Beiträge von SavoirVivre

    Warum?Die Altersrücklagen sind doch rein hypothetisch. Was weiß ich denn, ob ich sie jemals brauchen werde.
    Dem Hund muss aber aktuell geholfen werden.

    Nun ja, das sieht und entscheidet jeder halt für sich und seine Familie. Für mich ist private Altersvorsorge nicht hypothetisches sondern ziemlich reell.

    Es Ist ja auch nicht längst immer so, dass man die Entscheidung alleine trifft. Oft haben weitere Menschen Mitspracherecht. Der Hund geht nunmal nicht bei allen über alles. Finanzen sind in vielen Familien auch ohne Hund ein großes Thema bei hohen Ausgaben.

    Ich bin da zwar nicht gemeint, grätsch aber kurz rein - sie schrieb ja von nem aggressiven HH.Je nach Lage kann das durchaus dazu führen das Beamte kommen , ich hab vor nem Jahr den Notruf wählen müssen als ein aggressiver HH mit Tutnix mir hinterher ist und mir Gewalttaten androhte (nein, der Hund wurde von mir / meiner Hündin nicht beschädigt) . Im Dunkeln.

    @Lorbas
    Nein die Polizei kam nicht und es ging mir, wie @Co_Co richtig erkannt hat eher um das Verhalten des HH.

    Kurz und knapp. Ich würde kastrieren wenn der unkastrierte Zustand für den Hund, aber auch für die dazugehörigen Menschen, eine kontinuierliche, hohe Belastung - über das übliche hinaus (Sonderphasen wie Pubertät mal ausgenommen) - im gemeinsamen Alltag darstellt. Wie hoch die Belastung empfunden wird obliegt den Betroffenen und nicht anderen.

    VORAUSGESETZT es kann ausgeschlossen werden, das dieser Zustand nicht aufgrund mangelnder Erziehung und Führung besteht. Bequemlichkeit ist KEIN Grund für eine Kastration.

    Jeder Hundehalter sollte so ehrlich zu sich selbst und seinem Hund sein, sich die Frage zu stellen, ob er erzieherisch alles getan hat um eine Kastration zu umgehen.

    In diesem Falle könnte ich eine Kastration vollkommen verstehen!

    Ich hatte gestern so eine Begegnung mit drei frei laufenden Nut-Nixen, zwei Haltern und als Resultat einen Anruf von mir bei der Polizei.

    Erstes Mal (!) dass ich wegen einem uneinsichtigen, aggressiven Hundhalter (mit eigentlich friedlichen Ridgeback) die Polizei angerufen habe. So schnell kann’s gehen. Sag niemals nie.

    Fazit
    Freilaufende Hunde mit uneinsichtigen Halter = Pest Pest Pest :stock1:

    Sorry aber wäre ich nicht Hundefreund und wüsste bissl mehr über Hunde als Otto-Normalverbraucher, wäre das für mich eine Begegnung bei der ich im Nachhinein sagen würde alle Hunde gehören - ohne wenn und aber - an die Leine. Scheiss auf die Leinenbefreiung. Die scheint für einige (aber die wenigen reichen eben schon) Hundehalter ja Freifahrschein für alles zu sein.

    Ein Hundehalter der sich nicht bereit ist dauerhaft an der finanziellen Belastungsgrenze zu leben, weil der Hund hohe TA Kosten verursacht ist weder ein schlechter noch ein schlechterer Hundehalter. Für den einen sind dauerhaft 500€ zuviel, für den anderen 100€. Woran will man das festmachen?

    Wir haben 13.500€ (die vorher genannten 15.000€ waren zu viel) in drei Jahren für einen kranken Hund ausgegeben, um ihm Lebensqualität zu erkaufen. Das empfinde ich schon als langfristig. Es war aber OK, weil es finanziell nicht geschmerzt hat. Hätte es aber finanziell geschmerzt wäre die Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Wäre es ein anderer Hund gewesen wäre die Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Wären weitere Menschen betroffen gewesen wäre die Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Solche Entscheidung sind oftmals nicht allgemeingültig sondern durchaus einmalig, werden situativ getroffen und von verschiedensten äußeren Einflüssen beeinflusst.

    In einer Sache sehe ich aber klar. Menschen kommen vor dem Hund. Wenn Kinder mittel- oder langfristig deswegen zurückstecken müssen, das Zuhause aufgegeben, Sparkonten der Kinder aufgelöst, Notreserven aufgebraucht, Arbeitszeiten verlängert, private Rentenfonds angegangen, das Familienleben dadurch massiv gestört.. werden muss, dann sollte man sich die Frage stellen ob die Geisteshaltung „Alles für den Hund“ noch gesund und vor allem fair ist. Und zwar gegenüber den Menschen die einem nahe sind.
    Und damit meine ich nicht, das auf einen Urlaub von vier, im Jahr verzichten werden muss.

    Ich finde irgendwie nicht, dass es überhaupt einen Unterschied macht, auf welchem Portal man sucht. Bin ja zZ auch auf der Suche und man findet einfach auf allen Portalen die gleichen Anzeigen. Ebay Kleinanzeigen ist vielleicht eine Ausnahme, da suchen viele Leute nach Nachmietern, aber ansonsten :ka:

    Zeitungsanzeigen sind idR wenig aussagekräftig, da der Platz einfach sehr begrenzt ist... Im Endeffekt bleib ich daher auch bei Immobilienscout hängen...

