Beiträge von BigJoy

    Zitat

    Kastration bedeutet ja Entfernen von Eierstöcken und Gebärmutter. Falls
    das gemacht wurde, kann sie nicht scheinträchtig sein.


    Das stimmt so nicht. Je nach OP-Methode können Gebärmutter und Eierstöcke entfernt werden oder auch nur Gebärmutter oder nur Eierstöcke - Kastration heißt es immer.

    Ich halte es für möglich, dass eine Scheinträchtigkeit nach der OP auftritt. Man soll die Kastration-OP ja in einer "neutralen" Hormonphase durchführen, wenn die Hündin in der Mitte des Zyklus ist, möglichst weit weg von der Hitze (der vergangenen und kommenden). Das vermeidet Komplikationen - evt ist die Scheinträchtigkeit eine solche.
    Ich würde beim TA nachfragen.

    WOHIN der Welpe pinkelt, kann auch mit den Untergründen zu tun haben, die er aus seiner Zeit mit Mutterhündin und Geschwistern kennt. Wenn der Züchter zB Zeitung ausgelegt hat, wird der Welpe womöglich starken Drang spüren, auf am Boden liegende Zeitung zu pinkeln... Ebenso bei Decken, Handtüchern, Bettbezügen...
    Dann geht es nicht darum, in sein Körbchen (bzw auf Schlafplätze) zu pinkeln, sondern auf den bekannten Untergrund.

    Ich hab noch mal ne pragmatische Alltagspraxiserfahrung:
    Meine Hündin schont auch mitunter ihr linkes Hinterbein und läuft auf 3 Beinen. Sie unterlässt dies, sobald sie einen Mantel anhat! Sie rennt dann zwar nicht mehr, aber sie läuft stundenlang auf allen ihren 4 Beinen (ohne den Mantel würde sie in der gleichen Situation rennen und wenn sie nicht rennt, auf 3 Beinen laufen).

    Das soll/kann natürlich keine anderen, weiter reichenden Maßnahmen ersetzen!

    Was für ne hübsche Tigerin!
    (Die ausgebliebene Kastration... ich tippe mal, hat Geldgründe...)

    Zum Eingewöhnen: Ich würde bei der Ankunft erst mal die beiden Kater wegsperren, damit die Katze die Wohnung in Ruhe inspizieren kann. Wenn sie wieder hochbeinig läuft und einigermaßen entspannt wirkt, würde ich die Tür zum Katerzimmer öffnen und schauen, was passiert.

    Die erste Zeit würde ich Kater und Katzen auch noch trennen, wenn ich nicht zu Hause bin. Bist du das Gefühl hast, ihren Umgang miteinander einschätzen zu können. (Die Katze hat ja auch eine blöde Vorerfahrung, von einer anderen Katze abgelehnt zu werden)

    Noch eine Idee: Ich würde 2 neue Katzenplätze einrichten, unmittelbar bevor die neue Katze kommt. ZB ein neuer Kratzbaum oder Brett an die Wand oder so's Einhängeding für die Heizung... Das entspannt die Gesamtsituation und auch für die "alten" Kater ist was neu ;)

    Ob nach der Kastration ein eigenes Zimmer angeraten ist, würde ich abwarten. Wenn sich die drei bis dahin freundlich miteinander verhalten, braucht es kein eigenes Zimmer.

    Viel Spaß! Und gerne ein Foto mit allen 3en - ein friedliches natürlich :smile:

    Da ihr die Welt nicht handschuhfrei bekommt, sehe ich keine Alternative zum Maulkorb. Du kannst hier in der Suche einige Threads zu Vor- und Nachteilen der versch. Modelle finden.
    Eine weiter Adhoc-Maßnahme: Schleppleine! Nur mit SL habt ihr auch im Freilauf Zugriff auf Lexi und könnt sie aus den Situationen rausholen, die sie so ungünstig versucht auf eigene Faust zu klären (verbellen, schnappen usw)

    Ich denke auch, dass ihr um einen guten Hundetrainer nicht drumrum kommt. Der sollte zu euch nach Hause kommen, mit ihm sollten ihr gezielt in heikle Situationen gehen, um ein Handlungsmodell für diese kritischen Momente zu entwickeln. Wenn das steht, könnt ich auch erst mal alleine weiter arbeiten (sag ich wg der Kosten). Schon wenige Einstiegsstunden können sehr helfen, "Grund" in die Arbeit mit dem Hund zu bekommen.

    Ein kleiner feiner Buchtipp:
    Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben (Broschiert) von Patricia B. McConnell, EUR 6.90

    Ich hab so Fusselbälle, die man mit in die WM und den Trockner schmeißt. Sie helfen auf jedem Fall beim Gefühl, die Haarflut einzudämmen :roll:
    Gibt's für wenig Geld im Drogeriehandel (quasi tischtennisballgroß, raue Oberfläche, meine sind blau-weiß und hingen beim Waschmittelregal)

    Ich komm noch mal von einer anderen Seite:
    Wenn es gerade so anstrengend ist und du entsprechend genervt bist, würde ich darauf achten, auch etwas Schönes mit dem Hund zu erleben. ZB mal in ein anderen Auslaufgebiet fahren, irgendwas, was euch beiden Spaß macht. Das durchbricht die Eskalationsspirale, die sich sonst schnell aufbaut und die Erziehung reichlich erschweren kann.
    Du hast ja auch noch die Pubertät vor dir, du brauchst einen langen Atem ;)

    Doch, genau das ist ein wichtiger Effekt: Dass ER das Kommando durchsetzt und ihr Knurren dabei ignoriert.
    (Allerdings in dem Moment erst die Hausleine dran zu tüddeln, ist blöd)

    Übrigens: Respekt, dass dein Mann das so mitmacht und Verständnis zeigt!!! (Finde ich nicht selbstverständlich!)

    Ich hatte das letztens bei einer Begegnung mit meinem Ex und dessen Hündin. Sie wusste nicht, mit wem sie mitlaufen sollte...
    Wir trafen uns in einer Kuhle, danach gingen der Ex und ich in entgegengesetzte Richtungen den Berg hoch. Und seine Hündin? Legte Kilometer zurück, indem sie mehrfach zwischen ihm und mir hin und her rannte, Berg rauf-Berg runter-Berg rauf...
    (ich glaube, am Ende hat er sie angeleint, damit es aufhört)
    War kein soo schönes Erlebnis =)

    Hast du schon Fieber gemessen? Evt liegt ein Infekt vor?

    Ich bin keine, die schnell zum TA fährt. Aber eine solche Schlappheit, wie du sie beschreibst - ich würde HEUTE NOCH einen TA/Tierklinik aufsuchen! (Zumal nach einer solch' großen OP und dem schlechten Ernährungszustand)

    Drücke die Daumen, dass sich Ursache und richtige Behandlung finden!
    (Und du schnell einen TA, der Dienst hat)