Beiträge von SavoirVivre

    Im Grunde ist das was der Züchter macht Nötigung. Ich würde mich beim Anwalt schlau machen ob dies auch rechtsgültig zutrifft. Ggfs. wäre dies ein zusätzlicher Punkt der beim harten Gang mit eingeschlossen werden sollte.

    Ich bin ja generell dafür alles möglichst zwischenmenschlich aufzulösen und habe bisher auch das Glück gehabt dass ich noch niemanden anzeigen musste (bis auf sexuelle Belästigung gegen anonym und gegen einen Fahrlehrer - aber da war es eine Prinzipsache). Wenn jemand aber ein solches Verhalten an den Tag legt und ich dadurch das Gefühl habe meinen Hund verteidigen zu müssen, dann würde ich den Rechtsweg nicht scheuen. Schon um klare Grenzen aufzuzeigen und zu signalisieren - so nicht!

    Wir werden es auch so machen, dass Herr Hund sein ihm bekanntes Platinum Trockenfutter bekommt und wir, wann immer es preislich akzeptabel ist, Frischfleisch vor Ort kaufen und zufüttern. Und die für die ersten drei Tage nehmen wir noch TK-Barf mit. Mehr passt nicht ins kleine TK-Fach und der Kühlschrank bleibt Hundefutterfrei für unsere eigenen Lebensmittel.

    Die letzen Male haben wir ja anstatt Platinum TroFu Rinti Dosen gefüttert. Vertragen tut er beides gleichermaßen gut. Aber Dosen nehmen einfach zu viel Platz weg. Beim Platinum TroFu finde ich besonders schön, dass es gar nicht so trocken ist, da noch viel Restfeuchtigkeit. Damit quillt es deutlich weniger als andere TroFu Marken.

    Abgesehen davon dass ich nicht auf eine weitere Futterart umstellen möchte, finde ich Trockenbarf einfach zu teuer. Selbst das relativ günstige Fresco Trockenbarf ist mir mit ca. 10 - 14€/kg zu teuer. Herr Hund bräuchte davon ca. 600g/Tag, evtl. mehr, da wir beim WoMo Urlaub sehr aktiv sind. Geht nächstes Mal ja wieder in die endlosen Wandergebiete Skandinaviens.

    Frischfleisch (dazu zählt auch TK-Barf) bekommt er im Aktiv-Urlaub ca. 1.000g/Tag. Dazu Hüttenkäse und Lebensmittel von uns die geeignet sind wie z.B. Kartoffeln, Reis, Möhren.

    Puh da bekomme ich ja schon vom Lesen Aggressionen gegen den Züchter. Was für ein unverschämter, distanzloser Mensch. Mit mir hätte der so richtig Freude gehabt. So, aber darum gehts hier nicht.

    Liebe TE Du hast viele sehr gute Tipps erhalten. Mit dem Züchter würde ich mich auch nicht mehr rumschlagen, sondern das Ganze dem Anwalt übergeben. Über den würde ich zukünftig auch jede Kommunikation laufen lassen. Der Direktkontakt zum Züchter wäre für mich damit erledigt. Gerade wenn Du das Gefühl hast, Du wirst bevormundet oder gänzlich übergangen, solltest Du Dich auf keinen Direktkontakt mehr einlassen.

    Darüber hinaus würde ich die entsprechenden Züchterverbändeschriftlich über das Gebaren dieses Züchters informieren - dieser Information dann auch ruhig hinterhertelefonieren um sicherzustellen dass sie korrekt platziert und registriert wurde. Sicherlich gut wenn der Verband zumindest Bescheid weiss nach was für einem Takt der Herr tanzt. Und zu guter Letzt alles dokumentieren was ihr vom Züchter bisher erhalten habt (eMails/Schriftverkehr/SMS/WhatsApp/etc.). Macht auch ein Gedächnisprotokoll aller bisher erfolgten Telefonate.

    Viel Erfolg - aber keine Sorge, der Bär bleibt euer Familienmitglied

    Ich belebe den Thread nochmal neu :smile:

    Hat noch jemand Erfahrung mit FRESCO Trockenbarf als Hauptfutter? Ich wundere mich, das die FRESCO Trockenbarf Produkte so viel günstiger sind als alle anderen Anbieter von Trockenbard die ich so gefunden habe.

    Wir haben zwar nicht vor umzusteigen, aber würde mich grundsätzlich mal interessieren, wenn man doch mal überlegt vom Barf wegzugehen.

    Barft einer von euch seinen Hund? Wie macht ihr das wenn ihr mit dem Wohnmobil/Wohnwagen/PKW+Zelt unterwegs seid?

    Wir überlegen Herrn Hund auf Reisen zukünftig auf hochwertiges TroFu (Platinum), das er schon kennt, mag und verträgt, umzustellen. Die letzten Urlaubsreisen hatten wir immer Dosen für ihn mit, aber son Wohnmobil bietet halt auch nicht unbegrenzt Platz und er braucht 2x800g Dose am Tag. Wir hatten letztes Mal für 14Tage 30x800g Dosen dabei - die nehmen doch schon ordentlich Platz und Gewicht weg.

