Beiträge von BigJoy

    Was für ne hübsche Tigerin!
    (Die ausgebliebene Kastration... ich tippe mal, hat Geldgründe...)

    Zum Eingewöhnen: Ich würde bei der Ankunft erst mal die beiden Kater wegsperren, damit die Katze die Wohnung in Ruhe inspizieren kann. Wenn sie wieder hochbeinig läuft und einigermaßen entspannt wirkt, würde ich die Tür zum Katerzimmer öffnen und schauen, was passiert.

    Die erste Zeit würde ich Kater und Katzen auch noch trennen, wenn ich nicht zu Hause bin. Bist du das Gefühl hast, ihren Umgang miteinander einschätzen zu können. (Die Katze hat ja auch eine blöde Vorerfahrung, von einer anderen Katze abgelehnt zu werden)

    Noch eine Idee: Ich würde 2 neue Katzenplätze einrichten, unmittelbar bevor die neue Katze kommt. ZB ein neuer Kratzbaum oder Brett an die Wand oder so's Einhängeding für die Heizung... Das entspannt die Gesamtsituation und auch für die "alten" Kater ist was neu ;)

    Ob nach der Kastration ein eigenes Zimmer angeraten ist, würde ich abwarten. Wenn sich die drei bis dahin freundlich miteinander verhalten, braucht es kein eigenes Zimmer.

    Viel Spaß! Und gerne ein Foto mit allen 3en - ein friedliches natürlich :smile:

    Da ihr die Welt nicht handschuhfrei bekommt, sehe ich keine Alternative zum Maulkorb. Du kannst hier in der Suche einige Threads zu Vor- und Nachteilen der versch. Modelle finden.
    Eine weiter Adhoc-Maßnahme: Schleppleine! Nur mit SL habt ihr auch im Freilauf Zugriff auf Lexi und könnt sie aus den Situationen rausholen, die sie so ungünstig versucht auf eigene Faust zu klären (verbellen, schnappen usw)

    Ich denke auch, dass ihr um einen guten Hundetrainer nicht drumrum kommt. Der sollte zu euch nach Hause kommen, mit ihm sollten ihr gezielt in heikle Situationen gehen, um ein Handlungsmodell für diese kritischen Momente zu entwickeln. Wenn das steht, könnt ich auch erst mal alleine weiter arbeiten (sag ich wg der Kosten). Schon wenige Einstiegsstunden können sehr helfen, "Grund" in die Arbeit mit dem Hund zu bekommen.

    Ein kleiner feiner Buchtipp:
    Trau nie einem Fremden!: Angstbedingtes Verhalten bei Hunden erkennen und beheben (Broschiert) von Patricia B. McConnell, EUR 6.90

    Ich hab so Fusselbälle, die man mit in die WM und den Trockner schmeißt. Sie helfen auf jedem Fall beim Gefühl, die Haarflut einzudämmen :roll:
    Gibt's für wenig Geld im Drogeriehandel (quasi tischtennisballgroß, raue Oberfläche, meine sind blau-weiß und hingen beim Waschmittelregal)

    Ich komm noch mal von einer anderen Seite:
    Wenn es gerade so anstrengend ist und du entsprechend genervt bist, würde ich darauf achten, auch etwas Schönes mit dem Hund zu erleben. ZB mal in ein anderen Auslaufgebiet fahren, irgendwas, was euch beiden Spaß macht. Das durchbricht die Eskalationsspirale, die sich sonst schnell aufbaut und die Erziehung reichlich erschweren kann.
    Du hast ja auch noch die Pubertät vor dir, du brauchst einen langen Atem ;)

    Doch, genau das ist ein wichtiger Effekt: Dass ER das Kommando durchsetzt und ihr Knurren dabei ignoriert.
    (Allerdings in dem Moment erst die Hausleine dran zu tüddeln, ist blöd)

    Übrigens: Respekt, dass dein Mann das so mitmacht und Verständnis zeigt!!! (Finde ich nicht selbstverständlich!)

