Beiträge von SavoirVivre

    Ich habe ja nun meine Meinung dank euch schon geändert. Es ist halt das erste mal, ich denke, man kann verstehen, dass es leichteres für mich gibt :-)

    Ums mal zu übertreiben:
    Ich will ja nur das beste für mein knutschibaby :D

    jupp, die ersten male sind schwierig. ich denke so gings fast allen von uns. du übertreibst total.. so wie viele von uns beim ersten mal :smile:

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal einwerfen:

    - es ist nur ein Hund. Kein Problemhund, keine Bestie, kein zartes Blümchen, etc. sondern schlichtweg ein einfacher Hund

    - es mag schwerfallen zu glauben aber ein Hund, auch Deiner nicht, wird durch zwei Tage Fremdbetreuung in seiner Erziehung versaut. Wenn Dein Hund nicht blöd ist, wovon ich nicht ausgehe, wird er ruckzuck begriffen haben was er bei wem machen kann.

    - jeder Mensch der ein wenig Hundeerfahrung hat wird deinen Hund für zwei Tage problemlos Händeln können.

    - Dein Hund wird mit einer anderen Betreuungsperson und Umgebung kopftechnisch/geistig genug zu tun haben so dass die körperliche Auslastung für zwei Tage problemlos reduziert werden kann.

    - Februar 2019 ist ausreichend Zeit um an eurer kurzweiligen Trennung zu arbeiten/üben

    - du hast selbst erkannt dass du der Stressfaktor hier bist. Es liegt an dir was daran zu ändern :smile:

    Mag sein dass es sehr pragmatisch und auch etwas herzlos klingt, aber ich bin davon überzeugt dass es bei KEINEM Hund einen bleibenden Schaden hinterlässt wenn er wenige Tage fremdbetreut wird, sofern die Betreuungsperson Hundeerfahrung hat bzw. es dem Hund dort gut geht. Hunde sind Meister der Anpassung.

    Es wird irgendwo auf dieser Welt sicherlich "Ausnahmehunde" geben. Aber ehrlich gesagt kenne ich keinen und ich habe im Laufe meines Lebens bereits diverse Hunde und deren Halter kenenlernen dürfen. Auch solche bei denen die Bindung zueinander als ausgewöhnlich eng empfinde.

    Es sind ja meistens die Halter die ihre Hunde für ganz besondere Blümchen halten die ohne sie nicht anderes tun als leiden ;) .
    Ich habe dafür recht viele Hundehalter kennenlernen dürfen, die überrascht festgestellt haben, wenn es dann dochmal zu einer zwangsläufigen Trennung kam, dass ihre Hunde das super weggesteckt haben und durchaus in der Lage waren sich ausgesprochen wohl zu fühlen bei ihrer Betreuungsstelle.

    jaja, es scheitert meist an am Menschen, nicht am Hund.

    Ich kann nur für mich sprechen und ich würde mein verstorbenes Haustier nicht fotografieren. Einfach weil mir das Fotos immer wieder aufs Neue das Herz brechen würde. Ausnahme wäre wenn mein Tier aufgrund eines „Verbrechens/Unfalls“ umkommt und ich Beweisfotos benötige. Ein Fall der hoffentlich niemals passieren wird.

    Aber jeder geht anders mit Trauer um, daher werte ich einen anderen Umgang mit dieser Thematik nicht.

    Da sind wir halt verschieden von den Ansätzen her. Meinen Hunden sollte stets klar sein dass sie an der Leine sind, wenn sie an der Leine waren. Schon allein weil sie an der Leine in einem anderen Modus sein sollen, insbesondere an der kurzen Leine, als offline. Nie war es Trainingsziel von mir dass sie sich angeleint offline fühlen.

    Eine Alternative zum ständigen Nein-sagen zuhause könnte auch ein gut sitzendes Hausgeschirr mit schlaufenloser Leine dran sein. Damit kann man den Hund wortlos korrigieren bzw. unerwünschtes Verhalten abbrechen ohne ständig hinterbrüllen zu müssen.

    Meiner Schäferhündin habe ich so beigebracht nicht aufs Sofa zu gehen. Wenn ich sie beim raufklettern erwischt habe, wortlos an der Leine genommen und sanft runtergezogen, nach dem dritten Mal raufkraxelversuch war es ihr zu doof immer wieder runtergegeholt zu werden und sie hat es sich dann auf ihrem Platz gemütlich gemacht. Dafür habe ich sie dann belohnt.