    Ich denke da muss jeder für sich seine Erfahrungen machen. Wo ich bisher fündig geworden bin hab ich ja weiter oben beschrieben. Zudem waren die Inserate bei den Immobiliensportalen grossteils identisch, aber bestimmt 20% auch nicht.

    Zeitungsanzeigen finde ich, obwohl sehr onlineaffiner Mensch, noch immer spannend. Denn gerade da so wenig aussagekräftig, hat man meistens auch weniger Konkurrenz um das Objekt.

    @SophieCat ich habe nur bei einem Anbieter gesucht weil mich die schiere Anzahl an Plattformen total überfordert hat.

    Und ich habe schon mit nur einem automatischen Suchauftrag bei dem einen Portal pro Tag so viele E-Mails bekommen dass ich das schon kaum stemmen konnte mich sofort auf alle zu bewerben neben Alltag, Arbeit etc.

    Der Stress war enorm. Wenn ich jetzt noch fünf Portale mit fünf Suchaufträgen gehabt hätte auf die ich möglichst sofort reagieren muss hätte man mich einweisen können :ugly: also ja natürlich verpasst man was aber ich hätte es anders nicht bewältigen können (ich persönlich)

    Unter Berücksichtung des zeitliches Aufwands und Stressfaktors den Du beschreibst ist das vollkommen verständlich!

    Nur jemand der umziehen muss - aus welchen Gründen aus immer - der sollte besser alle Möglichkeiten ausschöpfen :smile:

    Also meine Schwester und ihr Mann zahlen jetzt ihr Haus (kleines Haus 4.5 Zimmer Einfamilienhaus mit Garage ohne Keller Grundstück Erbvorbezug ohne Schickschnack) ab und der Spass kostet sie ca. 1400€ im Monat (da kommt dann ja noch die Nebenkosten oben drauf).Also günstig finde ich das nicht.

    Klar kommt auf die Laufzeit vom Vertrag am Ende drauf an, also wie lange man am Ende abbezahlt.

    Sehr richtig. Wieviel ist am Ende der Darlehnslaufzeit tatsächlich getilgt? Wieviel Restschuld bleibt über die über eine Anschlussfinanzierung erfüllt werden muss? Wie sind die Zinskonditionen in 15Jahren?
    Ganz zu schweigen von den Rücklagen die nebst Nebenkosten gebildet werden müssen. Und die Versicherungskosten sind bei einem eigenen Haus auch ganz andere als bei einer Mietwohnung.

    Eigentum ist nicht zwangsläufig die Antwort auf hohe Mietpreise.

    Solange meine Eltern noch leben sehe ich keine Probleme. Im Notfall plus minus 1000€. Wenn meine Eltern Mal nicht mehr sind sieht die Sache anders aus

    Im Ernst? Deine Eltern würden Dir für die gesamte restliche Lebenszeit Deines Hundes ca. 1.000€/Monat zur Verfügung stellen? Bzw. so lange wie sie selbst leben?
    Ich könnte das nicht annehmen. Das bedeutet ja das meine Eltern dadurch Monat für Monat weniger Geld für sich selbst zur Verfügung haben - und ich womöglich von deren Altersvorsorge zehre. Für mich einfach undenkbar.

    Unser letzter Hund hat in seinen letzten drei Jahren insgesamt ca. 15.000€ gekostet. Das war gut stemmbar. Es wäre auch noch etwas mehr gegangen. Ich kann mir nur keine Krankheit oder Leiden vorstellen die als finanzielle Dauerbelastung noch höher wäre, und dabei die Lebensqualität so weit aufrecht erhält dass es nicht nur noch eine Verlängerung von Leid wäre.

    Jo, und wer kann sich sowas leisten? So viel verdienen viele Menschen nicht einmal.
    Das ist ja auch unser Problem. Hab inzwischen 4, 5 Wohnungen gefunden, die einfach perfekt sind. Die kosten hier aber zwischen 1200 und 1450Euro warm (plus Strom, Telefon usw). Können wir uns nicht leisten bzw wollen wir auch nicht. Dann lieber hier noch wohnen bleiben, bisschen sparen und gleich bauen oder kaufen. Damit kriegt man locker im Monat ein kleines Haus abbezahlt.

    Sorry, aber die Frage ist mir zu pauschal.
    Wenn es so(!) viele Leute gäbe die sich die aktuellen Mietpreise nicht leisten können, wären die Mietwohnungen auch nicht so teuer. Ist aber nicht so. Fast keine Wohnung in entsprechender Lage bleibt lange leer. Ich sage nicht dass ich das gutheisse, im Gegenteil, aber es ist nunmal Fakt dass es genügend Menschen gibt die sich diese hochpreisigen Wohnungen leisten können.

    Das wir sie uns nicht leisten können oder wollen steht auf einem anderen Blatt. Und die jenigen die sich diese Wohnungen leisten können und wollen, die wollen eben kein Häuschen zum umgerechnenten Kaufpreis. Verschiedene Menschen, verschiedene Bedürfnisse.

    Wäre die Nachfrage nicht da, gäbe es das Angebot nicht. Und somit leider auch genügend schwarze Schafe die dies ausnutzen (wie in jeder anderen Branche auch)