Beiträge von Scherbenstern

    Und hier sind meine:

    Amadeus (JackRussell Terrier)

    Crazy Clou (ParsonJackRussellTerrier)

    Ganz klein bei der Züchterin

    Auf dem JederHundRennen in Münster

    Das Baby

    Größenvergleich

    Zur Info, Amadeus ist 34,5cm hoch*g* Also nicht wirklich riiiesig :p

    Und Yako (Retriever-Hovawart-Mix)

    Zitat

    z.B.
    HH sagt: der Trainer sagte ich solle dem Hund das Pipimachen verbieten
    wir fragen: Warum und in welcher Situation?
    HH antwortet: weil er alles immer anpieselt von Häuserecken, bis Autos, Fahrräder und Laternen.

    Was würdet ihr jetzt sagen?

    Ich würde sagen:
    ja, da geb ich dem Trainer recht, das geht so nicht

    Seh ich nicht so...

    Nina

    No Way, wir machen das nicht.
    Dafür freuen wir uns zu sehr :)

    Wir begrüßen sie sofort oder wenn wir Einkaufskrams, taschen etc. haben werden die erst abgestellt, jacke ausgezogen und dann wird sich ordentlich und ausgiebig begrüßt. Aber vorher dürfen sie sich ruhig freuen und um uns "rumspringen" :)

    Ich kenne die Jan Fennel Bücher und mag ihren Schreibstil, finde sie aber gleichzeitig Unwissenschaftlich und "aus dem Bauch heraus" agierend.
    Und mittlerweile sehe ich den ganzen Krams auch anders *g*

    Ich muss mich nicht an irgendwelche Regeln halten nur um den Oberboss spielen zu wollen bzw. das meine Hunde wissen und sehen: Ich bin der Chef!
    Wie schrieb tagakm/Tanja in einem anderen Thread so treffend:

    Zitat

    wenn ich einem Hund [...] immer wieder klar machen muss das ICH der Rudelfuehrer bin....naja, dann bin ich's nicht wirklich, oder?

    Von daher... *grins*

    Wir haben einfach Begrüßungsrituale und eine bestimmte Tagesstruktur, außerdem handeln wir Konsequent und durchschaubar für die Hunde.
    da brauch ich nicht noch irgendwelche Umständlichen Regeln für mich - denn eigentlich schlagen die Regeln nicht beim Hund an, sondern beim Besitzer! ;)

    Nina

    Zitat

    Hast du schon andere Hunde als Border nach der Methode trainiert? Ich habe Border bisher als recht "leicht zu beeindrucken" kennen gelernt und bin daher eher skeptisch, ob ihre Methode auch bei eher eigenständigen Gebrauchshunden (wie meinen Riesenschnauz), Herdenschützern oder auch Dickköpfen wie Bordeauxdoggen etc. funktioniert. Hast du da Erfahrung???

    Eine GUTE Frage, wobei einer meiner Terrier sehr "leicht" zu beindrucken ist, der andere gar nicht *g* und mein Retriever-Hovawart ist schonmal gar nicht zu beeindrucken der geht einfach weiter *grins*
    Stellt sich mir die Frage was wäre wenn ich die Hunde von Anfang an so erzogen hätte?! Das wäre dann wohl etwas anderes!

    Aber ich durfte hier im DF ja schon hören das meine Russells und Retriever keine "echten", "harten" (Jagd)Hunde sind :roll:
    Verweichlichte Dinger die... :p

    Zitat

    Die Diskussion hier hebt auf Nebenschauplätze ab. Das, was sie immer wieder in dem Beitrag betont, ist die Kommunikation mit den Tieren: Ich muss lernen die Körpersprache zu lesen und richtig deuten zu können.

    Nein tut sie nicht! genau DAS habe ich bereits erwähnt, genau wie Martina!
    Sie hebt die Kommunikation hervor und "verteufelt" das Konditionieren - aber sie tut im Prinzip nichts anderes ;)
    Kommunizieren tut sie, das tun aber viele andere Hundehalter auch!
    Zugegeben ihre Kommunikation ist sehr sauber, sehr deutlich und sie ist strikt und konsequent!
    So - ABER:
    a) rechtfertigt es das deswegen so zu handeln?
    und b) kann man nicht auch auf andere Art und Weise sauber, direkt und konsequent mit dem Hund arbeiten und Kommunizieren?

    Wenn ich die Belohnung als das einsetze WAS sie ist, nämlich eine Belohnung ist weder der Ball, noch das Leckerli ein Dolmetscher wie Anne Krüger fomuliert!

    hab den Bbeitrag auch gesehen und war erst - oberflächlich, sehr angetan.
    In der Tiefe dann nicht mehr sooo ;)
    Ich für meinen Teil habe Anne aber auch schon live gesehen, weil wir nämlich in ihrer "Nähe" wohnen (in Osnabrück) und auf dem Weg zu meiner Family am Hof vorbei fahren. Somit kann man auch mal vorbei schauen wenn dort eine Veranstaltung stattfindet :p

    Zugegeben, ich bin von Trials und arbeitenden Hütehunden einfach MEHR als fasziniert!
    Heißt aber nicht das ich unbedingt SO arbeiten muss bzw. möchte.

    Nina

    Martina du weißt ja wie so oft gesagt wird:

    "WIE soll denn ein Lob noch richtig funktionieren wenn das Wesen nicht das Lob entgegengesetzt der Strafe kennengelernt hat? - Es weiß das Lob doch gar nicht zu schätzen!"

