Beiträge von SavoirVivre

    Mir ging es darum, dass der Mann aus dem Artikel wissentlich gegen geltendes Gesetz verstößt, stolz darauf ist, Andere ebenfalls dazu aufruft und ankündigt, das weiterhin so zu machen.
    Er schützt auch nicht seine Tiere, sondern seine Beute.
    Ob nun das Gesetz wirklich gut gemacht ist oder nicht, tut dabei ja nur ganz am Rande was zur Sache.
    Es wundert mich, wieviele dieses Verhalten zumindest okay finden.

    Ich für meinen Teil kann gut unterscheiden zwischen berufliche Integrität und private Emotionen. Auch wenn der Herr Antwalt ist, muss er privat nicht hinter jedem Gesetz stehen das hirnlos ausgerollt wurde. Solange er die Konsequenzen für sein Handeln trägt :ka: . Wird er ja jetzt auch müssen.

    Und scheinbar ist so ein Text doch vielschichtig interpretierbar :smile: . Ich lese klar heraus, dass es um die Hunde geht. Die befellten, geliebten Freunde und Familienmitglieder.

    Ich finde den Gedanken der akiven Vergrämung des Wolfes für den Zeitraum einer Drückjagd nach vollziehbar. Der Aufruf war zugegebenermaßen etwas "emotional" und zu "aktiv" aber die dahinterstehende Erläuterung absolut verständlich.

    In Schweden wird das Jagdbellen der mitgeführten Hunde bereits sarkastisch als "Buffet-Glocke" für die Wölfe bezeichnet.

    Dieser unrealistische, spitze Tunnelblick auf die Wiedereingliederung der Wölfe muss einfach auf einen breiteren Blickwinkel gebracht werden. Hier fordert ja keiner Ausrottung der Wölfe sondern einen für alle negativ Beteiligten, gangbaren Weg.

    @Javik
    Warum sollte jetzt jemand aufschreien? Du hast auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner das grundsätzliche zusammengefasst mit deinen vier Punkten.

    Ich frage mich jedoch, wie häufig Du "Zusammenstösse" mit angeleinten Hund gebraucht hast um zu begreifen dass man seinen freilaufenden Hund nicht zum hallo-sagen zum angeleinten lässt. Sorry, aber da brauchte mir keiner gross was erklären, das hatte ich selbst mit 16Jahren nach den ersten wenigen Malen auf dem Zettel. Ganz sicher hab ich jedoch keine 8Jahre Stadtleben dafür gebraucht. Wenn ich sowas lese, ja dann unterstelle ich Dir direkt eine gewisse, gewollte Resistenz, bzw. Taubheit auf diesem Ohr. Denn ich wette die "Beschimpfungen" beinhalteten sowas wie "hol dein Hund hier weg" "lein Dein Hund an" "halt mir Deinen Hund vom Leib", oder sowas in der Richtung, nur noch weniger freundlich.

    Dein eigener dritter Punkt beinhaltet im übrigen auch, zumindest bei einigermassen empathischen Personen, dass Du die Versuche anderer Hundehalter deren Problem nicht zu Deinem zu machen nicht sabotierst in dem Du Deinen Freiläufer zu deren an der Leine gesicherten Hund hinlässt.

    Ich ärgere mich oft über meine engsten Freunde. Über Dinge die ich anders machen würde, anders empfinde, anders bewerte. Aber am Ende liebe ich sie mehr als das ich mich über sie ärgere und die Dinge die ich an ihnen schätze überwiegen stark. Von Freunden die ihre Hunde im Auto nicht sichern habe ich (leider) gleich zwei. Daher kenne ich diese Diskussion und deswegen finde ich es so interessant wie ihr damit umgeht. Dafür könnte ich aber ad hoc ein Dutzend Dinge an diesen beiden aufzählen die ich liebenswert und grossartig finde.

    Aber so verschieden sind Menschen halt.

