Beiträge von SavoirVivre

    Wow, ihr scheint in dem Hund einen echten potenziellen Beisser zu sehen. Wir werden da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, denn ich gehe da ganz offensichtlich anders heran als ihr.

    Nennt mich naiv, aber ich glaube schlicht und ergreifend nicht daran dass ein Mali der wirklich ernsthaft attackiert und beschädigt da frei rumläuft und die Halter sagen "wenn er BEISST, dann BEISST er halt - selbst schuld, ist sein Revier". Bisher lese ich dass er viel Getöse macht und sich territorial verhält.
    Will ich auch gar nicht verharmlosen, ist ätzend. Ich halte es aber für nicht korrekt das jetzt künstlich aufzubauschen und aus diesem Hund einen möglichen Beisser zu machen.

    Ich bin nicht gänzlich Hunde-unerfahren und führe selbst einen Hund der im Zweifel immer nach vorne geht - und das leider nicht zu wenig. Auch das Verhalten von Hofhunden ist mir nicht fremd nach 20 aktiven Reitjahren. Für mich ist das aus der Beschreibung heraus kein Hund der sich nicht vertreiben lässt. Davon mal abgesehen, die meisten Hunde (möchte hier nicht mit Zahlen um mich werfen aber es sind vermutlich mehr als 80%) lassen sich mit einem sicheren Auftreten vertreiben, wenn sie einen Ausweg haben. Das ist hier der Fall. Der Mali ist freilaufend und nicht in die Ecke getrieben - zumal will keiner auf seinen Hof.

    Ich weiss nicht was euch so für Hunde begegnen aber, ich hatte in 40 Lebensjahren genau keine Begegnung mit einem Hund der mich - aus welchen Gründen auch immer - ernsthaft angehen wollte. Von Hörensagen könnte ich hingegen Bücher schreiben. Jaja, der Hund vom Hof XY ist ein ganz schlimmer Beisser. Der macht alles kaputt was da rumläuft. Für den Bauern ist das toootal OK. Sorry, einfach nur nein!

    Nein, aus eigener Erfahrung und statistisch betrachtet bin ich gut bedient mit meiner Wahl an Beschwichtigung- und Abwehrmethoden. Ebendrum würde ich genau so vorgehen wie von mir beschrieben. Weg 2 bevorzugen, aber wenn ich am Hof (Weg 1) vorbei muss/will dann ist das so und ein freilaufender Hund der wacht würde mich nicht daran hindern, denn schliesslich will ich weder was von ihm noch seinen Hof - und er hat alle Rückzugsmöglichkeiten die er braucht wenn er merkt er kann mich nicht einschüchtern/reglementieren.

    Ich stimme jedoch Thorsten D. zu, dass ich da nicht mit eigenen Hund entlanglauen würde solange ich es nicht sicher weiss. Der Schutz meines Hundes geht vor.

    Das würde ich nicht einmal jemanden bei meinen Beaucis raten und die haben schon eine längere Zündschnur(also davon abgesehen, dass sie das Grundstück nicht verlassen und niemanden belästigen ... nur vorgestellt, jemand tauchte vor meinem Zaun mit solchen "Geschützen" auf).

    Nicht einmal bei einem Wesenstest muss Hund sich so etwas (als Bedrohung aufgesetzt ... z.B. Schirm aufspannen und Schirm aufspannen ...) gefallen lassen.

    Um Gottes Willen, ich würde den Hund jetzt nicht aufsuchen UM ihn mit o.g. Mitteln zu attackieren. Sondern ich gehe meines Weges und hoffe darauf dass der Hund viel Lärm um nichts macht. Solange er nur rumpöbelt aber Abstand einhält (mir reichen da schon 1-2m) weil ich ihn ignoriere bzw. einen kleinen Bogen laufe, wäre für mich alles ok. Wenn er mich aber körperlich bedrängt/angeht, würde ich mich definitiv verteidigen. Dabei ist sind Wasser & Wurfketten & Schirm das Mittel meiner Wahl, weil ich keinen Hund verletzen will. Denn der Hund kann am wenigsten dafür dass die Halter so drauf sind.

