Ich verstehe aber auch Vermieter.
Von mir als Hundefreund ein wenig bearbeitet hat ein Freund vor vielen Jahren seine Doppelhaushälfte zweimal an Hundehalter vermietet. Nun ja, unsere Freundschaft hat ein wenig gelitten und er wird nie wieder an Hundehalter vermieten.
Es ist manchmal zum Fremdschämen. Da wurden EINDEUTIGE Krallenkratzspuren großer Hunde an drei Innentüren abgetan als „von der Katze des Vormieters“. Der ehemals sehr gepflegte Garten sah aus!!! Eine Kraterlandschaft. Die Hunde haben im (Wohn-) Keller markiert. Wahrscheinlich spät entdeckt, denn trotz Putz- und Streichaktion riecht es noch immer nach Pisse. Die drei Nachbarn drumherum zu denen immer ein super Verhältnis gepflegt wurde, standen zuletzt auf Kriegsfuß mit dem Freund, da die Hunde seiner Mieter außer Rand und Band waren und viel allein im großen Garten.
Mein Ex Freund hatte auch Eigentum in der Vermietung. Drei recht ländliche Häuser mit großen Garten. Haben uns stets gegen Hundehalter entschieden. Selbst aus dem Hundehslter-Freundeskreis bekomme ich mit wie mit Mietobjekten umgegangen wird. Nichts tragisches, aber selbst als Freundin ärgerlich mitzubekommen (was ich auch artikuliere).
Klar kann auch bei hundelosen Mietern viel schieflaufen. Aber in einer Vermietimmobilie steckt mein gesamtes Erspartes drin und ich hab eine hohe finanzielle Verbindlichkeit der Bank gegenüber. Total verständlich wenn zusätzliche Risikofaktoren möglichst aussortiert werden.
Es ist nunmal so das längst(!) nicht alle Hundehalter so verantwortungsbewusst sind wie die meisten DFler.