Beiträge von SavoirVivre

    versteh das ganze hier nicht so ganz, die TE hat sich hier Null zu Schulden kommen lassen, aber Sie soll jetzt alles schlucken und Einschränkungen und Verbote hinnehmen, aufgrund von Prinzipien einer Person die die Dinge noch nicht mal benutzt.
    Sorry aber da fehlt mir jegliche Logik.
    Offiziell kann sie noch nicht mal ins Gespräch gehen, da derjenige sich nicht offen outet. Es ist auch nicht jeder dafür gemacht in so ein Streitgespräch zu gehen, denn das ist es ja worauf es hinausläuft, wenn die TE die Person (die ja nix offiziell zugibt) abspricht und dann läuft da nicht mehr unterschwellig Krieg sondern offen. Die eigentlich neutrale Hausverwaltung anschreiben ist dann aber auch noch falsch.
    Bisschen Verständnis für die TE würd ich mir hier wünschen.

    Vielleicht haben wir da ein unterschiedliches Leseverständnis. Ich sehe so, dass durchaus viele Rafile verstehen können. Eine Partei im Haus die so querschiesst kann den Hausfrieden schon ordentlich durcheinander bringen. Es wurden auch viele konkrete Ratschläge gemacht wie man die Situtation für alle (vielleicht) verbessern könnte.

    Das einzige was kritisiert wurde ist das "wie" es aktuell gehandhabt wird. Ausser Rafile macht scheinbar keiner was, aber alle schiessen bereitwillig auf diese eine Partei ein. Das ist für z.B. für mich Mobbing.

    Eigentlich bist Du es die jetzt pauschaliert und sagt "Sie soll jetzt alles schlucken udn Einschränkungen und Verboten hinnehmen.." daher meine Frage, wo liest Du das?

    WIeso fühlt man sich persönlich angegriffen, wenn da Scheibenreiniger rumsteht?

    Ich will nicht kleinlich sein, aber Reinigungsmittel offen rumstehen zu lassen würde mich echt ankotzen. Nicht umsonst werden Reinigungsmittel stets gut weggeschlossen und für Hunde und Kinder unerreichbar gemacht. Das finde ich nicht nur übergriffig sondern auch noch fahrlässig. Dafür brauche ich mich nicht einmal persönlich angesprochen fühlen. Zumal ich es schon unverschämt finde, dass weil es eine Person stört, sich alle anderen - im Kollektiv - an dem Reinigungsanspruch dieser Person halten sollen.

    Da würde ich lieber selbst mal zu Glasreiniger und Putzlappen greifen und drüberwischen wenn es mich so stört.


    Mein :shocked: Erlebnis hatte ich hier, als ich eine 5jährige hier hatte, die einen Weinkrampf bekommen hat, weil unsere damals 17jährige Katze zu uns in die Küche gelaufen ist :muede: Und das ist dann einfach oft ein durch die Eltern hausgemachtes Problem!

    Und interessanterweise ist meine Erfahrung/Beobachtung genau gegenteilig. Viele Kinder haben einfach richtige Angst vor Hunden/Katzen ohne jegliches Zutun der Eltern. Ich glaube auch nicht dass Eltern ihren Kindern signalisieren dass Katzen gaaaaanz böse Tiere sind.

    Interessant finde ich auch - und das meine ich völlig wertfrei - wie Hundehalter mit der Nutzung von Gemeinschaftsgärten umgehen.
    Ich hab bisher in drei Wohnungen gelebt mit Gemeinschaftgärten. Richtig grosse! Da könnte mein Freund einen Ball mit voller Kraft werfen und Ball erreicht nicht mal die Hälfte vom Garten. Diese Gärten wurden gepflegt (= regelmässig Rasen gemäht) aber zwei von ihnen wurden nie von irgendjemanden genutzt. Im Ernst, in all den Jahren habe ich genau NULL mal einen Nachbarn in diesen beiden Gemeinschaftsgärten gesehen. Dabei hätten rein theoretisch einmal 8 Parteien und einmal ca. 32 Parteien (seeehr grosse Wiese/Gemeinschaftsgarten als Innenhof) die Rasenflächen nutzen können.

    Und ich mit Hund? Genau, ich habe die Gemeinschaftsgärten ebenfalls niemals genutzt. Genauer gesagt "freiwillig" genau kein Mal. Ich kann nicht mal erklären warum, es war einfach ein innerer Widerstand. Lieber gehe ich mit Hund 100m weiter ins "Freie". Einmal hatte Herr Hund doll Durchfall. Da gings nicht anders, wir haben es nur noch bis dahin geschafft. Danach habe ich gesammelt was ging und ca. 3l Wasser drüber gegossen.

    Einen Gemeinschaftsgarten teilt man sich, aber egal ob es in der Hausordnung steht oder nicht, beziehe ich die anteilige Nutzungserlaubnis nicht auf meinen Hund. Kann nicht erklären warum - war halt so und so würde ich es auch immer wieder handhaben.


    Vor allem an die User die selbst Kinder haben und damit ein bisschen mehr Einblick in die Materie haben, woher kommt das?
    Ist es weil die Kinder keinen Kontakt mehr zu echten Tieren haben und sie deswegen nicht einschätzen können?
    Oder sind es die Eltern die ihre Kinder in Angst versetzen weil sie selbst Angst haben?
    Oder liegt das einfach am Alter? Ich bin leider mega schlecht darin zu schätzen wie alt die Kinder sind. Stichwort Angstphase?


