Beiträge von BigJoy

    Ich finde immer wichtig, dass man sich einen Notfallplan überlegt, falls man sich mal nicht um den Hund kümmern kann. Gibt es dann Personen in deinem Umfeld, die sich um den Hund kümmern würden? Würdest du ihn notfalls in eine Tierpension o.Ä. geben können (finanziell und ohne schlechtes Gewissen)?

    In deinem Umfeld kann sich einiges ändern. Vermutlich wird es Leute/Freunde geben, die dich weiterhin lieber ohne Hund sehen. (Oder Freunde, die deinen Hund so sehr mögen, dass sie ihn gegen deinen Willen verwöhnen und verziehen :roll: ) Hast du alle deine Liebsten gefragt, wie die das mit einem Hund fänden? Sammele mal die Reaktionen und lass das auf dich wirken...
    Ferner kann es sein, dass du auf deinen Hundespaziergängen oder in der Hundeschule neue Leute kennen lernst. Die Zeit, die du mit ihnen verbringst, geht von der ab, die du deinen bisherigen Leute gewidmet hast.

    Urlaub: Hund mitnehmen oder irgendwo anders unterbringen. Ist reine Einstellungssache, geht beides/alles.

    Was leider auch mehr oder weniger oft zum Alltag mit Hund gehört: Dass er krank ist. Und man dann richtig mit leidet und durch den Wind ist. Diese Sorge, die man um seinen Hund haben kann (bis hin zum Loslassen, wenn er stirbt), das hab ICH mir vorher nicht so ausgemalt... (Ich habe einen Freund, der sich aus diesem Grund keinen Hund anschafft. Er sagt immer, er würde verrückt werden, wenn der Hund was hätte.)

    Nach den ganzen Felldreckhinweisen, möchte ich noch das Auto ergänzen, was durch einen Hund ganz erheblich verdreckt wird! (Das sind die einzigen Momente, in denen ich meinen Hund regelmäßig abschaffen möchte: Wenn ich das Auto sauge!)

    Ich würde sie 4 Wochen an der Leine lassen beim Spazierengehen. Dann ist einigermaßen sicher gestellt, dass sie dich auf dem Zettel hat und auch wenn sie sich zB erschrickt, nicht kopflos wegrennt.

    Ansonsten würde ich alles mit ihr so machen, wie du es später machen willst, nur etwas langsamer ;)
    Kommandos trainieren würde ich in der ersten Zeit noch nicht, wohl aber die Abläufe einhalten, die zum Alltag gehören. Dazu kann dann auch Sitz gehören, zB zum Anleinen.
    (Ich habe eine "gebrauchte Hündin" und bin fasziniert, dass just diese Sachen aus den ersten Tag unglaublich sitzen bei ihr, wie eingemeißelt.)

    Viel Spaß mit deinem Hund und: gerne ein Foto reinstellen (ruhig gleich von euch beiden :D )

    Hab noch ein Joy-Spezialkommando vergessen:
    "Lauf vor"

    Das ist nötig, weil Madame erwartungsgemäß sonst ALLES frisst, was sie hinter mir her trabend findet... (sie frisst es nicht, wenn sie sieht, dass ich es sehe - deshalb lässt sie sich gerne "unauffällig" zurückfallen)

    Wie handhabt du es denn mit Leine/Freilauf? Wenn mein Hund an der Leine ist, darf sie sich lösen, aber groß schnüffeln ist nicht, das kann sie im Freilauf machen. Wenn sie an der Leine ist, soll sie mitlaufen.
    Wenn du ihn schnüffeln lässt und dafür stehen bleibst, wird er das kaum aufhören, selbst wenn er seine Hormone später besser sortiert hat ;)

    Ich hab ein Problem mit dem Wort "Erwartung".... :???:
    Also ich erwarte, dass sie wie immer ihr Fressen mag und wäre erstaunt, wenn sie es nicht fressen würde.
    Erwarten heißt doch, dass man das Verhalten seines Hundes einschätzen kann, oder? Also dass man denkt zu wissen, wie er sich verhält.

    Von den Kommandos, die ich gebe, gehe ich aus, dass mein Hund sie befolgt. Sonst trainiere ich weiter, öfter oder anders.
    Ich würde meinen Hund zB für verkehrssicher halten, also dass sie auf dem Gehweg bleibt und nicht eigenmächtig die Straße überquert. Aber ich ERWARTE das nicht, sondern hab immer ein Auge auf sie.

    Unsere Kommandos (falls es darum ging), auch auf Distanz:
    - Rückruf in zwei Varianten: Einfaches Kommen und weiterlaufen oder Vorsitz ("Hierher")
    - Leinenführigkeit
    - Sitz
    - leg dich hin (= Platz)
    - Halt! (Notfallkommando) und warte (normales stehen bleiben)
    - Bleib (in Kombi mit sitz, platz, warte/Halt)
    - langsam (= soll näher bei mir bleiben, kleineren Umkreis wählen)
    - halbwegs Fuß (vernachlässige ich meist sträflich beim Training :hust: )
    - Schau bzw Anschauen auf ihren Namen
    - ins Auto rein/raus auf Kommando
    - unten bleiben, wenn ich auf dem Sofa esse
    Im Aufbau:
    - "Geh auf deinen Platz" (brauchten wir bisher einfach nicht)
    Kleine Spleen-"Befehle" meinerseits:
    - Ich sag: "Der Hund wartet", wenn sie mal nicht mitdarf. Dann trollt sie sich vom Flur zurück ins Zimmer.
    - "Wo ist..." (dann sucht sie nach der Person, dessen Namen ich nenne)

    Mehr fällt mir gerade nicht ein. Ich wünsche mir ein friedliches Zusammenleben mit meinem Hund, unter diesem Motto stehen auch die Kommandos. Ich brauche die Kommandos für einen entspannten Alltag mit Hund (in der Stadt).

    Was ich mal ein superpraktisches Kommando fand, war von einem Doggenbesitzer: "Geh Mund abwischen!" - dann ist die Dogge zu ihrer Decke und hat dort den Schlonz abgerieben :gut:

    Verstehe ich das richtig, dass ihr extra für den Hund der eine Früh-, der andere Spätschicht gemacht habt? Ihr habt euch also kaum gesehen, dein Schatz und du - dafür war aber auch der Hund kaum alleine...
    Hammer.
    Dass das jetzt für euch ne Umstellung ist, glaube ich wohl...
    Ich würde auch tippen, dass der Hund sich dran gewöhnt und evt weniger Umstellungsschwierigkeiten habt als ihr ;)