Beiträge von BigJoy

    Hast du denn den Rückruf aufgebaut, auftrainiert? Ein Hund hört zwar von alleine - aber nicht auf seinen Besitzer. Das muss man ihm erst systematisch beibringen ;)

    Für mich klingt es danach, dass die Riesenmaus einfach froh ist, den Zwinger zu verlassen und auch nicht in ihn zurück will. Alles andere ist spannender und schöner.

    Hättest du mal ein Foto von deiner ja recht selten zu sehenden Bernhardinerin? (pure Neugier und Passion, hat nix mit Erziehungstipps zu tun ;) )

    Kurzfassung:
    - Hundeschule oder in Eigenregie Hundebücher, um Rückruf und andere Erziehungsmaßnahmen aufzubauen
    - möglichst wenig Zeit im Zwinger
    - min. 3x/Tag Beschäftigung mit dem Hund (spazierengehen, Training, spielen, kuscheln,...)

    Wegdrehen und Streicheln bzw Nähe einstellen, wenn sie schleckt, wieder hinwenden, wenn sie aufgehört hat.

    Darauf achten, ob sie Stress hat und durch das Lecken beschwichtigen will - dann ggf Stress reduzieren (meine schleckt mehr, wenn sie das Streicheln wuschig macht, sie "freudig überdreht" bzw wenn es ihr zu viel wird)

    Ggf das Nein noch mal eigens für das Lecken auftrainieren.

    ich fürchte, es hilft nur Konsequenz. Ihr immer wieder klar machen: Du bist die Einzige hier, die das Lecken toll findet...

    PS Ist doch toll, dass dein Hund ein Ausweichleckobjekt hat. Dann kann sie zur Not ja dahin gehen :lol: )

    Ich hab hier ne Stresshündin (bzw hatte, nu' ist sie ja ein fast normaler Hund ;) ) und die hat nie fischig aus dem Maul gerochen.

    Hab letztens im Rahmen eines Arbeitsprojektes zur Mundpflege gehört, dass es ein Ammenmärchen ist, dass Mundgeruch - beim Menschen - auch vom Magen kommen kann. Zu 90% sind Zähne und Zahnfleisch dran schuld. Das mit dem Magen ist nur eine nettere Vorstellung - und tarnt etwaige Zahnpflegemängel besser :hust:

    Im TV hab ich gesehen, da hatte die eines ihrer Hängebauchschweine (oder waren es Mini-Schweine?) Schnitzel genannt.

    Ich kannte mal einen Hund, der hieß Blutwurst (und der wurde, Achtung, gruselig, nach seinem Ableben von seinen Besitzern ausgestopft :schockiert: )

    Herr Schröder fand ich auch cool - vor allem, nachdem sein Namensvetter Kanzler wurde. Das hat den Namen des Hundes eine neue Bedeutung gegeben :D

    Und dann kannte ich auch noch einen Molllotow. Der gehörte Linken und die riefen ihn im Park oder auf der Straße natürlich auch mal nach seinem Namen - das ging eigentlich nie ohne größere Aufsehen zu erregen :lol:

    Also ich "überlebe" nur, weil ich fest davon ausgehe, dass die allerallerwenigsten Hunde solche Bestien sind, die andere Hunde zerfleischen wollen! In den wenigsten Fällen haben Hunde eine Beschädigungsabsicht!

    Ich würde hier zwischen den Hunden und den Haltern unterscheiden. Mir machen oft mehr die Halter als die Hunde Angst - siehe im Anfangsposts, so ein Rampboverhalten von wegen "mein Hund der Killer"! Ob der Halter das gerne so hätte oder der Hund wirklich so drauf ist, sind 2 paar Schuhe.

    Ich glaube, dass viel seltener etwas passiert als wir denken bzw die meisten HH Angst davor haben!
    ich bin da inzwischen immer abgebrühter. Wenn mir zB jemand erzählt, dass sein Hund gebissen wurde - frage ich immer, ob er genäht oder geklammert wurde. Wenn nicht, fällt es für mich persönlich nicht unter Beißerei.

