Beiträge von SavoirVivre

    @SunkaSapa

    Ich glaube aber auch nicht dass Hysterie wirklich das richtige Wort ist. Eher "Unverhältnismäsigkeit". Wenn die Berichte einigermassen korrekt sind, war der Herr sich ja nicht zu schade vom Zaun aus zu provozieren. Da stellt sich natürlich die Frage: Was will er denn provozieren? Eine Situation die es im nachhinein erklärbar genug ist um das Messer zu zücken?

    Beide Halter haben sich nicht nicht Ruhm bekleckert. Beide haben mindestens fahrlässig und unverantwortlich gehandelt. Bei beiden sind die Hunde die Leidtragenden.
    Ich denke die Boxermischling-Halterin ist gestraft genug. Ich hoffe dass der Chi-Halter nicht mit weisser Weste aus einem Gerichtsprozess hervorgeht. Es geht schliesslich auch um Gerichtigkeit und einem womöglich wegweisenden Urteil. Wie gesagt, vorausgesetzt die Medienberichte sind nicht völlig für die Tonne.

    Hätte ich einen derart aggressiven Hund (der nicht nur wacht, vertreibt, festnagelt, sondern tatsächlich verletzt oder tötet), dann würde ich da einen ordentlichen Zaun machen, durch den kein Kleinhund passt.

    Einfach weil ich keinen Bock hätte, dass mein Hund einen anderen killt.

    Bin ich völlig bei dir. Schrieb ja bereits dass der eigene Hund keinen allgemeingültigkeiten höheren Stellenwert hat als ein anderer Hund.

    Das Problem mit Gesetzen und deren schlussendlicher Auslegung ist nur die, das jeder Fall individuell ist, aber längst nicht immer so betrachtet wird.

    Wie gesagt, es kann zu lebensbedrohlichen Verletzungen eines z.B. deutlich kleineren Hundes kommen ohne das auch nur Beschädigungsabsicht oder gar Tötungsabsicht vorlag.

    Ich finde es auch schwierig, aber definitiv moralisch nicht richtig wenn der „ausführende Hund“ pauschal schuld sein soll weil es irgendwo niedergeschrieben steht. Ein Grundstück mit völlig normalen Hund kann ja nicht stets wie Fort Knox gesichert werden.

    Und wenn man das weiter führt. Was ist wenn Nachbars Katze gekillt wird auf dem eigenen Grundstück, trotz zwei Katzenfluchtbäume (so bei einer Freundin passiert, wo der Nachbar aber sehr fair reagiert hat). 1.000x ging’s gut und einmal nicht.

    Wenn man es nicht tut muss man aber auch nicht wundern, wenn dumme HH immer mehr überzeugt sind, dass ihre Hunde alles dürfen.

    Ich blocke recht erfolgreich. Zum Schutze der Fremdhunde (Nein, keiner meiner Hunde hat jemals einen anderen Hund in Beschädigungsabsicht verletzt, sonst wäre stets ein MK drauf). Auch bei den Lütten klappt es recht gut, finde ich aber schwieriger.

    Das Problem habe ich aber in der Regel mit den Kleinhundhaltern. Ich hatte selbst einen 8kg Hund und kenne diese Thematik selbst, also ignoriere ich an dieser Stelle alle Vorwürfe in Richtung Kleinhund-Bashing. Für mich ist ein kleiner Hund IMMER genau so sehr Hund wie jeder grössere Hund auch.
    Meinen eigenen Erfahrungen zufolge werde ich aber wenn, dann von Kleinhundhaltern angepöbelt die es unmöglich finden dass ich ihren harmlosen Liebling blocke. Dass das gesünder für ihn ist, interessierte sie eher wenig. Egal wie man es macht, es ist nicht recht :ka: . Und ja, diese Halter fallen in die Katogerie dummdreistdämlich. Dieses Wissen hilft mir in dem Moment aber nicht wirklich.

    Ich weiss auch dass das nicht pauschalierbar ist. ABER diese Erfahrung habe ich halt gemacht.

    Das weiß ich nicht, aber ich fände es wirklich schrecklich, wenn ich einen Hund hätte, der einen Eindringling direkt tötet.Verjagen ja, aber dass man befürchten muss, dass es zu schweren Verletzungen oder Tod des eindringenden Hundes kommt - das ist doch nicht normal??!

    Nun ja, definiere "normal".

    Ich werfe mal Wörter wie Beutefangverhalten, Jagdtrieb, Gruppendynamik (wenn mehrere eigene Hunde auf dem Grundstück), Terriorialverhalten, etc. ein. Gepaart mit einem deutlichen Grössenunterschied (z.B. Chi vs. Boxer) kann das nunmal böse enden, ohne dass der "Aggressor" sich hündisch unnormal verhalten hat. Wir alle wissen wie schnell selbst Spielverhalten kippen kann.