    Die Futterumstellung hat er bisher immer gut vertragen da wir ja sowieso in Richtung Allesfütterer tendieren. Nur die Haufen und Anzahl sind halt deutlich grösser als wenn wir konsequent hochteilig frisches Fleisch füttern.

    Ich glaube zu dem Thema ist inzwischen alles gesagt worden - nur vielleicht noch nicht von jedem ;)
    So langsam, nach 19 Seiten Diskussion und Meinungsaustausch, bekomme ich eine Idee warum es so lange dauert bis irgendein Beschluss von der politischen Obrigkeit getroffen wird - egal zu welchem Thema. Viele Menschen viele Meinungen :D .

    Was aber mal ausgesprochen werden muss. Ich finde es toll dass diese Diskussion fast gänzlich ohne Streitigkeiten oder indirekten Beleidigungen geführt wurde. Die Meinungen sind durchaus kontrovers, trotzdem war es gefühlt ein Austausch inkl. Hinterfragen warum der Andersdenkende so denkt wie er es tut. Einfach super! Herzlichen Dank an alle die dazu beigetragen haben :bindafür:

    Das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Meine beiden sind auch geprüfte Besuchshunde und regelmäßig im Einsatz und ich bekomme keinen Cent erlassen. Zahle weiterhin brav meine 350Euro Steuern im Jahr für 2 Hunde und fahre im Gegenteil noch 45min zum Einsatzort im Landkreis einfache Fahrt. Bin also im Monat alleine dafür 3Std im Auto, gebe meine Freizeit hin (darauf gehen insgesamt immer gute 3-4Std drauf), hab noch 2x im Monat Training, wo ich auch hinfahre und mich kostet das die 2 Euro Leckerlis sowie wieder 2Std Zeit. Das alles Mal Zwei wegen den 2 Hunden. Für mein Ehrenamt bezahle ich nur drauf und das summiert sich, glaube mir.
    Wieso sollte dann jemand mit HartzIV einen Erlass bekommen, wofür?

    Korrigiere mich bitte gerne wenn ich falsch liege, aber ich tippe mal dass Du Dir die genannten Kosten leisten kannst und Dir die Arbeit mit Deinen Hunden und der gemeinsame Einsatz mit ihnen Freude macht. Und - am Wichtigsten - Du es freiwillig tust.

    Verstehe mich nicht falsch. Ich bin absolut dafür, dass Hunde die gemeinnützig im Einsatz sind von der Steuer befreit werden, aber der Vergleich mit Hartz4 Empfängern die ihren Hund schon hatten als sie in diese finanzielle Situation gerutscht sind hinkt. Zumindest bei dieser Betrachtung, denn abgesehen von den schwarzen Schafen - die es immer gibt - begibt sich keiner freiwillig in die Langzeitarbeitslosigkeit.

    Wieso sollte unsere Armut nicht vergleichbar sein mit der Armut von Sozialhilfeempfängern? Wieso ist mein beschränktes Einkommen in Studienzeiten nicht vergleichbar mit dem beschränkten Einkommen vom Sozialhilfeempfängern?

    Nur weil bei mir nicht offiziell "Arbeitslosengeld 2" drüber steht?

    Ich bin mit meinen Eltern als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Null Besitz, null Deutschkenntnisse, nach wochenlanger Flucht übers Meer und dreiviertel Jahr Flüchtlingslager auf den Philippinen. Es gibt sehr viele Menschen die wissen was Armut ist.
    Dennoch sehe ich keine Veranlassung meine persönliche vergangene Situation mit denen anderer sozialbedürftiger Menschen zu vergleichen, weil hinter jedem Menschen ein anderes Schicksal steht und jeder Mensch anders damit zurecht kommt. Dafür braucht es für mich auch keinen "Namen".

    Sorry, aber wer davon ausgeht, dass unter H4 nur "Essen und ein Dach" abgedeckt sind, sollte sich einmal den Aufbau des Geldes ansehen.

    Miete und Heizkosten werden dazu gesondert gezahlt. Es gibt Rubriken für "Freizeit und Kultur" sowie "Sonstige Dienstleistungen und Waren".

    In meiner Studentenzeit habe ich auch von Geld gelebt, das dem H4-Niveau entsprach. Mein Vater musste jahrelang uns Kinder mit 1400€ durchbringen (3,5 Personen, mein Bruder hat nur teilweise bei uns gelebt) von denen Miete und Co. auch noch abgegangen sind.

    Es ist und bleibt ein Luxus, der für ein "grundsolides" Leben mit ein wenig Geld für Kultur und Freizeit nicht erforderlich ist.

    Ich kenne zwei Mütter die Hartz4 Empfängerinnen sind. Eine mit einem Kleinkind und eine mit zwei Grundschulkindern. Es ist niemandem ein Vorwurf zu machen dass sie in dieser Situation sind - auch den Kindesvätern nicht. Aber das was Du aber schreibst ist mit Verlaub gesagt ist heute weit von der Realität weg, bzw. nicht pauschalierbar.