    Trotzdem finde ich es unmöglich, sich so aus der Verantwortung zu ziehen. Fakt ist, das dieser Vorfall durch seine Hunde entstanden ist.Ob nun Bißverletzungen zu sehen sind oder nicht, seine Hunde waren der Auslöser. Er sollte den Arsch in der Hose haben und sich darum kümmern und Verantwortung übernehmen.

    Die Leine des Lütten könnte auch so lang gewesen sein dass er meinte den beiden Grossen mal Guten Tag sagen zu müssen, die den Kleinen daraufhin DSH-typisch grobmotorisch gemaßregelt haben, und der Halter der DSH hats zu spät mitbekommen. Nichts des so trotz entschuldigt das in keiner Weise das Arschloch-Verhalten im Anschluss.

    Bei dem Grössenunterschied brauchts keine Zähne um den deutlich kleineren Hund umzubringen. Da reicht auch ein kurzes Schütteln ohne Löcher.

    Unabhängig davon ob es ein "tragischer Unfall" war oder "Fahrlässigkeit". Dass der DSH Halter einfach davonmaschiert ist, gehört thematisiert und diskutiert. Und zwar in einem (negativen) Umfang der dem Herrn klar macht wie grottenscheisse er sich verhalten hat.

    Solchen Menschen wünsche ich viel Böses und Negatives. Das macht mich bestimmt nicht zu einem nettten Menschen, aber keiner hat es verdient dass ihm für ein solches Verhalten Gutes widerfährt.

    @SophieCat : zuerst suche ich das Gespräch. Ich bin dabei ruhig und diplomatisch.
    Kommt keine Einsicht, breche ich den Kontakt ab.
    Anzeigen würde ich sie nicht, wie soll das denn gehen?
    Das würde unter Nichtigkeit fallen. Es stünde Aussage gegen Aussage, es sei denn, man würde sie "live" erwischen.

    Ich habe nur ein einziges Mal einen wirklich gefährlichen Autofahrer bei der Führerscheinstelle (in diesem Fall die richtige Anlaufstelle) gemeldet.
    Der alte Herr fuhr erst ein paar Warnbaken um, die er mit dem Auto ungebremst vor sich herschob, einen Kreisverkehr überfuhr er mittig, einen weiteren fuhr er links.
    Ob man dort jetzt eine Tauglichkeitsprüfung angeordnet oder ihm den FS abgenommen hat, ist mir nicht bekannt. (und auch egal)

    Finde ich konsequent, Hut ab! Meine ich ehrlich. Ich könnte das nicht. Dieses Punkt wäre für mich nicht schwerwiegend genug um eine Freundschaft zu beenden.

    Ja z.B. Schlangenlinien fahrende Autofahrer vor mir melde ich auch der Polizei. Kam Gott sei Dank erst einmal vor.

    Kurzer Einwurf von mir, einfach weil es mich nervt.

    Ich = 49 - 50kg
    Meine Hunde (nacheinander) = 32kg, 8kg, 40kg, aktuell 38kg

    Die letzten drei sind aus dem Tierschutz und die letzten beiden haben/hatten ihre Baustellen. U.a. Leinenaggressivität. Beide warfen sich in die Leine um einen Fremdhund platt zu machen. Anzahl der Situtatione in denen ich meine Hunde nicht halten konnte und sie die Möglichkeiten bekamen andere Hunde zu vermöbeln = NULL. Anzahl der Situationen in denen ich meine Hunde nicht davon abhalten konnte andere Hunde zu vermöbeln die in uns reinrasseln = NULL. Und zwar unabhängig davon von die Begegnung auf einem 2m breiten Weg oder weitläufigen Fläche stattfand.

    Ich kenne das Klischee der kleinen, zarten Frau mit grossen, kräftigen Hund an der Leine. Ich möchte anderen ihre schlechten Erfahrungen mit einem solchen Duo auch nicht absprechen. Es bleibt trotzdem ein nervige Klischee.