Beiträge von BigJoy

    Zitat

    Ich würde Sonntag sonst auch noch mal gerne mit kommen, bevor ich weg ziehe :smile:
    Soll ja wieder warm werden, vllt. lässt sich ja eine Strecke finden, wo die Hunde ins Wasser können?


    Wie, du ziehst weg? Dann hat das mit dem neuen Job geklappt? Wohin ziehst du denn - und wann?
    Und bist du dann gar nicht mehr hier in der Gegend, brichst du deine Zelte hier völlig ab?
    - Fragen über Fragen ;)

    Ich hab leider gehört, dass es am WE nicht mehr so doll sein soll mit dem Wetter, Regen und unter 20 Grad...
    Wäre ansonsten aber auch zu allen Schandtaten bereit! (Auch bei blödem Wetter.)

    Ich wollte auch noch mal das Absichern betonen, am besten mit Halsband (das eng genug sein muss, dass sie es nicht über den Kopf ziehen kann, wenn sie rückwärts geht) und mit Geschirr (es gibt größenverstellbare). Und dann eine Leine mit zwei Karabinern, einen am Halsband einklinken, einen am Geschirr.

    Wenn ein Hund in Panik ist/verfällt, "kennt er keine Verwandten mehr" und kann kopflos wegrennen.
    Das kann auch noch in den nächsten Wochen der Fall sein, speziell wenn er sich vor etwas erschrickt.
    Ich würde den neuen Hund deshalb mind. die ersten 4 Wochen nur an der Leine führen.

    Und ich würde den Transportkorb nicht so verteufeln. Für den Hund ist es vielleicht auch ein sicherer Ort, in dem er schon die ganze vorherige Autofahrt sicher zugebracht hat. Vielleicht ist er auch während der Zugfahrt darin am besten aufgehoben, statt noch mehr Reizen ausgesetzt zu sein?


    Ich wünsche euch einen guten Start zusammen! Und dass sie sich dir schnell anschließt und du schnell nicht mehr ohne sie sein möchtest :smile:

    Ich glaube auch, die meisten Hunde haaren den Menschen zu viel.

    Beim Schäferhund und Dalmatiner hab ich es live mitbekommen, auch jetzt bei meinem Kurzhaarhund.

    Meine Erfahrung: Hunde mit längerem Fell, die regelmäßig gebürstet werden und werden müssten, haaren kontrollierter in der Bürste ab und nicht so wild in der ganzen Wohnung.

    Mein Kurzhaarhund ist auch eine wandernden Haarfallenlasser. Im Grunde hilft da nur Disziplin: Täglich drüber bürsten (Gummistriegel bei einem Kurzhaarhund) und saugen bzw. fegen.
    Wobei solche "Wollmäuse" aus Haaren - in der Größe eines Hamsters - wie der Schäferhund sie damals produzierte, kriegt mein Kurzhaarhund dann doch nicht hin. Dafür piekseln sich dessen Haare aber ganz fies überall rein, zB in Autositze, wo man sie teils einzeln rausziehen muss :lepra:

    Ich muss dazu sagen, dass man sich als HH selbst meist viel besser mit den Hundehaaren arrangiert (kennst du ds T-Shirt "Ohne Hundehaare ist man nicht richtig angezogen"? :lol: ) als das hundelose Umfeld. Speziell im Haarwechsel häufen sich da die Klagen, obwohl ich jedes Mal, bevor wir jemanden besuche, den Hund vorher enthaare :muede:

    Ich glaub, da müsst ihr beide jetzt durch. Ich würde den Hund ignorieren, denn: Es IST nichts. Er reagiert auf die offenen Fenster und sollte an deinem ignoranten bzw. normalen Verhalten merken, dass offene Fenster normal sind. Das kann ein paar Tage dauern und auch wieder auftreten, wenn du eine Zeit keinen Durchzug gemacht hast.

    Ich würde nur alle Fenster und Türen immer sichern, also was dazwischen klemmen, damit zum Luftzug nicht auch noch ein Knall hinzukommt und dem Hund den Rest gibt.

    Sofern dein Hund kein Herzproblem hat oder übernervös ist, sollte er sich dran gewöhnen - wenn kein Gewese drum gemacht wird. Dass er in der Wohnung rumtigert, musst du aushalten.
    Du kannst ihn auch immer wieder zu seinem Platz bringen, falls du denkst, er ist zu gestresst, um das zu raffen. Aber dann würde ich das nicht mit einem Befehl und Training verknüpfen, sondern den Hund zum Platz bringen (er wird danach wieder aufstehen und würde damit dein Kommando "brechen").
    Später wird es möglich sein, ihn mit einem Kommando auf seinen Platz zu schicken. Aber erstmal braucht er Zeit und Übung, seine flatternden Nerven zu sortieren. Da hilft das Platz-Kommando nicht, wohl aber das Hinführen auf seinen Platz.

    Du kannst auch gezielt die offenen Fenster positiv besetzen. Also Fenster öffnen und mit ihm spielen, ihn füttern usw.
    Aber in deiner Situation, wie es klingt, würde ich auf Gewöhnung durch die dauerhafte Reizdarbietung setzen.