    Außerdem spielen denke ich die Grundhaltung eines Jeden da mit rein: "Hund muss funktionieren wenn ich das will muss er das auch genau SO tun!"
    Genauso wie das "Zuckerbrot und peitsche" oder Sprüche wie "Man sollte nicht zum Leckerliautomat für den Hund werden" und natürlich "Der Rudelführer teilt die Ressourcen und Streicheleinheiten zu, nichts weiteres! Und in nem Wolfsrudel wird auch nicht ständig gelobt, gestreichelt und rumgekuschelt!"

    "Konditionieren statt Kommunizieren" oder "Dolmetscher Ball/Spielezug" birgt nichts anderes als Lob/Tadel bzw. die Konditionierung des Hundes "Was du machst ist Mist, lass das" mit einem Knurren ist, sowohl wie das Eisnetzen von Lerngesetzten.
    Nur weil ich das Knurren als verbalen laut von mir gebe und den Ball nicht ausspreche heißt es nicht das Hinter Ball und Leckerlis keine Kommunikation steckt!

    Klar funktioniert das, weil es NICHTS anderes ist im Grunde, wie Martina schon sagt!
    Es hat sich einfach NUR der formelle Inhalt geändert, die Grundlage ist die Gleiche - das WAS ist egal, das WIE ist entscheident!

    Und ich kann mich Martina und Elke nur anschließen: um welchen PREIS arbeite ich auf die Art und Weise?!

    Zitat

    [...]und dank dir für deinen Beitrag. Spart mir das Tippen

    @ Elke: Hand in Hand klappts eben besser :reib: :D

    Tja, meine Theorie wieso diese Methoden so gut funktionieren?

    Weil sie sich zum einen dem Negativlernen bedienen. Genau wie das Positivlernen muss man nur einigen Grundsätzen folgen und hat ein gleiches Ergebnis - wenn man sich anschaut wie lernen funktioniert bzw. abläuft im Gehirn (grob) dann ist das auch völlig logisch.

    Ob man es dann tut muss man für sich selbst entscheiden. Funktionieren tut es.

    Desweiteren glaube ich nicht das die Bindung enger wird weil du deinen Hund anknurrst wenn er was falsch macht. Sondern durch einige andere Kausale zusammenhänge!
    Dadurch das diese Methodiken funktionieren werden natürlich auch hier wieder alles Dinge bestätigt die vorher so abgelaufen sind...
    Damit wäre aber NICHT geklärt ob sie wirklich deswegen funktionieren weil sie so TOLL sind oder weil andere Dinge mitspielen die den meisten Menschen nichtmal annähernd bewusst sind bzw. auffallen.

    Durch intensives arbeiten mit dem Hund wird eine Bindung zwangsläufig verstärkt - diese KANN auch durch negativ Erfahrungen verstärkt werden. Prinzipien der Bindungstheorien sind hierbei nicht gerade unwichtig.
    Durch einfache Regeln im Zusammenleben und das erarbeiten einer für den Menschen erkennbaren Struktur und Regelung sindnicht nur für den Hund wichtig - auch für den Menschen von gleichsamer Bedeutung!
    Er weiß woran er sich halten kann, hat einen Ablaufplan/ein Rezept.
    Das hat zur Folge das er nicht mehr unsicher und Willkürlich handelt und "ausprobiert" sondern vond er Sicherheit des Trainers angesteckt handelt er strikt nach diesen Schemen.
    Der Hund kann Verhaltens/Handlungsmuster erkennen, kann sich daran halten und orientieren.
    Der Mensch ist somit nicht mehr Willkürlich und die Bindung/Beziehung verstärkt sich.

    Dadurch das der Mensch unter einem Trainer und seinem geschulten Fachauge (welches a) von außen schaut und b) noch ganz andere Dinge fokussieren kann) lernt und arbeitet werden die Kommunikation verfeinert und gesäubert. Kleinere Problemchen werden ausgemerzt. Die Verständigung klappt besser.

    Der Mensch lernt unter dem Trainer punktgenau zu "Strafen" und das "Lob" einzusetzen. Die Motivation zu erhalten etc.
    Das alles trägt ebenso dazu bei das der Hund eine Struktur bekommt, sich sicherer und geborgener fühlt, die Bindung und Vertrauensbeziehung besser werden kann, Kommunikation reibungsloser und besserer klappt und der Hund klar lernt auf den Menschen zu achten und GEMEINSAM zu arbeiten.
    Genauso lernt er aber auch: das soll ich nicht , das ist okay.

    Fazit: Nicht das WAS (die Methode) zählt sondern das WIE!

    Und da kommt dann der Mensch selbst ins Spiel. Er, seine Geschichte, sein Denken, Handeln, Lernen, gelerntes, Werte und Normensystem etc.pp.
    Was Grundlage für seien Grundhaltung gegenüber Individuuen und dem leben darstellt und diese bilden die Handlungs und denkgrundlage zum Erklären und handeln.
    Heißt AUCH das unsere Wahrnehmung viel stärker von uns selbst abhängt als von der augenscheinlichen Objektivität -die es nämlich NICHT gibt!

    Ergo: NUR weil es schneller und einfacher über Meidemotivation geht, heißt es nicht das es Mttel der wahl sein muss/sollte.
    Wie und was man im Endeffekt macht ist ganz einem selbst überlassen.

    Nina

    (Es ist schon spät, ich hoffe man konnte das einigermaßen Verstehen)