    Ich habe eine ängstliche Hündin, die anfangs panisch reißaus nahm, wenn ein Hund sich ihr näherte. Meine Erfahrung: Mein Hund rennt weg - und der andere setzt ihr erst recht nach. Deshalb: Mein Hund soll stehen bleiben, am besten nah bei mir. Denn alleine meine Gegenwart als Mensch bremst viele Pöbelhunde aus (sie wollen meinen Hund, nicht mich mobben).
    Ich bleibe grundsätzlich stehen, bis sich die Situation mit den Hunden beruhigt hat! Ich flüchte mit meinen Hund nicht vor aggressiv wirkenden Hunden. Weil, siehe oben, fast keiner wirklich eine Bestie ist. Würde ich davon ausgehen, könnte ich persönlich keinen Hund halten, das würde ich nervlich nicht durchstehen.
    Ich stelle mich nur selten Hunden entgegen. Ich würde eingreifen, wenn es wirklich zur Beißerei kommt.

    PS Ich rede von Hunden im Freilauf. An der Leine würde ich (solche) Hunde nicht zueinander lassen - warum auch.

    Ich habe aktuell eine erwachsene Hündin aus dem Tierschutz. Sie wurde aus schlechter Haltung befreit - und das merkt man ihr bis heute an.
    ich liebe sie, das ist nicht die Frage. Aber ich bin fest entschlossen, beim nächsten Hund viel viel mehr darauf zu achten, wie er aufgezogen, geprägt und gehalten wurde! Das wird für mich sogar DAS Auswahlkriterium No 1 sein!
    Ich habe viel Zeit, Nerven und Geld in Joy gesteckt, damit sie trotz ihres schlechten Startes ein gutes Hundeleben führen kann. Und dennoch ist es immer mal wieder sehr frustrierend, wenn ich sehe, dass sie bestimmte Sachen immer noch quälen. Sie erlebt zB Spielaufforderungen anderer Hunde weiterhin als Angriff, die es abzuwehren, vor denen es sich zu schützen gilt. Das macht sie zwar inzwischen viel souveräner, es stresst sie weniger - aber ein übermütiges, unbeschwertes Spiel unter Hunden bleibt ihr verschlossen.

    Die erste Entscheidungsebene ist: Welpe oder erwachsener Hund. Welpe fiel und fällt bei mir wg der Arbeitssituation aus, also ein erwachsener Hund.
    Und der dann aus einer super Aufzucht. Das heißt für mich: Ausreichend lange mit seinen Geschwistern und mit erwachsenen Hunden (mir ganz wichtig!) zusammen gewesen.
    Dazu auf die wichtigsten/gängigsten Sachen und Menschen sozialisiert, also in der Prägephase ausreichend mit in Berührung gekommen.
    Dann: Keine Gewalterlebnisse. Keine schlagende Menschenhand, kein Besen, keine fliegende Kette - sondern ein intaktes Ur-Vertrauen, bitte! Und das kann der Hund ja auch später noch verlieren, wenn er in der Erziehung so hart angefasst wurde, zB.
    Diese Art der Aufzucht und Haltung ist mir viel wichtiger als das Aussehen oder die Rasse des Hundes. Ich möchte gerne einen psychisch gesunden Hund!

    Leider sind nicht alle Züchter willens, ihre Welpen so aufzuziehen oder ihre Hunde so zu halten, wie ich es mir wünsche. Ich kann also nicht blindlings jedem VDH-Züchter vertrauen. Gleiches gilt für Privatpersonen.

    Ich kann mir gut vorstellen, das nächste Mal einen Hund zB von der Hundehilfe Hamburg zu nehmen. Ich finde es klasse, dass man mit den Vorbesitzern reden kann, den Hund in seiner gewohnten Umgebung kennen lernen kann usw. (Hund bleibt bei den Besitzern, bis sich neue finden; keine TH-Unterbringung/Pflegestelle)

    [quote="AKITA INU"](...)ich habe kein konzept weil ich aus den bauch heraus arbeite,situationsbedingt,und artgrecht,das kann man in keiner schule lernen kann!!!aber ihr habt recht,und ich meine ruhe!!!Ps.die meisten leute können sich kein eigenes bild machen,und nur anderen leuten hinterher rennen.(...)/quote]
    Man rennt hinterher, wenn man nicht weiß, was der andere tut. Wenn er mir erklärt/erklären kann was er tut, läuft man nebeneinander.

    Ich habe ein Problem mit "Bauchkonzepten" und zwar dann, wenn sie für mich nicht nachvollziehbar oder überprüfbar sind, weil sie aus dem Bauch kommen und keine Maßstäbe oder andere Ähnliches offen legen.
    Warum sollte ich etwas fressen, von dem mir nicht erklärt wird/werden kann, worum es sich handelt, was es ist?