    Ich hatte das letztens bei einer Begegnung mit meinem Ex und dessen Hündin. Sie wusste nicht, mit wem sie mitlaufen sollte...
    Wir trafen uns in einer Kuhle, danach gingen der Ex und ich in entgegengesetzte Richtungen den Berg hoch. Und seine Hündin? Legte Kilometer zurück, indem sie mehrfach zwischen ihm und mir hin und her rannte, Berg rauf-Berg runter-Berg rauf...
    (ich glaube, am Ende hat er sie angeleint, damit es aufhört)
    War kein soo schönes Erlebnis =)

    Hast du schon Fieber gemessen? Evt liegt ein Infekt vor?

    Ich bin keine, die schnell zum TA fährt. Aber eine solche Schlappheit, wie du sie beschreibst - ich würde HEUTE NOCH einen TA/Tierklinik aufsuchen! (Zumal nach einer solch' großen OP und dem schlechten Ernährungszustand)

    Drücke die Daumen, dass sich Ursache und richtige Behandlung finden!
    (Und du schnell einen TA, der Dienst hat)

    Nee, die Arbeit von 1 Jahr war keinesfalls für den A...! Selbst wenn es sich hier um einen Rückfall handelt, er wird kürzer verlaufen und du wirst schneller wieder an alte Erfolge anknüpfen können!

    Hat sich ansonsten nichts bei euch geändert? (Andere Schul-/Arbeitszeiten, andere Betreuung/Bezugsperson,...)

    Ich würde das Trainingsprogramm weiter machen und zwar straff durchziehen. Speziell das viele Rumschnüffeln und Markieren würde ich nicht zulassen, sondern den Hund mehr auf mich konzentrieren.
    Ansonsten, wenn du zu frustriert bist oder nicht weiter weißt, mal einen Trainer auf dein Training und deinen Umgang mit dem Hund gucken lassen. Vielleicht kann er dich Optimierungen empfehlen oder entdeckt etwas, was du bislang übersehen hast.

    Frisst er denn immer noch schlecht? - Das würde auf einen sehr hohen Erregungslevel-/Stresslevel oder Krankheit deuten...,

    Die Zwickmühle kann ich verstehen!
    Und dennoch: ich würde mir diese Namibia-Chance nicht entgehen lassen! Ich denke, es geht beides: Den Hund lieben, der Verantwortung für ihn nachgehen UND Namibia.
    Wenn du ihn woanders in guten Händen weißt, wäre das für mich kein Abschieben (und ich bin auch so eine, die ihren Hund eigentlich immer dabei hat/haben will...)
    Nur, um mal Tacheles zu reden, du solltest mit diesen Menschen auch darüber reden, was ist, wie verfahren wird, wenn dein Schnuff einen Unfall/Krankheit erleidet oder gar stirbt. Das wäre mir wichtig, das zu besprechen.

    Wenn es in anderen Räumen ohne pieseln geht, könntest du versuchen, vor dem Streicheln ein Markerwort einzuführen. Du sagst ein Wort, bevor du sie anfasst. Jedes Mal. An jedem Ort, in jedem Zimmer. Irgendwann auch im WZ. Mit Chance hat sie das Wort dann positiv mit Streicheln (was sie in anderen Zimmern ja mag) verbunden und ruft diese Verbindung ab statt der WZ-Angst-Piesel-Stress-Verbindung.

    Problem bei der jetzigen WZ-Situation ist auch, dass ihr das Pieseln offensichtlich weiteren Stress (Rückzug ins Körbchen) bereitet, sprich die Situation verschärft sich bei euch und schleift sich immer weiter ein. Evt gibt es deshalb keine Verbesserung.

    ich denke, es gäbe noch die Möglichkeit, sie anzufassen oder anzusprechen, ohne dass sie pieselt und das auf- und auszubauen. Also unter ihrem Piesel-Stresslevel bleiben im Kontaktmachen mit ihr im WZ.