Beiträge von BigJoy

    Kotprobe schaffst du nicht mehr, wenn du morgen impfen willst, oder? Oder kann der TA die auch gleich vor Ort untersuchen, wird die nicht eingeschickt?

    Es gibt TÄ, die entwurmen auch noch direkt vor der Impfung, also erst Tablette, dann Spritze in den Hund.

    Ich bin keine fleißige Entwurmerin, aber vor dem Impfen immer. Weil sonst die Würmer und nicht der Hund geimpft werden, ist mein abschreckendes Bild. Und wenn ich den Hund schon impfe, dann soll das auch taugen (ich gehöre zu denen, die überlegen, das Impfen irgendwann einzustellen, weil Impfstatus "vollendet" und Titer lebenslang ausreichend...)

    Was spricht dagegen abzuwarten, ob sie belegt worden ist und sie bei Belegung kastrieren zu lassen, statt das Abtreibungsmittel zu geben?
    Beides sind massive Eingriffe, aber die Kastration dann wenigstens einmalig.
    Ich meine, weil ihr eh vor hattet, sie kastrieren zu lassen.
    Oder spricht da medizinisch was gegen?
    (Ich weiß, optimal kastriert man, wenn's sein muss, in der neutralen Zeit zwischen den Zyklen)

    Ich hab an jedem HB/Geschirr einmalig einen Schlüsselring dran gefriemelt. Die Marken sind auch an einem solchen Ring. Wenn ich wechsel, brech ich mir so am wenigsten die Finger ab: Der Ring mit den Marken wird in den Ring am Halsband eingefädelt.

    Vorher hatte ich so'ne kleine Tasche für die Marken - aber die passte nicht an jedes Geschirr und an die Zug-Stopps ohne Schnalle auch nicht.

    Für nen größeren Hund würde ich auch einen Karabinerhaken nehmen! Aber an meinem 8-kg-Hund ist selbst der kleinste Karabiner zu fett.

    Wenn meine Hündin früher abgedampft ist, ist sie geflohen und hat keine Spur verfolgt, das ist eine andere Situation. Sie ist also in dem Sinne "nicht freiwillig"/selbstmotiviert abgehauen.
    ich habe mich so hingestellt, dass sie mich sehen kann und ich isoliert stehe (also weg von Bäumen, Menschen, Büschen). So konnte sie a) mich sehen und b) sehen, dass nichts Gefährliches (Killerhund) in meiner Nähe ist.
    Wenn sie außer Sicht lief, bin ich stehen geblieben und habe darauf vertraut., dass die meisten Hunde an den Ort ihres Verschwindens zurück kommen (sie riechen ihre Spur "rückwärts").
    Parallel dazu habe zu Hause und an anderen Orten, die sie kennt und rennend erreichen kann, Posten stationiert. Auch der Parkplatz ist ein Ort, an den Hunde gerne zurückkehren.

    Ich denke, es ist sehr hilfreich, wenn man den Grund fürs Abhauen kennt. Dann kann man sich genau auf diese Situation einstellen. Insofern, makaber wie es klingt, wird dir die Praxis wertvolle Hinweise und auch eine gewisse Übung vermitteln.
    Früher hatte ich teils mit jagenden oder/und ungehorsamen Hunden zu tun. Da hat sich eine gewisse Praxis eingestellt und die seh ich auch bei anderen HH mit jagenden Hunden. ZB die Leute warten an Ort und Stelle auf die Rückkehr ihres Hundes oder am/im Auto oder gehen, wenn es nah genug ist, wieder nach Hause. Der Hund kommt, wenn er fertig ist =) .

    (Bei uns haben 6 Monate SL zu einem 95%-offline- Hund geführt.)

    Zitat

    Frida ist ein Sensibelchen, wenn man lauter wird, schleckt sie einen dann vor lauter Unterwürfigkeit ab.
    Aus dem Bett schmeißen wäre vielleicht wirklich die einzige Mögichkeit, aber sobald ich schlafe schleicht sie sich dann auf mein Kopfkissen und schleckt mir den Rücken ab.


