Danke für die Weitergabe dieser Info!
(Macht zwar den Hund nicht wieder lebendig, ist aber doch eine kleine Genugtuung.)
Beiträge von BigJoy
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Zitat
Rein vom Avatar her hab'' ich mir Joy immer viiiiel groesser vorgestellt....und dann kommt da das zarte Elfchen

Ja, jetzt weißt du auch warum ich so ein Schummelbild hab
Übrigens: 8 kg vs 80 kg! -
Ich könnt's mir vorstellen - aber in Hamburg... :/
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Links meine Joy - rechts, was mir eigentlich vorschwebte


Möchte Joy aber nicht mehr missen, sie ist genau richtig! (Über eine spätere "Kuhdogge" laufen noch innere Verhandlungen...)
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Ich hab noch eine Idee: Wie wäre es, wenn euer Hund ein WE bei deiner Mutter und der Hündin bliebe? (Ergibt sich vielleicht eh zufällig?) Dann könnte man sehen, ob ein anderer Hund positiven Einfluss auf die Hündin und das Frauchen-Hund-Verhältnis hat. Könnte auch als Inititalzündung funktionieren, also dass nicht dauerhaft ein zweiter Hund "sein muss", sondern die Hündin nur einige Hürden in seiner Anwesenheit nimmt. Hopely.
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Ich seh da auch zwei "Probleme": Die ängstliche Hündin und der Frust deiner Mutter.
Wie wäre es, wenn du beiden zusammen ein Angsthundseminar besuchen? (Gibt es diverse Anbieter und Angebote). Deine Mutter könnte viel lernen und die beiden würden zusammen etwas erleben, das schweißt zusammen.
Ich hoffe, deine Mutter bringt noch mehr Geduld auf, denn die braucht es bei einem Angsthund...
Es könnte übrigens sein, dass sich die Hündin tatsächlich dir gegenüber ungezwungener gibt: Weil sie an deinem Hund sieht, dass du okay bist.
Straßenhunde sind ja meist in einer Hundegruppe/-rudel unterwegs und sind entsprechend häufig auf Hunde stärker geprägt als auf Menschen. Nicht umsonst gibt man so ängstliche Kandidaten gerne als Zeithund ab.
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Hallo Martin,
ich finde 6 Wochen noch nicht lange und würde es so weiter laufen lassen und auf Entspannung über die Zeit hoffen.
Wenn deine Frau einige Tage nicht da ist, wird die Hündin vermutlich notgedrungen fressen - zumindest eh sie verhungert. Ansonsten fastet sie, was ein Hund Tage ohne Schäden davon zu tragen aushält.
Blöder ist das mit dem Wasser, Wasser braucht der Hund dringender als Nahrung.Bekommt sie Nass- oder Trockenfutter?
Wie trinkt sie, wenn deine Frau da ist?
Und trinkt sie wirklich nichts, wenn sie mit dir alleine ist?Ansonsten, zu einem späteren Zeitpunkt nach meinem Empfinden, kann man das Futter wegstellen, wenn deine Frau da ist. Das kann der Hündin helfen, die Hürde zu nehmen, in deinem Beisein zu fressen.
Es kann auch sein, dass es eine andere Fehlverknüpfung/Prägung als rein dein Geschlecht als Mann ist. Man sollte sich nicht zum Affen machen und versuchen, dem Hund alles Recht zu machen. Aber bei so einem verängstigten Hund würde ich evt mal ausprobieren, ob ein anderer Napf (oder gar kein Napf), ein anderer Untergrund, ein anderes Zimmer,... einen Unterschied ausmacht.
Ebenso wäre Handfütterung eine Option. Das geht auch über den Tag verteilt, dass du ihr das Futter praktisch als Leckerli "unterschiebst". Das nennt sich "schön füttern", du fütterst dich schön. Oder als Belohnung nach Übungen - nimmt sie dann von dir etwas an??
Du könntest auch eine neue Prägung versuchen. Ihr zB das Fressen vorsetzen, wenn ihr gerade gut gelaunt vom Spaziergang zurückkommt, dass du praktisch diesen "Schwung" nutzt.
Ich würde es, wie gesagt, erst einmal so laufen lassen, ihr noch mehr Zeit zum Ankommen und Runterkommen von Angst und Stress lassen.
Klasse, dass ihr diesem Hund eine neue Chance gebt!

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Ganz schön zu lesen, wie du dich über die beiden freust!
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Auch ein Spitz ist ein kerniger Hund - zudem ohne extra angezüchteten Jagdtrieb.