    Mit einem Wesenstest ist das 0,0 zu vergleihen und ich finde den Vergleich auch unangebracht.

    Oder anders gefragt, was würdest Du denn machen wenn du diesen Weg entlang gehst?

    Da es aber alle irgendwie überlesen oder sich nur das rauspicken was ihnen gefällt - schade eigentlich - kenne ich anders von euch. Ich würde auch wenn möglich Weg 2 gehen.

    @Thorsten D. natürlich ohne eigenen Hund dabei. Hab ich auch geschrieben.

    Bei einem territorialem Mali, der angeblich auch schon gebissen hat, von dem ich ansonsten nicht viel weiß und wo sich die Halter nicht weiter drum kümmern würde ich mir zweimal, wenn nicht dreimal, genau überlegen, ob ich irgendwelche Experimente mit Wasser, Wurst, Schellen oder sonstwas mache.

    Woher weisst Du das? Hab ich das überlesen? Ich bin der Meinung keinr - inkl. der TE - weiss ob der Hund ernst machen (also beissen) würde. Viel Lärm machen fast alle territorialen Hunde.

    Diese Ratschläge würde ich bei einem ernsthaft wachenden Hund nicht anwenden!

    Aussiedlerhof - heisst das, weit draußen, abseits von Orten und einsam gelegen?
    Falls ja, lässt den Hund in Ruhe und geht woanders lang.

    Alles eingezäunt hört sich aber nicht nach abgelegen und weit weg von allem an?

    Wenn der Hund so ernsthaft wacht dass er beschädigend beissen würde wenn man ausserhalb des Hofes einen Weg entlang läuft, dann würde ich direkt die Polizei anrufen und gar nicht experimentieren. Denn dann ist man ja akut an Leib und Seele gefährdet.

    Durch meine aktive Reitzeit und davon paar Jahre als Distanzreiterin, kenne ich mehrere Hofhunde. Die verhalten sich ganz anders. Auf dem eigenen Hof aufmerksam und doch umgänglich, ausserhalb des Hofes gucken sie nur, sind aber sehr hoftreu. Unglaublich tolle Tiere die sehr selektiert wachen.
    Hunde die den Hof verlassen und Menschen + Tiere ausserhalb des Hofs (dazu gehört auch der Weg davor) kontrollieren sind leider auch mal dabei, aber auch diese machen nicht ernst sondern pöbeln nur.

    Ein Hund der sich "drüber" verhält. Also Menschen + Hund auch ausserhalb des Hofs attackieren und verletzen würde, und sich auch nicht durch energisches Auftreten verjagen lässt, der gehört meines Erachtens gesichert (auch wenn es mir um den Hund wirklich leid tut, da das ländlich oftmals die Kette ist). Da rufe ich auch ohne zu zögern die Polizei.

    Ich befürchte leider auch, dass es hier keine Einsicht seitens der Halter geben wird. Egal ob das OA vor der Tür steht oder nicht.

    Mir tut ja der Hund leid, da er komplett eigene Entscheidungen treffen muss bei Begegnungen mit fremden Menschen und Hunden. Und rassebedingt fällt die Wahl dann sehr oft auf "nach vorn".

    Leider seid ihr hier aber - so würde ich es zumindest handhaben - selbst gefragt. Entweder ihr geht mit eurem Hund nur noch Weg 2 (was ich wahrscheinlich machen würde) oder aber ihr zieht dem Mali selbst klare Grenzen. Das ist im Zweifel jedoch keine hübsche Lösung und auch keine sanfte Lösung, denn ich glaube nicht dass sich der Hund nachhaltig durch Leckerli bestechen lässt. Ein Versuch wäre es aber wert!!!

    Möglichkeit 1:
    Jedesmal wenn ihr da entlanglauft, dem Mali eine Handvoll klein gewürfelter Fleischwurst hinwerfen. Vielleicht verknüpft er euch dann positiv und versucht euch nicht jedesmal zu stellen wenn ihr da entlangläuft, sondern verhält sich zumindest neutral oder gar freudig. Ich würde das übrigens erstmal ohne euren Hund ausprobieren. Wenn er euch als Menschen erstmal positiv verknüpft hat, könnt ihr dann euren Hund dazunehmen.