    Ich finde es irgendwie nicht richtig einen Hund, der auf eigenen Grundstück, einen hündischen Eindrinling tödlich verletzt als "unnormal" zu betrachten. Wie gesagt, ab einem bestimmten Grössenunterschied kann es nunmal mit dem Tod eines deutlich kleineren Hundes enden, ohne dass Tötungsabsicht (vielleicht nicht einmal Beschädigungsabsicht) vorlag. Versteh mich bitte nicht falsch. Es wäre zweifellos immer tragisch und unendlich traurig. Und schrecklich wäre es definitiv stets und immer!

    Und was soll denn ein Hundehalter mit einem unverträglichen Hund machen, den er ausserhalb seines Grundstücks nur entsprechend gesichert führt. Wo soll sich dieser Hund denn sonst frei bewegen können wenn nicht auf dem eigenen Grundstück?

    Ich wünsche mir an dieser Stelle, dass jetzt keine Aufrufe á la "und wenn das ein Kind gewesen wäre" kommen :D

    Ich verstehe jetzt nicht wie oft sich der Sachverhalt noch ändert. Erst hiess es ja der Boxermix sei angeleint gewesen. Dann war er im Garten. Dann passierte alles am Feldweg. Was nu?

    Genau so gehts mir auch. Deswegen fällt es mir auch schwer mir eine Meinung zu bilden bzw. hier aktiv mit zu diskutieren.

    Na, ganz offensichtlich ging von Hein Rabiat nicht nur Generve aus, sondern auch eine gewisse Gefährlichkeit. Zuerst sehe ich sie darin, seinen eigenen Hund in eine Gefahrenzone zu bringen und dann das Messer zu zücken ... Dabei fällt es mir sehr schwer, den Halter als nicht gefährlich einzustufen.

    Wenn dem so gewesen ist wie bisher bekannt, dann sehe ich das absolut genau so. Ich kann mir nur schwer vorstellen dass es solche Menschen gibt. Dass es Hundehasser gibt ja, aber ein Mensch der selbst einen Hund hat kann ich mir nur schwerlich als Hundehasser vorstellen. Das ist nochmal eine ganz andere Stufe von gestört.

    Das sehe ich anders ... Du kannst es nur nicht nachlesen. (Und ich musste schon grinsen: Was ich nicht sehe, ist nicht existent |) )
    Im Real Life ist es das gesprochene Wort ... und wir behalten das nicht alles im Kopf und es ist nicht so einfach es zu rekonstruierten (also wer wann was und wieso).

    Ach, ich denke schon dass man in der virtuellen Welt viel mehr spekuliert und öfter gedanklich als auch im niedergeschriebenen Wort entgleist.
    Es ist ja auch erwiesen dass man in der Anonymität des Internets weiter ausholt als wenn man jemandem wirklich gegenüberstellt.

    Ich frage mich gerade was wir hier eigentlich diskutieren. Ein Hund ist tot, einer verletzt. Ein Hundehalter sah sich gezwungen einen Hund zu töten und eine Hundehalterin hat ihren Hund verloren.

    Es ist einfach nur tragisch und traurig, aber keiner von uns war dabei und alle vorliegenden Informationen eher.. unschlüssig und nicht logisch nachvollziehbar.

    Dieses Spekulieren führt doch zu nichts.

    Warum ticken eure Hunde aus, wenn ihr ihnen zeigt, dass ihr euch kümmert?

    Ich weiss, das hört sich jetzt provozierend an, ist aber nicht so gemeint.

    Bei jungen unerfahrenen Hund finde ich das noch normal aber ein Hund mit Vertrauen zum Halter? Sollte der das nicht besser wissen?

    Meiner stand beim Blocken anderer Hunde durch mich hinter mir und machte kein piep. Er ist da reingewachsen.

    Lass mich überlegen.. Ehrlich? Wüsste ich auch gerne :ka:

    Ich für meinen Teil hatte praktisch nur Tierschutzhunde mit Baustellen, die auch erst in der Pubertät oder im Erwachsenenalter zu mir gekommen sind. Was weiß ich was da in Vergangenheit schief gelaufen ist. Da dauert es halt seine Zeit bis das so klappt und läuft wie man sich wünscht. Und da reden wir durchaus von Jahren und nicht von Monaten.

    Und natürlich weil Hundehalter Menschen sind und Menschen Fehler machen.

    Und weil Trainingsfortschritte regelmäßig durch „Fremdeinwirkung“ zurückgeworfen werden.

    Und weil noch kein Meister, aka Hundeflüsterer, vom Himmel gefallen ist.

    Und weil längst nicht alles was logisch mach- und umsetzbar erscheint auch wirklich so ist.

    Aber am Ende begreift man es nur wenn man selbst einen Artgenossen unverträglichen Leinenpöbler, der vielleicht sogar beschädigen würde, hatte. Bis dahin ist alles nur Theorie.

    Das ist nicht herablassend gemeint. So würde es mir z.B. mit einem echten Jäger auch gehen. Für mich schwer vorstellbar dass man das nicht in den Griff bekommt mit viel Training, aber theoretisch weiß ich wie groß diese Herausforderung ist und bei vielen Hunden lebenslang unlösbar.

    Wir waren gerade im Harz zum Schneewandern. Sooo schön. :cuinlove:

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