Mich hat bisher Gewalt gegenüber einem Hund immer mehr geschickt und verschreckt als jeder unerzogene Hund eines Heititei-HH.
Diese Leute, die nach ihrem Hund packen, wenn er nicht hört, der sich ängstlich wegguckt und man sieht, der fängt sich öfter eine. Oder dieses Leinengezerre und Gerucke (statt ordentlichem Training). Leute, die am angeleinten Hund rumreißen, finde ich ganz schlimm. Oder Leute, die das Kommando brüllen und meinen, dann müsste der Hund es (besser) ausführen. Und die ganzen Leute, die sich an ihrem Hund abreagieren.
Mein Gott, wofür Hunde alles herhalten müssen...
Eben fiel irgendwann das Wort "Sozialpartner". Jau, das ist mein Hund für mich und da bestehe ich drauf. Denn ich verbringe mit ihm mehr Zeit als mit irgendeinem anderen Menschen - weil er einfach (fast) immer dabei ist, um mich ist. Und weil mir dieser Hund so viel Lebensglück schenkt, achte ich gut auf ihn, vom Futter bis zur Erziehung: Er soll ein gutes Leben haben. Dabei ist er aber nicht mein Lebenssinn oder -inhalt, sondern ein Gefährte in allen Lebenslagen.
Ich gehöre nur deshalb nicht zu den Wattebauschwerfern, weil mein Hund sich dabei verjagen würde ![]()