    Klingt für mich, dass "nur" die richtige Dosierung fehlt... Also ausprobieren: Grummeln, wegschieben, vom Bett schieben,...
    Ausprobieren, wie sie die Verknüpfung schnallt: lecken = Schluss mit der angenehmen Nähe / nicht lecken = Kontaktliegen.
    Das wird, es fehlt nicht mehr viel!!
    Und: Sofort, gleich beim 1. Lecken reagieren, sie sich nicht erst in Trance lecken lassen.

    Der Vollständigkeit halber, was man(n) so machen kann, im Falle eines Angriffs: Bei uns im "Hundewald" hat sich ein HH mal mit ins Getümmel gestürzt, als sein Hund (Cattle Dog) von einem weißen Schäferhund (beides Rüden) angegriffen wurden ist. Er hat sich auf den Angreifer gestürzt und diesen gebissen :schockiert: Ja, er selbst hat den Hund gebissen.

    Jiep, ich denke auch an einen Anfall von Lebensfreude.

    Möglich, dass sie zufrieden und von den Eindrücken aufgeladen vom Spaziergang zurückkommt, dann ihre Gruppenmitglieder zu Hause vorfindet und darüber gänzlich ausflippt, diese Wiedersehensfreude also ihr Freudefass zum Überlaufen bringt.

    By the way: Ich würde keine Kommandos geben, die "verpuffen". Das kann beim Hund den Eindruck hinterlassen, dass er dich nicht ernst nehmen muss. Wenn Kommando, dann soll es auch befolgt werden. Wenn das nicht durchsetzbar ist, das Kommando besser gar nicht erst geben ;)

    Wenn ihr nicht wollt, dass sie so hochdreht nach dem Spaziergang, evt die Begrüßung der Daheimgebliebenen ausfallen lassen. Oder sie gleich auf ihren Platz bugsieren.

    Mit netten interessierten, aber unwissenden Grabschern und Reinrednern weiche ich aufs Ausdrucksverhalten aus: "Siehst du, wie sie die Ohren anlegt?", "Guck mal, der runde Rücken" usw. Dann lernen sie, den Hund zu lesen und wissen, was ich meine, wenn ich sage, dass der Hund Angst hat oder es ihm zu viel ist, er sich bedrängt fühlt usw.
    UND: Sie gucken dann, statt dem Hund weiter zuzusetzen :D

    Ich würde mir vorher eine Schlachtplan machen. Also zB (!) Hund rennt erst mal rum und wenn er müde wird oder angestrengt, wird er auf seinem Platz abgelegt. Platz = Ruhe - und zwar für Hund und Mensch! Eine mitgenommene Decke kann nicht nur Hund, sondern auch den Menschen ggf deutlicher zeigen, wo der Ruheplatz ist ;)
    Bei einer bekannten Wohnung würde ich mir den Platz vorher überlegen, ansonsten zeitig vor Ort entscheiden. Oder du legst sie nah bei dir ab, damit du alles im Blick hast?
    Wenn man sich vorher so einen Schlachtplan zurecht legt, ist und wirkt man in der Situation selbst weniger unsicher.

    Ein Not-Aus wäre auch ne Box oder das Auto, falls dein Hund dran gewöhnt ist.

    Ich würde unterscheiden: Ist das eine wiederkehrende Situation? Dann macht es Sinn, da "Grund" reinzubringen, also Zeit und Nerven zu investieren, damit es so läuft, wie du es willst und es für den Hund gut ist.
    Bei einmaligen Sachen, aus denen der Hund zudem nichts (oder nur Scheiß) lernen kann, würde ich überlegen, den Hund nicht mitzunehmen.

    Und, ganz wichtig: Nicht fertig machen lassen!! :gut: