Beiträge von SavoirVivre

    In meinen Augen hat der TE ganz klar geschrieben, dass die Hündin im Auto warten muss, währenddem er seiner Arbeit im Aussendienst nachgeht.Da wird nichts vorgegriffen, sondern so lautet die Beschreibung des TE selber.

    Dann habe ich ein anderes Leseverständnis. Ich lese nirgendwo wie häufig das vorkommt. 1x/Woche? Einmalig eine Woche am Stück? Zwischendurch mal mal, wenn er den Hund nicht anderweitig untergebracht bekommt? Selbst dauerhafter Außendienst heißt nicht dass der Hund regelmäßig im Auto verbleibt. Es sei den der TE hat es so formuliert und ich überlesen.

    Freundlich und hilfsbereit wäre auf eine konkrete Antwort zu warten und anhand der dann zielgerichtet zu antworten. Kann ja sein das ihr richtig spekuliert, aber weiß man es? :ka:

    Macht ihr mal. Ich beteilige mich hier nicht an Spekulationen. Mich nervt diese Schwarzmalerei und vom Negativsten auszugehen hier im Forum eh zunehmend.

    @SophieCat

    Es ist aber schon ein großer Unterschied ob das hin und wieder mal vorkommt oder ob der Hund ab nächster Woche von Mo-Fr von morgens bis abends mit Unterbrechungen im Auto "wohnen" muss.

    Aber hier wird doch total vorgegriffen spekuliert und munter interpretiert, oder hat die TE sich geäußert zu der Häufigkeit?

    Finde ich nicht ok

    Es ist vollkommen irrelevant, ob es für den Hund zu Hause besser oder nicht besser ist.Es gibt ein Gerichtsurteil, das ganz klar besagt, dass eine Autobox nur für den Tranport des Hundes genutzt werden darf und nicht zur „Aufbewahrung“ während der Arbeitszeit.

    4830-vg-stuttgart-urteil-4-k-2755-14-darf-ein-hund-waehrend-der-arbeitszeit-im-auto-gehalten-werden

    sorry aber wir wollen mal nicht päpstlicher werden als der Papst ;) .

    Meine Hunde haben während Trainings stundenlang im Auto gewartet im Winter. Auch heute bleibt mein Hund nicht nur für den reinen Transport im Auto. Auch ich hatte schon öfter Situationen wo der Hund mit langem Spaziergang dazwischen 6Std. insgesamt im Auto warten musste und glaube mir, gelitten hat der nicht.

    Ich finde es kleinlich gleich mit Paragraphen zu wedeln. Wir werden hier nicht gebeten aktiv bei Tierquälerei zu unterstützen.

    Möchtest Du loslaufen und Hundesportler oder Führer von Arbeitshunden im Einsatz anschwärzen?

    Lasst uns bitte Verhältnismäßig bleiben. Das wedeln dieses Paragraphen betrifft jeden der seinen Hund nicht ausschließlich zum befördern ins Auto biegt.

    Für einen temporären Zeitraum bzw. als Ausnahme finde ich es ok. Für z.B. einen festen Tag die Woche ebenfalls. Regelmässig in höherer Häufigkeit pro Woche, da würde ich eine Betreuungsmöglichkeit suchen.

    Bezüglich der Temperaturen. Schäferhunde bilden eine sehr wärmende Unterwolle. Mein letzter Rüde hat draussen geschlafen (freiwillig, in die Wohnung hätte er jederzeit gedurft), Sommer wie Winter und lag gerne eingerollt mitten im Schnee. Mit einer soliden, wärmeisolierenden Unterlage und einem grössengerechten Box die Du zusätzlich mit einer warmen Decke zu hängst und nur einseitig auflässt sollte das gut klappen.

    Zu den hier bereits angesprochenen Temperaturschwankungen. Ich denke damit wird dein DSH, mit normal ausgebildeten Winterfell, gut zurecht kommen.
    Marina hat aber auf jeden Fall Recht damit, dass Du mit Kommentaren rechnen solltest. Diese werden eher nicht überwiegend nett sein.

    @Turbofussel Ich hoffe Du weisst dass ich das nicht negativ meine, aber Du hast u.a. recht "fellarme" Hunde. Die kann man nur schwerlich mit einem DSH vergleichen.

    Es ist richtig dass Hundeführer ihre Hunde in bestimmten Berufsbildern ganz bewusst gefährlichen Situationen aussetzen. Jeder Jäger mit Hund, Dienst- oder Rettungshundführer, etc. weiß dass er nach dem nächsten Einsatz ohne Hund nach Hause gehen könnte. Oder selbst nicht unbeschadet.

    Aber ist es nicht so dass jeder Hundeführer sich bemüht die Gefahren und Risiken für seinen Hund so gering wie möglich zu halten? Sei es durch Training, Ausstattung, Kontrolle, what ever.

    Hasilein75 schieb geradezu ergreifend richtig, dass sie kein Wolfsfutter großgezogen und neben sich liegen hat. Ebenso wie jeder umsichtige und verantwortungsbewusste Hundeführer alles notwendige und mögliche tut seinen Hund im Einsatz zu schützen.

