Weil Du das Kind ab dem Tag seiner Geburt darauf vorbereitest irgendwann ein selbstständiger Mensch zu sein der Sozialkontakte hat, Lesen und Schreiben und Rechnen kann und sich sein Leben selbst finanziert. Also quasi allein überleben kann. Das ist ja nun bei der Hundehaltung normalerweise nicht die Intention.
Bitte nIcht falsch verstehen. Ich versuche nur zu verstehen wo dieses "ich mag meinen Hund nicht teilen" herkommt. Ich be- oder verurteile das auf keinen Fall! Ich hab mich ja selbst gegen dauerhafte Fremdbetreuung und somit gegen einen eigenen Hund entschieden - aber aus mehreren anderen Gründen. Der wichtigeste meiner Gründe lautet Egoismus.
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Ich zum Beispiel - und ich spreche natürlich nur für mich - lege bei der Hunderziehung Wert darauf dass mein Hund auch ohne mich zufrieden, vertrauensvoll und glücklich sein kann. Auf keinen Fall strebe ich eine Abhängigkeit von mir an, die über die zwangsläufige, aufgrund der Tatsache dass er nunmal ein Hund ist, hinausgeht. Futter, Zuneigung, Gassirunden, etc. kann mein Hund von jedem bekommen der ihm wohlgesonnen ist.
Das ist jetzt bewusst überspitzt ausgedrückt. Natürlich möchte ich gerne DER Mensch für meinen Hund sein, aber ich sehe in einer regelmässigen Dauerbetreuung keine Gefahr diesbezüglich. Und selbst wenn mein Hund augenscheinlich bei jemand anderen besser hört, zufriedener wirkt, etc. wäre das ok für mich, denn dann geht es ihm doch wunderbar. Besser gehts doch gar nicht wenn man sich für eine Fremdbetreuung entscheidet.