Beiträge von SavoirVivre

    @SophieCat
    Ich bin mit meinen Golden in dem Alter schon ordentlich spazieren gegangen. Auch mal Halbtagstouren, auf Ausflügen usw. Sie haben aber auch gut gezeigt, wann sie müde wurden und, weil ich sie seit Welpenbeinen hatte, kannte ich ihre Kondition.
    Ich denke, du kriegst da recht schnell ein Gefühl für.

    Radgefahren bin ich in dem Alter nicht, bzw nur, um das mal zu probieren, die Straße rauf und runter.
    Sie waren in dem Alter noch nicht ausgewachsen, ich denke, das wird beim Labrador nicht anders sein.

    Danke für die rasche Antwort :smile: . Ab wann hast Du mit Radfahren angefangen?

    Da ich praktisch keine Erfahrung mit Junghunden habe, bzw. diese weit zurückliegen, habe ich folgende Fragen :ops: .

    Labbi-Mädchen, 9-10Monate, 25kg.
    Was darf sie schon an körperlicher Belastung machen im Sinne von Wandern (zügiges Schritttempo und wenige Höhenmeter) in km? Ausreichend Pausen verstehen sich von selbst.

    Ab wann kann man anfangen mit ihr Rad zu fahren? Das Pensum natürlich vorsichtig steigern. Nur, kann man überhaupt schon bei ihr damit anfangen? Und generell auf einen Labbi bezogen, ab wann kann man mit Radfahren anfangen?

    Die Fragen mögen merkwürdig klingen für jemanden der so viele Jahre Hunde hatte wie ich, aber bis auf meinen ersten DSH kamen diese immer erst im Alter von 12Monate (und das war ein 8kg Hund) - 4Jahre zu mir.

    @Jackyfan
    Ich bin auf makabere Weise beeindruckt.

    Versteht mich bitte nicht falsch. Ein wilderner Hund ist immer unnötig, das Ende oftmals einfach nur grausam (oft sogar nicht mal offensichtlich) und die Schuldigen in der Regel die Hundehalter. Aber ich bin beeindruckt zu was ein so "kleiner" Hund wie ein JRT fähig ist. Bis zuletzt habe ich daran gezweifelt dass ein JRT dieses "Werk" alleine vollbringen kann.

    Aber schlussendlich bleibts dabei > das arme arme Reh. Was für ein furchtbares Ende :(

    Sobald ein Mensch anfängt und die Initiative ergreift, findet sich normalerweise jemand der einspringt und hilft.

    Bei jeder Krisensituation sind Ungeübte wie gelähmt.
    Ungläubigkeit. Schätze ich die Situation richtig ein? Tu ich auch das Richtige? Blamier ich mich? Was wohl die anderen denken?
    Warum ich — irgend anderer wird schon was tun...

    Einer muss der sein, der sich ein Herz fasst.

    Genau so!


    Ich kann jeden verstehen, der in so einer Situation nicht eingreift, denn wie überall geht der Eigenschutz ganz klar vor. Auch wenn hier wieder alle genau wüssten, was sie tun würden und womit sie zuschlagen würden, ich sag ganz klipp und klar, meine Knochen und meine Gesundheit wären mir da wichtiger. Ich würde nicht am Rande einer Skipiste auf ein verletztes Wildtier und einen fremden Hund zurennen.
    Dokumentieren, die zuständigen Stellen informieren und gut.

    Und so teilen sich eben die Meinungen. Das Du das anders handhaben würdest ist ja völlig legitim, aber die fett markierte Formulierung finde ich befemdlich herablassend. Total unangebracht.

    Ich bin 1,58m gross und wiege 48kg. Ich kann nicht behaupten sonderlich wehrhaft zu sein. Trotzdem wäre ich mit Gewissheit eine der Menschen vor Ort, die wildfremde Menschen sehr aktiv auffordern würde mir verdammt nochmal zu helfen den Hund vom Reh wegzutreiben.

    Ich bin sprachlos.

    Der Hund ist platt/fix und alle, das Reh fast tot. Wo ist das verdammte Problem den Hund vom Reh zu entfernen? Skier sind lang genug sich den Hund selbst vom Leib zu halten. Erst recht wenn es mehrere Personen sind.

    Zu dem „Riss“ durch den JRT hab ich keine Meinung, da mir die Berichtserstattung wieder mal zu vielfältig ist.

    Im Hundeführerschein, zumindest in NRW, lautet die richtige Antwort zu "Hunde prügeln sich, was tun?" Weglaufen, in entgegengesetzte Richtung, die Hunde folgen dann. :fear:
    Habe ich absichtlich falsch angekreuzt (weil ich wusste, daß ich sonst alles "richtig" hatte)

    Alles was ich zum Thema ernsthafte Beisserei schreibe ist reine Theorie, weil noch keiner meiner Hunde in einer ernsthaften Beisserei mit Beschädigungsabsicht gewesen ist. Ich hoffe sehr, dabei bleibt es auch.