    Mein zweijähriger Neffe, der nie negative Erfahrungen mit einem Hund gemacht hat, hat Angst vor Hunde. Mit quietschen, schreien, weinen, an Eltern klammern, auf den Arm wollen, etc. Im Gegenteil, es gab bereits freundliche Annährungen an ebenso freundliche Hunde (meinen hat er noch nicht kennengelernt und wird es auch nicht, da nicht kindertauglich). Klar - schliesslich hat meine Familie und ich seit über 25Jahren Hunde.
    Für ihn ist es noch nicht geifbar, dass es Hunde in so vielen Grössen, Farben und "Ausführungen" gibt. Und selbst auf Hunde die er kennt, reagiert er je nach Tagesform sehr ängstlich bis ignorant. Und ganz sicher erklären ihn mein Bruder und seine Frau nicht dass Hunde böse sind und beissen. Im Gegenteil, sie reden ihn jeden Hund schön und achten selbst darauf dass er sich fremden Hunden aber nicht nährt (was er (bisher) nie tun würde, weil eben Angst).
    Wir sind aber sicher, die Zeit und der pragmatische, unaufgeregte Umgang mit seiner Angst dazu führt dass diese Angst sich irgendwann legt.

    Gestern war ich bei einer lieben Freundin mit ihren beiden 7jährigen Zwillingen zu Besuch. Eine der Mädels hatten bis gar nicht allzulanger Zeit grosse Angst vor Hunden. Ohne jeglichen negativen Auslöser oder Beeinflussung durch die Eltern. Das andere Mädel fand Hunde immer neutral bis spannend. Heute findet das ängstliche Mädel Hunde ok, auch wenn sie eher kein Hundefreund wird und die andere findet Hunde heute suuuuuuper (Pferde ebenso). Beide haben absolut dieselbe Heranführung an Hunde/Tiere bekommen. Ich denke es liegt nicht immer an der EInwirkung der Eltern bzw. schlechte Erfahrungen. Wahrscheinlich liegt es bei vielen Kindern einfach am Alter und an "Phasen". Einige brauchen wahrscheinlich einen regelmässigen positiven Umgang mit Hunden, die nächsten finden Hunde von Anfang an klasse und andere werden Hunde immer mindestens suspekt finden.

    Ich denke Du musst gar nichts tun ausser weiterhin soweit es halt geht Rücksicht nehmen.

    Das ist wie bei den Tierschutzverträgen einfach Quatsch.Was nicht durchsetzbar ist, ist nicht durchsetzbar.


    Warum geht Ihr "Bösen" nicht mal geschlossen zusammen klingeln mit ganz viel Kuchen und Blumen? Wenn sie sich einer Wand Mitbewohner gegenübersieht, verlässt sie vielleicht der Mut :ka:

    Du sollest den Rest schon mitzitieren :D . Da mir das durchaus klar ist, lautet der nächste Satz nämlich "Wenn man der Meinung ist der ein oder andere Punkt ist rechtswidrig (gibts durchaus) und man braucht sich da eh nicht dran zu halten, dann ist das so. Auslegung und Handhabung liegt da im Ermessen von jedem selbst. Dann aber auch das herumschlagen mit den möglichen Konsequenzen die von gar keine, bis zu massive, reichen kann.

    darf ich fragen, wo du das her hast? Es gibt zwar Entscheidungen von Amtsgerichten, die das besagen, aber der Konsens bei Landes- und Oberlandesgerichten ist ganz eindeutig, dass Duschen und Baden zu jeder Tageszeit erlaubt ist - während der Nachtruhe allerdings auf 30min zu beschränken sei. Ganz ohne Beweislast, dass ich keine andere Möglichkeit hatte.
    Wär ja noch schöner, wenn man mir vorschreibt, wann ich duschen gehe

    @Foxxy25
    Sowas ist meist in der Hausordnung festgehalten die man akzeptiert wenn man den Mietvertrag unterschreibt. Wenn man der Meinung ist der ein oder andere Punkt ist rechtswidrig (gibts durchaus) und man braucht sich da eh nicht dran zu halten, dann ist das so. Auslegung und Handhabung liegt da im Ermessen von jedem selbst. Dann aber auch das herumschlagen mit den möglichen Konsequenzen die von gar keine, bis zu massive, reichen kann.

    Ich finde es auch nicht prall wenn die lieben Nachbarn nach 22Uhr noch eine Waschmaschine anschmeissen, die noch 1,5Std. läuft und die letzten 15min. schön schleudert. Ich unterdrücke auch mein Bedürfnis ein heisses Bad inkl. Haarwäsche zu nehmen, wenn ich um 23Uhr von einem lustigen Abend auf dem Weihnachtsmarkt nach Hause komme.

    Der gesunde Menschenverstand regelt vieles von selbst, aber für einen nicht unerheblichen Rest ist eine klar formulierte Hausordnung leider notwendig.

    Du kannst um 1Uhr morgens beim Trompete spielenden Nachbarn klingeln und an sein Gefühl für Rücksichtsnahme plädieren, das machst du dreimal. Danach bist Du auch froh dass Du konkret auf die Hausordnung verweisen kannst.