Beiträge von SavoirVivre

    Das ist auch Unsinn. Je mehr ein Hund lernt, desto schneller lernt er auch.

    Ich verbuche die "5000", wobei ich auch gehört hab, dass es eigentlich 500 sein sollen, als erstes beigebrachtes Signal, wo Hund und Halter erstmal zueinander finden müssen.

    zumal es auch stark abhängig ist vom „Talent/Erfahrung“ des Hundehalters. Stimmt sein Timing bei Lob und Korrektur? Wie ist die Konditionierung aufgebaut, etc.

    Unterm Strich ist diese Zahl 5.000 schon fast eine Urban Legend :D

    Dieses 5.000 Wiederholungen bis ein Kommando zuverlässig manifestiert ist, ist mir zu pauschal.

    Es kommt immer darauf an in welche Komplexität ein Kommando eingesetzt wird. Ein Sitz z.B. ist bei uns immer ein Kommando gewesen das nach deutlich weniger Konditionierung und Training zuverlässig sitzt, als ein Bleib. Während ich ein Sitz, nach paar Hundert Malen sehr zuverlässig abrufen kann, ist das Bleib in der Tat deutlich schwieriger zu konditionieren gewesen.

    Öhm... nix? Wenn dir der Schuh nicht passt, zieh ihn doch nicht an? Ich hab weder dich zitiert, noch gemeint noch sonst etwas in der Art?

    Wenn Du es selbst nicht merkst und die Wortwahl in einer kontroversen aber friedlichen Diskussion miteinander in Ordnung findest, dann verzichte ich gerne auf Erläuterungsversuche jeglicher Art. Für mich hast Du Dich damit als erstzunehmender Diskussionspartner disqualifiziert.

    einige scheinen zu vergessen, das wir hier in einem Sozialstaat leben.

    Statt rumzuprollen, ob man jemanden gönnt das er befreit wird oder nicht, oder wer es verdient hat oder nicht, sollte man lieber mal dafür kämpfen, dass die hundesteuer komplett abgeschafft wird.

    Gehts noch? Was ist denn bei Dir heute schiefgelaufen?

    ja und viele Familien können sich halt keine 5.000 Tacken oder andere höhere Beiträge aus dem Hut zaubern :ka:
    Sollen die jetzt alle kein Hund haben weil man nicht Reich ist, da bleibt selbst manchen normal verdienenden das Klincken putzen nicht übrig

    5.000€ jederzeit über/greifbar haben eher wenige. Aber ist auch eine Diskussion möglich in der die Kirche im Dorf gelassen wird? Warum muss immer gleich so übertrieben werden?

    Es ist durch aus eine Frage des Verantwortungsbewusstseins wenn man auf jeden Euro angewiesen ist und sich dann trotzdem einen Hund holt, wohlwissend dass man nicht mal eine 250€ Rechnung ohne fremde Hilfe stemmen kann.

    Wenn der Hund bereits da ist - darum gehts doch gar nicht. Hier sagt doch keiner, gib den Hund dann ab!

    Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich für eine Hundesteuer-Erlassung für Hartz4 Empfänger wäre, sofern der Hund bereits vorhanden ist.
    Sich in eine so ungünstige finanzielle Lebenssituation hinein einen Hund zu holen hingegen fände ich sehr verantwortungslos.

    Meine Meinung dazu ist recht klar. Ich finde man kalkuliert nicht mit Geld das man nicht hat, wenn es um ein Lebewesen geht.
    Es geht hier nicht um einen soliden Finanzplan mit Rückzahlungsmodalitäten wie bei einem Kredit bei dem man weiss dass man ihn abtragen kann. Hier geht es um Geld das man nicht hat, aber die Gesundheit oder vernünftige Ernährung eines Tieres das von einem abhängig ist dran hängt.

    Das kann man aber in meinen Augen absolut nicht vergleichen. Tierhaltung hängt mit anderen Lebewesen zusammen, bedeutet, da hängt einiges dran.
    Ich bin der Meinung (ja- das klingt jetzt bestimmt hart!), dass man finanziell schon für größere OP's oder Krankheiten eines Hundes auch aufkommen können muss.

    Wenn man aber nicht einmal die Hundesteuer bezahlen kann und daher eine Steuerbefreiung braucht/möchte, was macht man, wenn der Hund krank ist?

    Du redest jetzt vom Szenario Hartz4 Empfänger zu sein und sich bewusst in diese enge finanzielle Situation einen Hund zu holen oder?

    Das finde ich auch unverantwortlich.

    Wir sollten bei der Diskussion hier vielleicht schauen dass nicht soviel durcheinander gerät. Es ist ein Unterschied ob der Hund schon da war, oder man ihn sich dann erst holt.

    Eine individuelle Betrachtung und Beurteilung wird nicht möglich sein. Daher wird es, wenn es überhaupt soweit kommt, auf eine pauschale Entscheidung hinauslaufen.

    Ich bin für eine Hunde-Steuerbefreiung für Hartz4 Empfänger sofern der Hund bereits vorhanden ist. Denn auch wenn es schwarze Schafe unter ihnen gibt (wie in jeder anderen in irgendeiner Form gruppierbaren Menschenmasse auch), wird der Grossteil von ihnen deswegen noch lange keine "Sozialschmarotzer" sein. Menschen die jedes Schlupfloch ausnutzen um keine Steuergelder zahlen zu müssen, finden sich immer, dafür braucht man kein Hartz4 Empfänger zu sein.

    Und ja, aus einer guten finanziellen Situation heraus kann man immer so viel schlauer sein. Ich kann auch ganz viel planen, absichern & Co. und dann kommt alles doch anders. Glaubt hier jemand wirklich daran, dass in einer Notsituation alle Vorsichtsmassnahmen nahtlos greifen? Nein, bis Versicherungen tatsächlich zahlen, gerade wenn es um langfristige Zahlungen geht (z.B. wegen Berufsunfähigkeit), vergeht Zeitraum X den man sich finanziell irgendwie über Wasser halten muss. Dieser Zeitraum X reicht aber durchaus, um ein ursprünglich gesundes finanzielles Verhältnis zu kippen - und das trotz vernünftiger Vorsorge im Rahmen seiner Möglichkeiten.

    Da wären wir auch schon beim Thema "im Rahmen seiner Möglichkeiten". Jemand der ein gutes Einkommen hat, hat auch ganz andere Möglichkeiten Rücklagen zu bilden als jemand der trotz Vollzeitätigkeit gerade so über die Runden kommt. Jemand der sehr genau kalkulieren muss um am Ende des Geldes nicht zuviel Monat über zu haben, hat keine Möglichkeiten sich so abzusichern wie er es gerne würde.
    Oftmals sind auch Kinder betroffen wenn die Eltern Hartz4 Empfänger sind. Oft trifft es alleinerziehender Mütter mit Kind. Wenn der Staat bereit ist finanziell zu helfen, in dem er Hartz4 Empfängern die Hundesteuer erlässt, dann ist das eine Regelung mit der ich sehr gut leben kann und den Betroffenen mehr als gönne.

    Vielleicht bin ich da auch speziell, aber ich denke lieber an die Betroffenen denen eine Hundesteuer-Erlassung wirklich hilft, weil sie unverschuldet in eine solche Situation gekommen sind, als an schwarze Schafe die dies ausnutzen.