Beiträge von SavoirVivre

    Aber genau damit bist Du doch der lebende Beweis dafür, daß es mit gewissen Maßnahmen funktionieren kann.... ;-)Klar - wenn das Maßnahmen sind, die eifnach vom Aufwand oder den Kosten her für den jeweiligen Halter das Machbare übersteigen, ok. Aber bei Dir scheints doch gut zu funktionieren, wenn Außenstehende das nicht mal bewußt mitbekommen, daß Du irgendwelche Maßnahmen getroffen hast.

    Das war nicht meine gewollte Aussage :D . Eher dass ein Allergiker oft sehr viel unternimmt um seinen Hund nicht abgeben zu müssen - was aber weder breitgetreten noch gross kommuniziert wird, weil es niemanden etwas angeht. Viele sind aber so oberflächlich und würden solchen Allergikern dann vorwerfen sie gehen den Weg des geringsten Widerstandes.

    Und dazu kommt, ich habe keine ausgeprägte Allergie gegen Hunde. Gemäss diverser Test eher eine lala bis mäßig ausgeprägte. Und es ist ohne die Maßnamen die ich ergreife gefühlt unerträglich. Ich kann Herrn Hund auch nicht länger als 1min. kuscheln.

    Kann ich auch sehr gut nachvollziehen, so, wie mal eine Pause machen und eigentlich dachte ich auch ...
    aber ich habs dann doch wieder getan :D

    Ich hab auch einfach gemerkt dass ich viele Dinge vermisse. Das suchen und recherchieren nach Züchtern, das hoffen auf eine fruchtbare Verpaarung, die Welpenbesuche beim Züchter, die Wartezeit bis zum Abgabetermin, der Welpenblues - und die wundervolle Aufgabe so ein kleines Hundekind durchs Leben zu führen.

    Und vor allem möchte ich einen ständigen Gedanken NICHT mehr. Der Gedanke „was für ein Hund wäre er heute, wenn er von klein auf an bei uns gewesen wäre“. Ich möchte als nächstes keine Trauer mehr im Herzen angesichts der Vergangenheit meiner Hunde.

    Ich hatte einen Hund aus dem deutschen Tierschutz und zwei aus dem ausländischen. Toll waren/sind sie alle.

    Trotzdem werde ich beim nächsten bewusst darauf achten, dass er nicht aus dem Ausland kommt. Das hier soll kein Bashing werden. Ganz bestimmt nicht. Aber auch ich blicke mit kritischen Blick auf die zunehmende Anzahl adoptierter Auslandshunde. Da gebe ich Cindychill recht (was ich nicht oft tue :D ).

    Es muss möglich sein in einem Thread, in dem es generell um Tierschutzhunde geht, auch Bedenken oder gar Kritik zu äußern, ohne das jemand anderes gleich austickt (naaaa, wem passt der Schuh? ;) ). Es muss möglich sein sagen zu dürfen „kein Auslandsschutzhund mehr für mich, weil ich mich auf das deutsche Tierelend konzentrieren möchte und es wäre schön wenn andere das auch überdenken“.

    Es muss uns allen nur klar sein, das es auch hier kein besser und schlechter gibt, sondern es immer eine persönliche Entscheidung ist die man vertritt. Wertfrei!

    Ich hab/hatte drei Hunde aus dem Tierschutz.
    Ich möchte keine Minute missen und jeder Einzelne war/ist auf seine Art und Weise großartig.

    Aber ich möchte als nächstes kein Tierschutzhund mehr. Ich möchte tendenziell einen Welpen mit optimaler Aufzucht, von einem Züchter meines Vertrauens. Ich möchte einen Babyhund den ich von Anfang an begleiten darf und alle Fehler selbst machen.

    Es wird irgendwann bestimmt wieder ein Tierschutzhund, keineswegs lehne ich das kategorisch ab, aber dazwischen kommt ein Welpe vom Züchter.

    Nur interessehalber. Dürfen Eltern bestimmen zu wem die Kinder nach ihrem vorzeitigen Ableben (was hoffentlich niemals Eintritt) kommen? Mit der Patenschaft hat das rechtlich ja herzlich wenig zu tun. Patenschaft geht nicht über Blutsverwandschaft.

    Ich möchte den Thread nicht sprengen, aber dann müsste ich mal schleunigst paar wichtige Gespräche führen.

    Zum Thema Allergie.

    Wenn jemand eine ernsthafte Allergie hat - egal gegen was - dann sind Dinge wie besonders sorgfältig bei der Haushaltsreinigung, Allergietabletten, bewusste Ernährung, Entgiftung, intensive Recherche nach Linderungsmaßnahmen, etc., selbstverständlich um das eigene Leid zu lindern - unabhängig vom Allergieauslöser.

    Ich bin ein durchaus toleranter, verständnisvoller Mensch, aber ich habe KEIN Verständnis für Menschen die KEINE ernsthafte Allergie haben, aber meinen sie wüssten wie man die Auswirkungen und Symptome einer Allergie auf ein Maß reduzieren kann um ein geliebtes Tier nicht abgeben zu müssen. Das ist wie ein Blinder der einem Sehenden die Farben erklären will. Das ist ein Schlag in das Gesicht jedes Betroffenen und einfach nur daneben!

    Ich hab seit ca. 5Jahren eine Allergie gegen Hunde, die ich durch gefühlt ein dutzend Maßnahmen GsD gut im Griff habe. Und ich thematisiere das Thema auch nicht gerne. Kaum jemand aus meinem Umfeld weiss es, einfach weil ich kein Geschiss drum mache. Wenn ich dann aber oberschlaue Tipps und pauschale unterschwellige Unterstellungen lese (allgemein gegen Allergiker und nicht gegen mich persönlich), kriege ich echt die Krätze.

    Nun ja, man muss jetzt aber auch keine Worse-Case-Szenarien darstellen um jemanden mit einer anderen Meinung dazu zu bewegen seine Geisteshaltung zu überdenken ;) .

    Dann kann ich auch sagen, ich hole mir gar keinen Hund weil ich könnte morgen ja vom Bus überfahren werden.
    Ernsthaft, man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen.

    Ich finde es gut und völlig legitim dass viele Hundehalter sagen, es gibt de facto kein Szenario das ich mir vorstellen kann (und mag) das dazu führt ich meinen Hund aufgebe :smile: .