ZitatHört sich aber sehr nach Hundwelten an oder wie jemand der Trainingsmethoden abkupfert.
Übrigens haben die wieder einen neue Sendung am 28.10. annonciert auf ihrer Seite.
Gruß
Angie
OT: Ja mit zwei Terriern oder? Ein Mädel aus nem anderen Forum hatte sich nämlich an die gewand und wurde auch gefilmt... ziemlich übel...
Zum Thema:
Sorry aber für mich das überhaupt keinen Sinn!
Die meist gestellte Diagnose von diversen Hudnetrainern: Dominanzproblem sobald der Hund nen Meter vor läuft an der Leine pöbelt oder sonstwas tut.
Eine sehr gute Erklärung für sein Verhalten hast du selbst geliefert!
Dein Hund ist unsicher und bevor ich mich an der Leine nochmal anmachen ließe oder gar angegriffen werde - da ziehe ich doch selbst in den Krieg! Angriff ist die beste Verteidigung! Und je schneller ich auf Angriff schalte noch bevor der Andere es rafft habe ich die besseren Chancen!
Klar versteht der Hund non verbal das er nicht ziehen soll. Ich kann dir auch genau sagen wieso: weil ihm kurz klar gemacht wird: No WAY! Und reden ohne unsicherheit etc.
Die Tiertrainerin ist doch völlig unbeschrieben was den Umgang mit deinem Hund angeht. Das du unsicher bist, unruhig etc. ist klar. Das spürt dein Hund ja auch noch und gibt häufig noch mehr Stress rein für den Hund.
Dazu kommt das in die Leine /Halsband hängen, es entsteht Druck und aus diesem Stress. Und die Ereignisse überschlagen sich.
Schreien des Menschen heizt oft noch an, beruhigen bestätigt.
Dazu kommt noch das viele Hunde eine viel höhere Individualdistanz haben als Menschen das begreifen und da MUSS der Hund eben Schnurstracks geradeaus auf den Hund der da ankommt zu gehen und nen halben meter an dem vorbei gehen.
Da braucht man doch nur mal an die Beschichtigungssignale zu denken und schon sieht man wieder einen Stressor der zusätzlich beitragen kann.
Der Hund kann nicht ausweichen, kann nicht weg - ist fest = noch mehr Stress.
Was diese Trainerin angeht, klar meint sie sie hat Recht. Wie ganz viele andere auch - weil es FUNKTIONIERT!
Übungen nach der Dominanztheorie strikt auszurichten (wie man das früher gerne gemacht hat) funktionieren. Das führt natürlich dazu das sich der Trainer in seiner Diagnose bestätigt fühlt...
Meiner Meinung anch funktionieren sie aus anderen Gründen, die u.a. auf besserer und sauberer Kommunikation, Bindungs/Vertrauensbeziehung verbessern, intensiverem Training, Strukturen und "verhaltensregel" für die Menschen nach denen sie nicht mehr Willkürlich reagieren/handeln und somit für den Hund durchschaubarer/strikter werden etc. basieren.
Mein Statement: Such dir nen anderen Trainer! UND hör auf DEIN Bauchgefühl bzw. das was du von deinem Hund mitbekommst!
DU bist der Spezialist für deinen Hund! Niemand sonst! Du kennst ihn besser, lebst mit ihm zusammen, kennst seine Geschichte soweit, hast ihn bis zu diesem Punkt erzogen und mit ihm gearbeitet etc.
Lass dir dabei helfen der Trainer für deinen Hund zu werden udn souveräner im Umgang! Der Spezialist für deinen Hund bist aber Du!
Ich kann das nur imemr wieder betonen das ein Fachmensch zwar mehr sieht in verschiedene Richtungen/Perspektiven aber die Spezialisten für das jeweilige Individuum ist der Besitzer, Elternteil etc. die tagtäglich mit dem Individuum zusammen sind.
Auch wenn die Wahrnehmung eingeschränkt ist und häufig undifferenziert, haben sie trotzdem ihre eigene Wahrnehmung und ihr eigenes Konzept und das gilt es stark mit einfließen zu lassen!
Nina