Beiträge von BigJoy

    Ich bin innereuropäisch mit Condor geflogen, da galt für den Transport im Passagierraum 6 kg, inklusive Tasche.
    Die Tasche muss unter den Vordersitz passen, dort soll sie den Flug über verweilen. Der Hund darf die Tasche den ganzen Flug über nicht verlassen (auch nicht, um auf den Schoß genommen zu werden).
    Im Passagierraum ist die Mitnahmeanzahl von Hunden und Katzen begrenzt (2-3?). Die Fluggesellschaft behält sich vor, jederzeit die Mitnahme im Passagierraum abzulehnen und auf Transport im Frachtraum zu bestehen (kann dir beim Einchecken passieren).
    Im Frachtraum gibt es keine anzahlmäßige Begrenzung; der Hund wird in seiner Flugbox wie ein zusätzlicher Koffer behandelt.

    Egal ob Passagierraum oder Frachtraum: Der Hund sollte rechtzeitig an das Transportbehältnis gewöhnt werden.

    Joy hatte ursprünglich (vom Tierschutz vergeben) den gleichen Namen wie die Tochter einer Freundin - ging gar nicht. Also umbenennen.
    Joy: Weil ihr Leben ab jetzt die reinste Freude sein sollte - und meines auch :D

    Sie musste allerdings erst reinwachsen in den Namen und hat anfangs weitaus mehr Angst als Freude gezeigt.
    Inzwischen hör ich öfter, wenn sie rumtobt, von Umstehenden: "Guck mal, wie der Hund sich freut!"

    Beim nächsten Hund würde ich erst mal abwarten, wie er drauf ist, bevor ich ihm einen Namen gebe.
    Zu Joy hätte zB auch Bluna super gepasst, im Sinne von "Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?" (Slogan der Bluna Limo) - denn das ist sie definitiv ;)

    Zitat

    Aber was ist mit Janosch...der ist selbstständig, der versucht sich bei jedem Spaziergang in wildreichem Gebiet aus dem Staub zu machen...der wüßte sich die Zeit zu vertreiben, der würd nämlich jagen gehen...
    Warum kann ich aber auch ihn an einer Hütte, direkt am Waldrand, am Anfang eines super interessanten Jagd- und Streifgebietes, völlig unbeaufsichtigt den ganzen Tag laufen lassen ohne das er auch nur das kleinste Anzeichen zeigt sich selbstständig zu machen...
    Wo ist da der Jagdtrieb, der mich auf den Spaziergängen manchmal die Haare raufen lässt?


    Klingt, als solltest du umziehen! :D
    Und dann wäre die spannende Frage, von uns als Experiment gerne begleitet *g* wie lange das so bleibt - oder ob Janosch nicht doch irgendwann loszieht. Was ich vermuten würde... Meine These: Ihr ward bislang zu kurz da, als dass er sich sicher genug fühlte, dass ihr noch da seid, wenn er stromern geht.
    Ich denke, es geht dem Hund tatsächlich um Rudeltreue, die er durch Hoftreue ausdrückt. Denn ohne Rudel hat er sehr viel schlechtere Überlebenskarten. Ich denke, Hoftreue ist eine Art Rudeldienst, die er übernimmt. Sofern man ihn diese Rolle einnehmen lässt (Rudelverhalten ist ja interaktiv/dialektisch).

    Die Selektion von zur Hoftreue neigender Hunde stell ich mir brutal einfach vor: Die stromernden Hunde kamen irgendwann nicht wieder, verunfallten, wurden erschossen, vertrieben usw.

    Ich hab gestern einen 16 Wochen alten Chihuahua kennen gelernt. Er knurrte meine Hündin an, wenn sie sich ihm näherte und schnappte nach ihr.
    Seine Besitzerin sagte, er sei von einer "Hobbyzüchterin" und dass ihn niemand haben wollte, weil er so schüchtern und ängstlich war, er sei übrig geblieben.
    Das Thema schlechte Aufzucht und ihre Folgen hat sie nicht erreicht: Sie hat doch Papiere für den Hund und der hat 600 EUR gekostet - wieso sollte der dann verhaltensgestört sein können??