    Chris2406 stellt auch nicht einfach zwei HSH auf die Weide und lässt sie dann mal machen.

    Nein, die arbeitenden Hunde werden sorgfältig ausgebildet und bestmöglich auf mögliche Gefahrensituation vorbereitet.
    Der Wolf ist nun eine Zusätzlich hinzugekommene Gefahr für Jagdhunde. Wieso ist es verwerflich dass ihre Hundeführer alles mögliche tun um vor dieser zusätzlichen Gefahr zu schützen? Chris2406 möchte bei zusätzlichen Wolfsdruck zusätzliche HSH ausbilden und das Rudel vergrößern. Um die Gefahr, schon allein durch Abschreckung, für ihre Tiere zu minimieren. Hasilein75 findet Vergrämung des Wolfs während und um eine Jagd herum sinnvoll zum Schutz der eingesetzten Hunde.

    Ich sehe nichts falsches daran wenn Hundehalter ihre Hunde auch im aktiven Einsatz schützen wollen, das Verletzungsrisiko minimieren wollen. Der Wolf leidet ja nicht darunter. Ihm wird lediglich kein Buffet geboten und der mögliche Zusammenstoß mit Hund und Mensch während einer Jagd wird verringert. Keiner kommt zu Schaden.

    Naja...ich halte Border Collies...Und es war überhaupt nicht herablassend gemeint, auch lese ich es jetzt nicht so.

    Ich denke, dass ich entweder nicht den Mainstream treffe, oder eben irgendwas Auslöser durch meine Schreibe, was ich gar nicht will.
    Und deshalb wars das jetzt von mir.

    Ich schrieb weiter oben schon mal, dass mich diese persönlichen Angriffe verletzen.
    Und ich weiß nicht, wie ich mich so verständlich machen kann, dass es nicht zu solchen Anfeindungen, die immer mindestens 2 weitere beklatschen kommt.

    Sorry, das möchte ich mir nicht mehr antun.
    Bis dahin.

    nimm dir kontroverse kommentare bitte nicht zu herzen. ich bin sicher, es ist nie böse gemeint - von mir zumindest nie - und es erweitert am ende doch unseren eigenen horizont :streichel:

    Hier wird Hundeverhalten als NORMAL hingestellt, was ich nicht als normal kenne. (es ist genauswenig "normal" wie das angezüchtete "irre" Zwangsverhalten und Glotzen mancher Border Collies. Also ich "haue" nicht auf Bracken rum oder Labbies, ich will auch nicht hier die Notwendigkeit von Zucht diskutieren.
    Aber man kann das nicht als "normales" HUNDE-Verhalten hinstellen.

    Ich habe mir mal bewusst diesen Abschnitt herausgepickt weil ich ihn doch etwas herablassend gegenüber gewünschte und gewollte Zuchtziele von Rassen finde.
    Das ausgeprägte Beschwichtigungs- und Demutsverhalten von Jagdhunden ist gewollt und somit absolut normal für diese Rasse. Diese Hunde arbeiten meistens im Rudel oder sind sehr oft mit vielen anderen Hunden im Einsatz. Keiner kann Beissereien unterhalb der Hunde gebrauchen.

    Ebenso wie dieses "irre Zwangsverhalten und Glotzen" mancher Hütehunde vollkommen normal ist, weil gewollt und angezüchtet. Sie fixieren, selektieren und treiben Herdentiere wie Schafe, etc. Dafür ist ein solches Verhalten hilfreich wenn nicht sogar notwendig.

    Es ist schlichtweg daneben diese erwünschten Eigenschaften als "unnormal" oder gar "irre" zu bezeichnen. Nicht umsonst gibt es eine Vielfalt von Rassen, eben für einen rassespezifischen Einsatz. Weil Du das Verhalten nicht als normal erkennst bzw. anerkennst, heisst nicht dass es nicht trotzdem völlig normales, gewolltes, hündliches Verhalten ist.

    So habe ich den Artikel nicht verstanden. Aber dieser schwirrt auch ja in diversen Ausführungen in Netz herum, inkl. diversen Fotos.
    Ich hab es so verstanden dass der Hund "gerissen" wurde, weil er a) sich konkret im Wolfsrevier aufgehalten hat und somit als direkter (Nahungs)konkurrent angesehen wurde b) während des Kampfes und/oder nach dem Tod der Hund dann direkt wie eine Beute betrachtet und behandelt wurde, sprich teilweise aufgefressen.

    Und soweit ich weiss, wird "Beute" nicht geschont nur weil sie sich zwangsläufig ergibt. Unabhängig davon ob es ein kommunizierender Hund ist (=Demutshaltung) oder Beutetier Schaf das in Todesangst reglos verharrt (keine Ahnung ob Schafe das tun war jetzt nur als Beispiel)

    Ich für mein Teil finde nicht das der Wolf hier das böse Tier ist. Er hat lediglich sein Revier verteidigt und nebenbei Beute gemacht. Das macht die Gesamtsituation, das die geschützte Ausbreitung des Wolfes ein echtes Problem ist, aber nicht besser.