Beiträge von SavoirVivre

    Man merkt dass ich ein echtes Grossstadtkind geworden bin seit ich nicht mehr reite, was auch schon fast 5Jahre her ist.

    Die Grundregeln beim Ausreiten und Wandern kenne ich, aber zuhause in den eigenen vier Wänden, Neubau in einer Millionenstadt, tangiert es mich null egal wie stark es draussen gewittert. Ich achte auch nichts und verhalte/mache alles wie immer. Es fehlt einfach die Notwendigkeit sich damit auseinander zu setzen und schwupps wird es nicht mehr gemacht.

    Ich habe Herrn Hund gerade eine Schwimmweste gekauft.

    Wir machen eine Wohnmobiltour durch SüdSchweden und werden auch viel an Seen campen und Tagestouren mit dem Kanu machen. Grundsätzlich braucht er keine Schwimmweste, aber da die Seen teilweise riesig sind und ich ihn im Kanu nicht sichern will (ist mir zu gefährlich für den Fall dass wir kentern o.ä.) möchte ich da eine Schwimmweste dran haben, mit der er zur Not an Land schafft oder zumindest zurück ins Kanu wenn er mal raushüpfen oder plumsen sollte.

    Ja gut, dann entschuldige ich mich.

    Mich ärgert es einfach total, wenn man es im näheren „Hundehalter Bekanntenkreis“ mitbekommen hat, dass Hunde angeschafft wurden und einfach wieder weggegeben, weil man sich nach 2 oder 4 Jahren getrennt hat.
    Und da hatte einfach niemand die Bereitschaft, um des Tieres Willen Kompromisse einzugehen.

    Dass ich es dann mehr oder weniger direkt dem TE unterstelle (und noch schnell versuche es zu relativieren) war unfair.

    Trotzdem bitte nicht außer acht lassen, dass diese Beziehung und somit doppelte Möglichkeit sich ums Hundi zu kümmern, auch scheitern könnte in den kommenden 10 - 16 Jahren.

    Ich sehe es auch so, dass man sich über sowas vor Einzug des Hundes Gedanken macht. Dahingehend sind Deine Zeilen absolut richtig und umsichtig. Allerdings fehlten bei Deinen ersten beiden Beiträgen zu dem Thema eben genau diese Hintergedanken, dadurch wirken sie eher polemisch. Aber jetzt hat sich das ja aufgelöst und ich bin da ganz bei Dir :smile:

    Doch natürlich dürfen sie das.

    Und genügend machen es ja auch.

    Darauf hinweisen darf man aber auch oder?

    äh aber worauf willst du hinaus? Worauf willst Du hinweisen?

    Dass es besser wäre wenn man sich als Single einen Hund holt?
    Gar kein Hund weil es für nix eine Garantie für die nächsten 12Jahre gibt (ok, außer auf die Steuer)?
    Dass Paare mit Hund fahrlässig handeln?

    Ich könnte jetzt weiter spekulieren, freue mich aber vielmehr auf Deine Auflösung.

    Und Deine markierte Aussage ist hochgradig unfair und anmaßend!

    Hm.. Mit diesen vielfältigen was-wäre-wenn Gedanken würden aber locker 50% der Hundehalter und User hier bei DF keinen Hund haben.

    Die Beispiele die Du aufzählst sind für mich grossteils kein Grund auf einen Hund zu verzichten. Egal ob es um Fernreisen geht oder weitere Hobbies. Der Hund begleitet einen durchs Leben, bestimmt aber - wenn man alles richtig gemacht hat - nicht das Leben.

    Es gibt viele Gerüchten die sich um den Hund ranken, aber aus eigenen Erfahrungswerten (und so wird es vielen vielen Hundehaltern gehen) weiss ich dass der Hund ungemein anpassungsfähig ist und dabei nicht unglücklich. Ob es nun eine Hundesitter- oder Hundepension Lösung wird für Arbeit und Urlaub, die Familie mit einbezogen, oder der Hund temporär auch mal 6Std. allein zu Hause. Es ist alles GUT machbar, sofern der Hund sorgfältig an die neue Situation herangeführt wird :smile: .

    Am Ende muss man Entscheidungen treffen die der Verantwortung dem Hund gegenüber gerecht werden. Das Leben kann man nicht planen. Man muss es so nehmen wie es kommt und das Beste draus machen.

    Das die aktuelle Wetterlage da eine Ausnahme ist sollte jedem Hundebesitzer klar sein.

    Öh ja :???: . Ich denke nicht nur allen Hundebesitzern sondern generell allen ist das klar.

    Aber ganz unabhängig davon findet mein Hund Wärme immer doof, egal ob die Wetterlage eine Ausnahmeerscheinung ist oder ein normaler Sommer.

    Ich finde eure Situation als Hundehalter sehr schön gelöst.
    Der Hund ist praktisch nie allein zu hause, Oma hat Gesellschaft und muss regelmässig vor die Tür. Eine WinWin Situation. Hättet ihr euch einen Schäferhund oder so geholt wäre es nochmal etwas anderes ;)

    Hier im DF wissen es viele immer besser und klar geht es auch immer besser. Aber ich finde euer Arrangement total in Ordnung!!!

    Ich weiss nicht was sich die meisten bei "Oma" vorstellen, aber die Omis die ich kenne und die sich einen kleinen Hund zutrauen sind total rüstig absolut in der Lage bei der Erziehung eines Hundes mitzuwirken.