    Aber in einer „Prügelei“, was für mich ein geräuschvoller Kommentkampf ohne Beschädigungsabsicht ist, hatte ich meine Stinkstiefel (leider) oft genug. In ca. 50% der Fälle habe ich es aufgelöst indem ich mir beherzt den anderen Halter geschnappt habe und gesagt habe „kommen sie, wir gehen, dann kommen die schon hinterher“. Am besten laufend und dabei fröhlich rufend, damit die Hunde auch wirklich merken, ups.. da muss ich jetzt schnell hinterher. Du wirst lachen. Es gab KEIN Mal, nicht ein einziges Mal in 25Jahren, mit verschiedenen Hunden, wo das nicht geklappt hat.
    Bei den anderen 50% hatte ich entweder Sorge dass es kippt, oder mir war klar, dass der andere Halter nicht die Nerven zum weggehen hat. Dann beherzt brüllen, nicht panisch sondern kontrolliert. Dabei ganz klar den Namen des eigenen Hundes, damit er es nicht nur für Lärm hält :headbash: , sondern weiß dass er gemeint ist. Ich habe mich jedes Mal gewundert wie dankbar die Hunde waren abbrechen zu können.

    Da mögen jetzt diverse von euch widersprechen, aber das sind nunmal meine selbst gemachte Erfahrungen. Nix aus zweiter Hand oder so. Und ich kann mich nicht damit rühmen stets und von Anfang an so verträgliche Hunde gehabt zu haben, wie ich es mir gewünscht hätte. Im Gegenteil eher „Willste Ärger, kriegste Ärger“ Exemplare :pfeif: .

    Ich muss aber auch gestehen, dass ich teilweise schockiert bin wie oft ich hier über erlebte, ernsthafte Beissereien lese. Ich wohne in einer Millionenstadt mit gefühlt hoher Idiotendichte. Hundehalter keinesfalls ausgenommen. Ich hatte drei eigene Hunde, diverse Sittinghunde und einen langjährigen Sharinghund. Ich hab durch Umzug fünf mal den Stadtteil gewechselt. Trotzdem noch nie eine echte Beisserei mit meinen Hunden erlebt. Ich bin einfach wahnsinnig dankbar für dieses Glück und wünsche es euch allen für die Zukunft auch

    Das find ich jetzt aber arg weit hergeholt. Die Halterin des Boxers wusste nicht, dass da ein Loch im Zaun ist. Aber der Mann wollte ne Situation kreieren, indem der Hund durch den Zaun geht, damit er ihn dann abstechen kann?!

    Ich kreiere mal ne hypothetische Szene:

    Mann mit Chi geht am Zaun lang. Hunde im Garten spielen verrückt. Mann kann vielleicht nicht so schnell weiter oder hebt einen Kothaufen auf - Halterin des Boxers ruft, er solle weitergehen.
    Mann fühlt sich provoziert, weil er schließlich auf einem öffentlich nutzbaren Weg läuft und ruft zurück, er darf da lang gehen und sie solle ihre Hunde halt erziehen, wenn die bei einem Passanten so verrückt spielen. Derweil findet der Boxer das Loch und rennt raus.

    Eine Sache von einem Wortwechsel und wenigen Sekunden.

    Wäre es so gewesen, findet er sie vielleicht auch arg provokant.

    Alles was ich schreibe ist rein hypothetisch - ebenso wie alles andere, niedergeschriebene hier im Thread, denn keiner von uns ist dabei gewesen.
    Ich unterstelle dem 60jährigen rein gar nichts, aber wie dir auch, gehen mir diverse Gedanken und Szenarien durch den Kopf.

    Ja, Angst und Schrecken empfinden zu können gehört zu den Eigenschaften eines gesunden Menschen. Man könnte also sagen, es neigen alle dazu... wobei neigen klingt da etwas komisch.
    Für die Notwehr gibt es den §33StGB.

    Da das aber keine Notwehr war, sondern ein Notstand, gibt es leider keine Entsprechung weil man um seinen Besitz nicht Furcht empfinden können soll. Und für den Gesetztgeber offensichtlich eine emotionale starke Bindung zu seinem Hund nicht möglich ist.

    Woher hast du denn das der Halter vom Zaun aus provoziert hat? Das hab ich irgendwie überlesen? Würde zumindest den rechtlichen Rahmen ändern.

    Nur zur Info, um andere nicht zu irritieren :-)
    Den von Dir zitierten Absatz habe ich kurz nach Veröffentlichung direkt wieder gelöscht, weil mir auch klar geworden ist, dass es eine sehr menschliche Reaktion ist.