Beiträge von SavoirVivre

    darf ich fragen, wo du das her hast? Es gibt zwar Entscheidungen von Amtsgerichten, die das besagen, aber der Konsens bei Landes- und Oberlandesgerichten ist ganz eindeutig, dass Duschen und Baden zu jeder Tageszeit erlaubt ist - während der Nachtruhe allerdings auf 30min zu beschränken sei. Ganz ohne Beweislast, dass ich keine andere Möglichkeit hatte.
    Wär ja noch schöner, wenn man mir vorschreibt, wann ich duschen gehe

    @Foxxy25
    Sowas ist meist in der Hausordnung festgehalten die man akzeptiert wenn man den Mietvertrag unterschreibt. Wenn man der Meinung ist der ein oder andere Punkt ist rechtswidrig (gibts durchaus) und man braucht sich da eh nicht dran zu halten, dann ist das so. Auslegung und Handhabung liegt da im Ermessen von jedem selbst. Dann aber auch das herumschlagen mit den möglichen Konsequenzen die von gar keine, bis zu massive, reichen kann.

    Ich finde es auch nicht prall wenn die lieben Nachbarn nach 22Uhr noch eine Waschmaschine anschmeissen, die noch 1,5Std. läuft und die letzten 15min. schön schleudert. Ich unterdrücke auch mein Bedürfnis ein heisses Bad inkl. Haarwäsche zu nehmen, wenn ich um 23Uhr von einem lustigen Abend auf dem Weihnachtsmarkt nach Hause komme.

    Der gesunde Menschenverstand regelt vieles von selbst, aber für einen nicht unerheblichen Rest ist eine klar formulierte Hausordnung leider notwendig.

    Du kannst um 1Uhr morgens beim Trompete spielenden Nachbarn klingeln und an sein Gefühl für Rücksichtsnahme plädieren, das machst du dreimal. Danach bist Du auch froh dass Du konkret auf die Hausordnung verweisen kannst.

    Nunja, ich finde - ohne Ahnung von HSH und Schafen zu haben - den Gedanken sehr unrealistisch. Die angegriffene Herde wird ja bei Anblick von wolfsähnlichen Hunden austicken. Wie will man denen den im Schnellverfahren begreiflich machen dass die HSH Freunde und Beschützer sind und nicht das nächste Dutzend von ihnen killen will?

    Zumal HSH ja, glaube ich, nicht das Schaf/Rind als Tiergattung schützt, sondern seine ganz individuelle Herde in die sie langsam integriert wurden und das sie als ihr Rudel betrachten, inkl. jedes individuelle Schaf/Rind innerhalb dieser Herde. Oder @Chris2406 ?

    Die Situation ist ja für alle untragbar, inkl. der besagten Nachbarin. Sie wird ja auch nicht glücklich sein. Ich würde mal mit den anderen Nachbarn besprechen ob man nicht ein nettes Nachbarschafts-Glühwein-Trinken im Gemeinschaftsgarten macht. Vielleicht noch einen Gasgrill, Würstchen und Kartoffelsalat dazu.
    Und jeder kommt positiv eingestimmt hin mit dem Wunsch das gemeinsam und friedlich aufzulösen. Wenn nötig kann man noch einen Mediator dazu holen.

    Ist natürlich ein schöner Wunschgedanke, aber manchmal klappen die einfachsten Dinge :smile:

    Geht es hier eigentlich noch um die Nutzungsrechte am Gemeinschaftsgarten, oder ist es inzwischen eine Prinzipgeschichte um die besagte Nachbarin und ihr vermeintliches Meldeverhalten?

    Ich wäre auch nicht sicher ob es wirklich alles von dieser einen Person ausgeht. Denn alle Beschwerden die dann in Rundschreiben resultieren, scheinen ja anonym zu erfolgen bzw. der Name der dahinter stehenden Person wird nicht offengelegt. Kann doch wirklich sein dass ein Mitarbeiter der Verwaltung beim Kontrollgang bestimmte Dinge gelistet hat. Oder das besagte Dame sich über 2-3 Dinge beschwert hat, und Parteien die sich diesbezüglich betroffen gefühlt haben „Gegenbeschwerden“ eingereicht haben. So nach dem Motto „Ach, mein Rad im Hausflur stört also. Und was ist mit den Flecken im Fahrstuhl, das ist ok oder was?!“ Und zack sind es 5-6 Beschwerden von verschiedenen Parteien.

