei euch und schleift sich immer weiter ein. Evt gibt es deshalb keine Verbesserung.

    ich denke, es gäbe noch die Möglichkeit, sie anzufassen oder anzusprechen, ohne dass sie pieselt und das auf- und auszubauen. Also unter ihrem Piesel-Stresslevel bleiben im Kontaktmachen mit ihr im WZ.

    Hab ich dich richtig verstanden: In anderen Räumen geht das gleiche Anfassen, ohne dass sie lospieselt?

    Wie verhält sie, wie du dich nachdem sie gepieselt hat?

    Kennst du das Buch
    "Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben" (Broschiert)
    von Patricia B. McConnell, 6.90 EUR
    Darin ist ein sehr praxisnahes Angstabbautraining beschrieben, sehr empfehlenswert! (Häufig macht man selbst ungewollt/unbewusst Timing- oder andere Fehler und verstärkt damit das Angstverhalten)

    Kannst du die Situation, in der sie "einfach lospieselt" bitte genauer beschreiben? Wie läuft die Situation ab, wie verhältst du dich, wie die Hündin. Wie ist die Körpersprache von ihr, wie deine?

    Vorweg sehe ich für die konkrete Situation 2 Möglichkeiten:
    1. Vermeidung dieser Situation (sofern sie so klar zu umreißen ist und nur vereinzelt vorkommt)
    2. Desensibilisierung bzw Gewöhnung an die Situation, dass der Stresslevel der Hündin systematisch abgebaut wird

    Please more infos...

    Für mich sind das zwei Ebenen:
    A Die Fütterung selbst (Fakten über Ernährungsansprüche usw)
    B die Haltung, die man zur Fütterung einnimmt.
    Das ist nicht zu trennen und Leute, die sich nur auf Ebene A beziehen sind in meinen Augen nicht wirklich ernst zu nehmen.

    Es gibt so unendlich viele Fakten, irgendwo muss man einen Pflock einschlagen, auf welche man sich beziehen möchte und: eine persönliche Beurteilung vornehmen.

    Und dann muss das auch noch in mein Leben passen, also die gebildete Meinung zu meinen restlichen Einstellungen sowie der zeitlichen und ggf der finanzielle Aufwand.
    Ach so: Der Hund sollte auch noch drin vorkommen, finde ich. Also seine Vorlieben und (Un)verträglichkeiten ;)

    Letztlich glaube ich ist das mit der Fütterung wie mit dem Rauchen: Man kann Förderliches oder Schädigendes für die Gesundheit tun. Aber es bleibt ein Geheimnis, warum manche erkranken, andere gesund alt werden. So wie nicht jeder Raucher ein Raucherbein kriegt und jeder geraucht hat, der an Lungenkrebs stirbt.
    Insofern: I do my best, mehr geht nicht.
    Man muss aus diesen 1:1-Zuschreibungen raus - das Leben ist komplexer.

    Zitat

    (...)Wenn ich einen angebundenen sehe schau ich ob nach kurzer Zeit jemand kommt und ihn abholt. (...) Dauert es länger (viel länger)würde ich den notfalls auch mitnehmen. Und es bei der Polizei melden sowie beim Fundbüro. (...)


    OT:
    Ehrlich gesagt hab ich mehr Angst vor solchen "Zwangsrettungen" als vor einem echtem Diebstahl. Ich mit meinem Mix... in den man sich verlieben muss, um ihn mitzunehmen, denn Geld bringt er nicht =)
    Ich mache es deshalb noch schlimmer: ich lass meinen Hund unangeleint vor dem Geschäft warten! Weil sie ohne Leine nicht so einfach mitgenommen werden kann wie mit Leine! Freiwillig mitgehen würde sie nicht.
    (Und nein, ich mache das weder täglich noch Stunden lang noch in Bundesstraßennähe noch rate ich anderen das Gleiche zu tun ;) )
    OT off

    Dem kleinen Pudelchen ein schnelles Wiedernachhausefinden!!!

    Interesse bekund'!

    Wo wir uns treffen, ist mir egal. Eine bessere Idee als die bisherigen Treffen hab ich nicht - außer vielleicht: St Peter Ording :D Aber das scheint mir nicht konsensfähig :roll:

    Öjendorfer Park, Höltgenbaum - ich fahr, wohin auch immer das Navi mich führt (please Navi-taugliche Adresse ;) )

    Lg, Birgit und Joy

    PS Was waren das denn für Unstimmigkeiten mit dem anderen Forum? Sind die beigelegt? Können sie es bitte werden, falls nicht? Triskele, ich möchte dich/euch beim nächsten Treffen wiedersehen!