Zitat
Aber was ist mit Janosch...der ist selbstständig, der versucht sich bei jedem Spaziergang in wildreichem Gebiet aus dem Staub zu machen...der wüßte sich die Zeit zu vertreiben, der würd nämlich jagen gehen...
Warum kann ich aber auch ihn an einer Hütte, direkt am Waldrand, am Anfang eines super interessanten Jagd- und Streifgebietes, völlig unbeaufsichtigt den ganzen Tag laufen lassen ohne das er auch nur das kleinste Anzeichen zeigt sich selbstständig zu machen...
Wo ist da der Jagdtrieb, der mich auf den Spaziergängen manchmal die Haare raufen lässt?
Klingt, als solltest du umziehen!
Und dann wäre die spannende Frage, von uns als Experiment gerne begleitet *g* wie lange das so bleibt - oder ob Janosch nicht doch irgendwann loszieht. Was ich vermuten würde... Meine These: Ihr ward bislang zu kurz da, als dass er sich sicher genug fühlte, dass ihr noch da seid, wenn er stromern geht.
Ich denke, es geht dem Hund tatsächlich um Rudeltreue, die er durch Hoftreue ausdrückt. Denn ohne Rudel hat er sehr viel schlechtere Überlebenskarten. Ich denke, Hoftreue ist eine Art Rudeldienst, die er übernimmt. Sofern man ihn diese Rolle einnehmen lässt (Rudelverhalten ist ja interaktiv/dialektisch).
Die Selektion von zur Hoftreue neigender Hunde stell ich mir brutal einfach vor: Die stromernden Hunde kamen irgendwann nicht wieder, verunfallten, wurden erschossen, vertrieben usw.