Beiträge von BigJoy

    Das Problem hab ich auch: Joy erkennt keine Grenze zwischen Straße und Bürgersteig, weil alles weiß ist... Trabt dann weiter, statt wie sonst stehen zu bleiben.

    Ich bin auch fassungslos, dass immer weiter weißes Zeugs nachkommt. Seit Tagen und es soll bis zum WE so weitergehen.
    Auto beweg ich nur, wenn es nicht anders geht.
    In HH sind die ganzen Nebenstraßen nicht gestreut oder geräumt, das sind alles Eisbahnen =)

    Auf die Nase pack ich mich eigentlich täglich. Bin selbst erstaunt, wie wenig Blessuren Fallen hinterlassen kann. Macht das die Übung, die man diesen Winter automatisch bekommt? :headbash:

    Jiep, dieses Art Kurzhaar, ob PJT oder auch Boxer, Dobermann usw, bohren sich fies in Polster und Klamotten. Hunde mit längerem Fell haaren nicht weniger, aber die Haare lassen sich besser aufsammeln. Außerdem bleiben bei einem langhaarigen Hund deutlich mehr/besser Haare in der Bürste hängen! Bei meinem Kurzhaarhund krieg ich nichts rausgebürstet und trotzdem ist das Sofa behaart.

    Im Sinne von: gleiche handliche Größe, wenig Jagdtrieb, gelehrig und weniger haarend, da bürstbar, fällt mir noch der Sheltie ein.

    [quote="Sleipnir"]Nach 16 Jahren Hundeerfahrung ist mir noch nie ein Hund auf dumme Ideen gekommen, der hinter mir läuft, sondern wenn, dann haben sich kritische Situationen bei einem vor mir laufenden Hund ergeben!/quote]
    Wie gesagt, meine lässt sich gezielt zurückfallen, um das Fressbare aufzusammeln.
    Auch meine jagende Schäferhündin hat sich "hinterrücks" vom Acker gemacht.

    Aber ansonsten eine interessante Beobachtung! Dass "trottende Hunde" zu tiefenentspannt für Scheiß sind :D Vielleicht sind meines Ausnahmen.

    Zitat

    (...) nach dem Umzug hörte das auf, es gab keine Fussbodenheizung mehr.


    Das ist ja ein Hammer!
    Aber kann ich mir vorstellen! Eine Art Elektrosmog für den Hund (also so was Ähnliches; eine Zivilisationsnebenwirkung :sad2: ). Der merkt von der Fußbodenheizung was unter den Füßen, was sich anfühlt wie eine Maus, die im Boden krabbelt oder ein Maulwurf, der nach oben kommt. Katzen jagen doch auch "mit den Pfoten", spüren die Vibrationen der Maulwürfe und Mäuse...

    Spannende Frage: Habt ihr Fußbodenheizung? (Wobei, der macht das ja auch im Bett...) Aber vielleicht bringt dieser Hinweis etwas, um doch eine Veränderung in den Lebensumständen aufzudecken?

    Ich hab auch so eine Hinterherbummlerin. Zum einen macht sie das aus Unsicherheit (und Bequemlichkeit?), so: "Check du mal die Gegend!" Das ist besonders bei unbekanntem Terrain der Fall.

    In bekanntem Terrain hat das hinter mir laufen für sie einen riesen Vorteil: Sie kann unbeobachtet Fressbares inhalieren. Sie weiß, dass ich es nicht dulde, aber die Verlockung ist zu groß (ehemalige Straßenhündin??). Sie findet etwas, schaut, ob ich es sehe und wenn nicht: rein damit.

    Deshalb schick ich sie voraus. Das ist mühsam anzutrainieren, aber in meinen Augen der einzige Weg, den Hund im Blick zu haben (um Fehlverhalten jeglicher Art kontrollieren zu können, muss ich es ja sehen ;) )
    ich bleibe stehen, geh ein wenig zur Seite, sage "Lauf vor!" und bestätige, wenn sie sich in Bewegung setzt und an mir vorbei läuft.
    Ich bestätige auch, wenn sie "ordentlich" vor mir läuft, so dass sie zunehmend merkt, wie es sein soll. Ist mühsam! Auch, weil ich es eben nicht dauerhaft als Kommando haben will, sondern es soll der Normalzustand sein, dass sie vorläuft.

    Das ist auch mein Tipp an dich: Er soll vorlaufen, damit du ihm im Blick hast.

    Zitat

    Wenn es seine Steretypie ist, dann muss man dafür sorgen, dass er dieses Verhalten nicht mehr ausüben kann.

    Leider neigen ja Hunde aus schlechten Aufzuchtbedingungen genau zu solchen Verhaltensstörungen.

    Seit wann ist er bei Euch?


    Seh ich auch so. Nur weil sich das stereotype Verhalten jetzt erst zeigt und anscheinend aus heiterem Himmel, ohne Änderung der Haltungsbedingungen, würde ich organische Ursachen befürchten.
    Unabhängig von der Ursache würde ich versuchen, die Verhaltensauslöser zu vermeiden! (Stresst den Hund und die Nervenbahn schleift sich immer weiter ein)

    Zitat

    im Kopf "saubere" Hunde verkraften _eine_ Trennung sehr wohl. Natürlich geht's jetzt nicht um Wanderpokale, die innerhalb von 2 Jahren 4 Besitzer hatten; aber EIN Umzug kann ein Hund schon verkraften. Hunde leben im Jetzt und wollen sich binden, daher werden sie nicht ewig trauern


    Das können alle, die einen "gebrauchten Hund" zu sich geholt haben, bestätigen. Sonst würde die Tierschutzvermittlungen nicht funktionieren oder wenig Sinn machen.

    Meine Hündin hängt sehr an mir und doch: Nach einer Eingewöhnungsphase wäre auch bei einem anderen Halter glücklich, wenn sie dort ebenfalls artgerecht und auf ihren Charakter ausgerichtet gehalten wird.

    Ich wünsche auch gute Besserung und eine baldige, zutreffende!, Diagnose!
    Mann, Mann, Mann, was Hunde für Symptome entwickeln können...

    Ich finde deine Handhabung mit dem Diazepham gut! (Ich sehe es wie du, dass die Halbgötter in weiß keine mehr sind oder sein sollten ;) )
    Du gönnst deinem Hund Erholung - als Sofortmaßnahme angebracht, kompetent und einfühlsam beurteilt, wie ich finde.

    Ich würde versuchen, den Hund von den auslösenden Sachen (Untergründe) wegzuhalten, damit er so selten wie möglich in die Stereotypie (das ist es für mich, vermutlich organisch-neurologisch ausgelöst) verfällt. Es scheint ja auslösende oder fördernde Reize zu geben, wie ich dich verstanden habe.
    Evt, klingt blöd, aber auch als Adhoc-Maßnahme, könnten Hundeschuhe helfen? Damit er einen anderen Kontakt zum Boden hat, es sich für ihn anders anfühlt...

    Alles Gute!
    (Ich hoffe, du berichtest weiter)