Ich hab jetzt nur die erste seite überflogen und deswegen haut mich bitte nicht wenn sich mein beitrag "doppelt".
Ich stimme Massa teilweise zu. Natürlich können "Hilfsmittel" Mistig verwendet werden und natürlich haben Hunde ein exzellentes Gehör.
Aber ich würde es nicht so "einfach" belassen und damit die Pfeifen direkt verteufeln.
Was du nicht bedacht hast masse, wenn der Hund - z.B. bei der hatz oder beim intensiven Fährten ist ist er NICHT wirklich in der Lage das "leise" und sehr natürliche Rufen des menschen zu hören.
Man kann das mal vergleichen mit nem menschen der sich ganz intensiv auf etwas Konzentriert. Wenn dann jemand zu der person etwas sagt kann es sein das er gar nicht reagiert (weil ers nicht mitbekommt) oder nur am Rande mitbekommt und dann verspätet ein "Hmm?Was ist?" kommt. Wird dann nicht in dem Moment erneut angesprochen verfällt die Konzentration wieder auf die Aktion und das "ansprechen" wird weggeschoben und oft sogar vergessen!
Nichts anderes ist es beim Hund der seiner Jagdpassion folgt, hochkonzentriert etwas tut und NICHT bezogen auf den Menschen arbeitet - also auf weitere Anweisungen von diesem wartet!
Alle seine Siinne sind auf diese eine Aktion gerichtet. Und dann von weit weg ein sehr natürliches geräusch was man eh ständig im Alltag hört? Na sorry aber das geht dran vorbei - alleine schon wenn man sich anschaut was alles bei Konzentration, Stress etc. im Gehirn an Vorgängen abläuft!
Deswegen ist die Pfeife in diesem Zusammenhang absolut nützlich und unverzichtbar für Jäger und sogar für Schäfer!
Die Pfeife gibt einen gleichbleibenden - nur in Länge und Intensität variablen Ton ab, zudem mechanisch und laut.
Das ist direkt, ohne Emotionen und kann auch so noch besser ankommen als ein gerufenes "Hier Jobst".
Ein Piff kann dabei mehr sagen als ein ganzes Wort, es ist deutlicher, direkter, gerade heraus, lauter, besser zu verstehen.
Die menschliche Stimme ist ein absolut natürlicher Ton in mittlerer Frequenz. Die Pfeife kann den tiefen und den hohen Frequenzbereich genausogut erreichen und ist deswegen auch noch besser zu vernehmen.
Wenn man ordentlich mit der Pfeife arbeitet ist es schon klar das man den triller nicht direkt ins Hundeohr trillert!
Aber da ich auch das Down angefangen bin zu trillern kommt es auch vor das meine Hunde sich in näherem Umkreis befinden!
Wieso? Weil sie es üben müssen - erst wenn das wirklich 100% klappt kann ich doch die Distanz erhöhen.
Also würde ich nicht alle Leute direkt "verteufeln" nur weil der beobachtete Halter in der nähe des Hundes getrillert hat - zumal der triller meistens zum Down eingesetzt wird und somit die Nähe auch wieder absoluten Sinn macht beim Training!
Ich fühle mich in keinsterweise angemacht oder so - ich finde es nur absoluten Blödsinn eine Methode zu "verteufeln" und "schlecht zu reden" nur weil man Oberflächlich guckt und nicht die Tiefenlage versteht bzw. versucht zu verstehen WIESO es so sein könnte!
Nina