Beiträge von BigJoy

    Ich wollte einen eigenen Hund, seit ich denken kann. Als es mal wieder Arbeitsstress ohne Ende gab und ich merkte, dass ich es niemanden Recht machen kann und deshalb schlichtweg mein Ding machen kann und SOLLTE, fiel die Entscheidung, jetzt endlich den Wunsch vom eigenen Hund zu erfüllen.

    Ich hab mich von einer Deutschen Dogge mit Kuhflecken herunter gearbeitet auf meinen 8 kg Mix.
    Zwischenstationen waren zB Barsoi, Dobermann, Weimaraner, Boxer, Whippet, Italienisches Windspiel, englische und französische Bulldoggen, Zwergpinscher,...
    Neben der Abwägung der Haltungsbedingungen haben mich die ganzen rassespezifischen Krankheiten extrem abgeschreckt. Bei jeder Rasse fanden sich spezifische Krankheiten.
    Dazu das Elend in den Tierheimen.
    So fiel im Laufe eines Jahres die Entscheidung, dass es ein erwachsener Mix aus dem Tierschutz wird. Ich wollte max 30 cm hoch und 6 kg, damit sie im Flieger mit in die Kabine kann. Gott sei Dank hat die Orga geschummelt bzw falsch gemessen, sonst hätte ich mir Joy mit ihren 38 cm gar nicht angesehen.

    Als ich hinkam, lag Joy wie ein Häufchen Elend in einem viel zu großen Hundekorb und zitterte vor Angst.
    Das Pflegeherrchen holte die Leine, da kam Leben in den Hund: Sie sprang aus dem Korb. Er gab mir die Leine, da stellte sie sich neben mich und schaute zu mir hoch: "Na, wohin gehen wir?" Da war so ein "Mit dir geh ich bis ans Ende der Welt"-Ausdruck in ihrem Blick... da war es um mich geschehen. Das war unüberspürbar MEIN Hund, der Hund, nachdem ich innerlich "mit dem Herzen" gesucht hab. Meine Fellfreundin.

    Sie ist ein außergewöhnlicher Hund. Man kann sie als gestört bezeichnen oder als Charakterhund - je nachdem, wie sehr man sie mag.
    Für mich ist sie so ein Art Tier wie bei Harry Potter, so ein Zaubertier. Wobei ihre (sichtbare) Zauberkraft darin besteht, mich in allen Lebenslagen zu begleiten.


    - Kriegt hier eine/r seine Geschichte hin, OHNE tränenrührig zu werden??

    Für mich stellt sich auch die Frage, ob die Frau da freiwillig und selbst bestimmt im Wald war oder verwirrt und hilflos. In Trance oder "Abwesenheit" können ja diverse Zustände und Substanzen führen.

    Wir begegnen größenteils Besoffenen (in der Stadt, nicht im Wald)

    2x hab ich eine ältere Dame ins Altenheim zurückgebracht. Die eine lag im Gebüsch, die andere sprach mich in Hausschuhen im Park an, ob ich ihr den Weg nach draußen zeigen könnte.

    Für mich stellt sich die Frage, ob es vielleicht wirklich "nur" daran liegt, dass der Hund fletscht, wenn er aus dem Schlaf hochschreckt. Dann wäre er schlichtweg zu wecken, bevor man ihn anfasst und er hochschreckt und aus "Reflex" auf Verteidigung geht.

    Überprüfe doch bitte, ob er sich nur in diesen Situationen so verhält und gegen dich aufzulehnen scheint.

    Zum Sofa-Verbot:
    Es geht auch, dass der Hund nur auf Kommando drauf darf. Wenn es euch beliebt, darf er hoch, wird er mit einem Kommando hochgebeten.
    Ich würde ihn nicht alleine auf dem Sofa liegen lassen, sondern zum Kuscheln hochbitten - und wieder runter, wenn ihr aufsteht.

    Mein Hund reagiert dermaßen auf Körpersprache, dass ich manchmal denke, sie ist nicht erzogen, sondern sie lässt sich nur dirigieren ;)

    - TS, was genau wolltest du denn wissen? Ich fürchte, wir gehen ein wenig an deinem Thema vorbei, oder nicht?