    Möglichkeit 2:
    Dem Mali harte Grenzen setzen. D.h. mit Mitteln die den Hund natürlich nicht verletzen (es sei denn ihr müsst euch ernsthaft verteidigen, aber wenn der Mali so ernst macht, dann führt eh kein Weg um OA und Polizei(!) da akute Gefahr)) herum) den Hund blocken und verjagen. Ich würde da auch nicht zart anfangen, sondern gleich sehr energisch vorgehen. Sprich, 2-3 Wurfketten, Flasche Wasser (oder besser gleich einen Eimer Wasser) und Regenschirm den man gut und schnell aufspannen kann. Und auch wieder ohne eigenen Hund "üben". Ziel ist, dass der Mali merkt dass ihr sehr sehr wehrhaft seid und euch nicht von ihm reglementieren lasst. Er soll euch zukünftig, samt Hund, ungehindert passieren lassen.

    Einer befreundeten Reiterfreundin ist es auf diesem Wege gelungen gefahrlos an einem Hof vorbeizulaufen auf dem ein grosser Mischling wacht (leider auch den Weg vorm Hof). Der hat einen kompletten 5liter Eimer Wasser übern Kopf geschüttelt bekommen + einen Riesenschrecken als der große Regenschirm parallel dazu heftig auf- und zugeklappt wurde + Gebrüll vom 90kg Freund. Hinzuzufügen ist, dass dieser Hund auch nicht "ernst" gemacht hat. Danach war aber Ruhe und sie konnten den Weg immer passieren ohne nochmal gestellt zu werden.


    Ich hatte gestern eine sehr unschöne Auseinandersetzung mit der Leiterin unserer Hundetagesstätte, in die wir unsere Hündin seit circa 9 Monaten bringen. Sie beschimpfte mich wüst, dass die Verwendung einer solchen Leine Tierquälerei sei. Es sei das Letzte, meinen nicht leinenführigen Hund mit so einem dünnen Strick zu strangulieren und ich könne dies im Tierschutzgesetz nachlesen. Beführworter der Moxonleinen seien allesamt Tierquäler.

    Mal unabhängig davon ob eine 0,6cm Moxonleine für Deinen Hund geeignet ist oder nicht, finde ich hat diese Frau ihren Kompetenzbereich weit überschritten. Es ist aufmerksam und freundlich eine Kundin darauf aufmerksam zu machen dass es bessere Alternativen gibt, nicht umsonst heisst es jedoch "Der Ton macht die Musik". Ein "wüstes Beschimpfen" ist in dieser Konstallation (eigentlich in keiner) niemals angemessen.

    Wenn ihr an dieser Hundetagesstätte bleiben wollt (was für mich nicht in Frage käme), würde ich das Gespräch nochmal suchen und dabei freundlich, aber sehr unmissverständlich, die vorangegangene Tonalität, Art und Weise ansprechen, mit der sie auf Dich zukommen ist bezüglich dieses Themas.

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    Wir nutzen u.a. übrigens diese Leine. Sie ist so verstellbar dass der Hund nicht rausschlüpfen kann, da sehr individuell anpassbar, immernoch dünn - nur das Halsstück ist dick unterlegt.
    Fettlederleine, Retrieverleine geflochten mit gepolsterter Halsung

    Wahrscheinlich ist die Zollanmeldung gemeint. Kannst Du jetzt auch total easy online machen hier:
    start?lang=EN

    Danach einfach die Anmeldenummer aufschreiben und bei Nachfrage vorzeigen/nennen. Damit hast Du Deinen Hund beim Zoll angemeldet und kannst die grüne Spur nehmen bei Einreise (über die Öresundbrücke).

    Ansonsten reicht ein lückenloser Tollwut - Impfstatus in Kombi mit dem EU-Heimtierausweis.

    @zeitfürwind
    wie cool! wir fahren auch im september für zwei wochen mit dem wohnmobil nach schweden.