    Just my two cents.

    Zitat

    Wolfgirl,

    doch wir werden alle Chance ausloten ! Es ist in der Diskussion untergegangen. Lediglich einer Chemo werde ich keines falls zustimmen. Ich habe Menschen lange Zeit betreut die dies über sich "ergehen" lassen mussten und lehne dies ab. Eine Operation werden wir nochmal besprechen und die Vor-und Nachteile des Eingriffes besprechen mit den TA´s. Aufgegeben wird nicht.
    Lg


    Bitte lies noch mal was zur Chemo bei Hunden. Das ist nämlich kein Vergleich zur Chemo beim Menschen. Der Hund steckt das viel viel besser weg.

    Oh Mann, eine sch... Situation. Ich würde einen Trainer nach Hause kommen lassen, der sich die Sache ansieht. Evt. kannst du auf das Verhalten der Hunde im alltäglichem Umgang einwirken, so dass sie sich vielleicht in dem Moment nicht mögen, aber wissen, dass du keine Auseinandersetzung duldest. Evt. gibt es auch etwas, was ihr Aneinandergeraten provoziert, dir aber nicht bewusst ist.
    Mit ihm kannst auch besprechen, wie es um die Postion der beiden Hündinnen untereinander bestellt ist, ob bzw. wie du Einfluss nehmen kannst, um Frieden im Haus zu haben (evt. ändert sich da auch gerade etwas).
    Mit ihm kannst du das auch mit einer eventuellen Kastration besprechen, inklusive die Frage klären, bei welcher Hündin eine Kastration ggf. etwas bringt, ob bei beiden oder keiner oder nur einer (zB die dominantere Hündin unkastriert lassen).

    Das Schleusentheater könntest du mit Maulkörben beenden, sofern die beiden an einen gewöhnt sind oder gewöhnt werden können. Klar, aggressiv können sie trotzdem reagieren und auch mit dem Maulkorb "zustoßen", aber sich wenigstens nicht mehr verbeißen.

    Ich hoffe, du findest eine Lösung, mit der alle Beteiligten gut leben können.

    Ich kenne es, dass man bei einem Hund mit ca. 18 Monaten von einer 2. Unsicherheitsphase spricht - aber ist eigentlich egal, denn wenn der Hund so ein Meideverhalten zeigt, gewöhnt er sich das schnell an, egal in welchem Alter.

    Ich würde sie nicht verkrochen sitzen lassen, denn du hast Recht, dann setzt sie sich nicht mit dem Regen auseinander, sondern bleibt in ihrer Angst stecken.

    Was mir aber angeraten scheint, ist das Vorzeichen zu ändern. Also: Regen ist etwas Tolles! Oh wie toll, es regnet wieder, da können wir wieder üben!

    Es geht darum, sie zu erwischen, dass sie noch nicht völlig in der Angst ist, sondern davor, sodass sie noch ansprechbar ist und damit lernfähig.
    Ich habe zB meiner geräuschempfindliche Hündin eine ganze Zeit das Futter hingestellt, während ich gespült habe, sprich im Krach. - Heute sind ihr Spülgeräusche egal, mitunter auch weiterhin positiv (dann kommt sie beim Spülen in die Küche und schaut in ihren Napf :smile: )
    Du kannst versuchen, bei den ersten Regengeräuschen mit ihr etwas zu trainieren. Erst etwas Einfaches, was sie gut kann und dann: fette Belohnung, zB Fleischwurst. Und weiter trainieren oder auch spielen, während es regnet. So dass sich der negative, der Angst-Regenreiz ausdünnt.

    Wenn das nicht gelingt, würde ich sie ignorieren, allerdings nicht zulassen, dass sie sich verkriecht. Ich würde sie ggf. in ihrem Körbchen anbinden oder auf dem Sofa, neben deinem Schreibtischstuhl oder wo auch immer sie sich normal entspannt aufhält.
    Sie dabei ignorieren oder aufmunternd ansprechen: "Na, ist das was Tolles?!" und dann aber wieder deinen eigenen Sachen nachgehen. Dem Hund also praktisch Normalität "aufdrängen".
    Wichtig ist, dass du den Hund erst dann wieder frei gibst, wenn sie wirklich ganz ruhig ist. Also nicht, dass du sie losmachst und sie sich gleich wieder verkriecht! Sie soll nicht in ihrer Panik ausharren, sondern die Panik überwinden.
    - Dazu muss der Hund natürlich gesund sein, darf kein Herzproblem haben usw.

    Noch mal ein persönliches Beispiel:
    Mein Hund hat auf Schirme mit Panik reagiert. Also haben wir einige Tage mit aufgespannten Schirmen in der Wohnung gelebt - bis die normal waren und es bis heute sind.
    Gleiches galt für Türen, da hat sie Panik geschoben, wenn die in einem bestimmten Winkel standen. Ich hab die Türen dann extra auf diesen Winkel gestellt und der Hund hat sich dran gewöhnt.

    Wichtig ist wirklich, selbst der Fels in der Brandung zu sein oder auch der Spaßanimateur und sich nicht in die Angst des Hundes einzuklinken.