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Zusammenhang zwischen Aufzucht und Verhaltensstörungen mit zunehmenden Alter des Hundes für den Besitzer immer unvorstellbarer wird!

    Ich denke, meine Mix-Hündin unbekannter Herkunft würde sich erst einmal einleben und dann, nach einigen Tagen, kleinere Bummelrunden einlegen. Das ist zumindest mein Bild. Sie ist zwar reichlich fixiert auf mich, aber ich traue ihr so "Butscherrunden" durchs Dorf absolut zu. Gucken gehen, was so los ist. Ob irgendwo was Fressbares liegt oder die Pipiposts aktualisiert sind/werden müssen.
    Aber dazu muss sie die Gegend kennen. In ganz fremden Gebieten bleibt sie nah am Mensch.
    Durch Wald-/Feldgebiet zu stromern würde ihr, denke ich, nichts geben.

    Es gibt auch negative Aspekte von Bindung, von zu enger Bindung. Wenn der Hund zB so auf einen Menschen oder einen Artgenossen ausgerichtet ist, dass es ihm ohne schlecht(er) geht. Dass eine Fixierung aufgebaut wurde, die die prinzipielle Eigenständigkeit des Hundes (die hat er ja auch als Rudeltier) aushebelt.

    Zitat

    wir hatten gestern abend noch eine ärgerliche begegnung.

    ich bin mit odin raus, letzte kleine runde drehen. kommen uns zwei gutgekleidete damen mittleren alters auf einem ca. 3,5m breiten sandweg entgegen. eine mit einem welpen, eine mit einem kleinen spitz. beide sehen odin und fangen fast zeitgleich an zu schreien ich soll meinen köter(!) anleinen (hä? odin war an der leine). ich den damen zugerufen dass der köter bereits an der leine ist und sie sich nicht zu "ängstigen" brauchen. er mag welpen und auch mit kleinen hunden hat er keine probleme - zudem ich gar keinen kontakt an der leine wünsche.

    die beiden ihre hunde (der spitz inzwischen wild kläffend) auf den arm genommen, seitlich abgewand an uns vorbei gegangen (odin fand die hunde auf dem arm natürlich sehr interessant, hat aber nicht hingezogen sondern lediglich neugierig geguckt) und mich munter beschimpft ich hätte meinen hund nicht unter kontrolle, er würde ihre hunde ängstigen, das wäre nötigung, und ausländer sollten sowieso keine großen gefährlichen hunde halten dürfen :headbash: .

    da fehlten mir echt die worte und ich hab mich dafür entschieden dies gänzlich zu ignorieren.

    Begegnung der 3. Art. Zum Ko... so'ne Anmache! "Danke, Sie mich auch!" ist der einzige Kommentar, der mir da einfällt.
    Hoffe, dass passiert dir nicht all zu oft!

    Sind auch wieder gut zu Hause angekommen. War wieder sehr schön!
    Joy hatte Mörderhunger (die 1 Pommes beim Griechen war deutlich zu wenig), wohl mehr vom Warmzittern als vom Warmlaufen :roll:
    War zu faul für Fotos, freu mich aber sehr auf eure!
    Und trink noch einen Glühwein auf euch *hicks.
    Bis bald!
    Birgit

    Ich würde auch versuchen, ihn ein wenig "hinter'm Ofen hervorzulocken", ohne ihn allerdings zu stressen! Ihn mal dazuholen, wenn ihr irgendwo seid, ihn den Aufenthalt in anderen Zimmern/bei euch schön füttern, (Leckerli-)Spiele, ihn beim TV zum Kuscheln aufs Sofa holen usw.
    vielleicht ist er etwas schüchtern und ihr könnt vorsichtig nachhelfen.
    Oder gibt es etwas in der Wohnung, was dem Kater Angst machen könnte und vor dem er so ausweicht?? (- Das müsste sonst behoben werden - logisch.)
    Ansonsten möchte ich auch Mut machen: 5 Wochen Eingewöhnungszeit sind nicht lang, zumal man nicht weißt, was der Kater vorher erlebt hat.