    Was mich auch stutzig macht. Es war doch lange Zeit alles gut untereinander. Die anfangs Verdächtige Neumieterin wars nicht (da sieht man aber mal wie schnell jemand in Verdacht gerät, man muss nur die Neue sein.) Und jetzt habt ihr schwuppdiwupp eine neue Verdächtige? Ist sie auch neu eingezogen oder warum auf einmal der Shift auf sie?

    Ich finde man muss sich wirklich nicht schickanieren lassen. Und es wurden hier viele gute Ansätze nieder geschrieben. Ich finde dieses Fingerpointing und gemeinsame Einschießen auf eine Person aber wirklich bedenklich. Es gibt keine Sicherheit/Beweise dass sie all das war, nur Vermutungen und Ableitungen, und somit ist sie erstmal nur Mobbingopfer. Das ist traurig.

    Na toll und ich dachte ich hätte eine „zündende“ Idee :headbash:

    Uh gut zu wissen. Danke. Durchziehende Wölfe und mal Wolfssichtungen wusste ich, aber nicht dass es schon ein etabliertes Rudel oder Paar gibt. Wenn man mitten in einer Grossstadt lebt, und eher im Stadtpark unterwegs ist, verdrängt man den Gedanken in der Tat erfolgreich.

    Ich wohne nicht in einem Wolfgebiet. Hamburg und Speckgürtel ist soweit ich weiß wolfsfrei :smile: .

    Aber würde ich in einem Wolfsgebiet wohnen und mit Hund in Wald und Feld unterwegs sein, würde ich mich jetzt zu Sylvester mit 1-2 Schinken ordentliche D-Böller eindecken und einen Schinken mit 40Shot Böllern:
    10 matjes van 40 schoten Lady Crackers.
    Feistel Bo Peep Lady Cracker 700 - Feuerwerksvitrine
    Die klingen in der Knallabfolge wie ein Maschinengewehr.

    Gezündete Böller halte ich für ein sehr gutes Mittel einen Wolf zu vergrämen der für meinen Geschmack zu sehr an uns interessiert ist. Kann mir nicht vorstellen dass das nicht effektiv wirkt. Verletzt den Wolf nicht, geringer Aufwand, so paar D-Böller/49Shots wiegt fast nix, macht aber Riesenalarm und wird bestimmt einen bleibenden Eindruck auf einen Wolf machen.

    PS: Ich möchte niemandem Gedankenspiele verbieten, ich sehe die Gefahr nur in einer gefühlten Sicherheit, die dann in der Realität aber nicht existiert.

    Genau diese gefühlte Sicherheit kann aber aufgrund der körperlichen Ausstrahlung die damit umher geht den Unterschied zwischen "leichte Beute" oder "Risiko zu gross" machen, wenn ein Wolf einen im Blick hat.
    Ich bin z.B. ein grosser Freund von Meditation und Atmung. Mag keine aktive Verteidigung darstellen, war mir aber mehrfach im Leben eine große Hilfe in kritischen Situationen, da es mir möglich machte die Ruhe zu bewahren.

    Wir reden hier am Ende auch nicht von blutrünstigen Bestien, sondern von Opportunisten die vorab sorgfältig abwägen ob sich eine weitere Annährung den den Menschen lohnt in dem Moment.

    Ich nehme mir abwertende Kommentare die genau mich betreffen schon zu Herzen.
    Es erweitert auch nicht meinen Horizont, wenn diese Hiebe von immer den selben Leuten geliked werden. Und es erweitert auch nicht meinen Horizont, dass du es nicht böse meinst, wenn dir meine Meinung "herrablassend" erscheint.

    Bedeutet der :streichel: smily eine Entschuldigung?

    Sie betreffen nicht „Dich“ sondern allein diese eine Aussage von Dir. Nicht Deine Person oder Meinungen zu vielen anderen Themen.

    Wenn Du das anders gelesen und verstanden hast, dann betrachte den Smiley gerne als Entschuldigung, denn es lag mir nichts daran Dich persönlich zu kritisieren oder gar zu verletzen :smile: