Beiträge von SavoirVivre

    Zwei richtige Hundefreundschaften mit regelmäßigen Spiel- und Toberunden. Ein kastrierter Rüde und eine Hündin.

    Fremdhundkontakte ohne Kennlernritual möchte ich nicht, da er nicht vollumfänglich verträglich ist und den Fremdhund im Zweifel erstmal umdreht bevor er fragt ob Freund oder Feind (ohne jegliche Beschädigungsabsicht). Er hat aber auch kein erwähnenswertes Interesse an anderen Hunden. Äh.. außer zum anpöbeln an der Leine, was aber auch nur noch selten vorkam. Und er ist über Gehorsam sehr gut managebar.

    Ach ja, denkt euch bitte die Vergangenheitsform. Er ist ja nicht mehr bei mir.

    @entropie
    Und ich würde mir wünschen das man sich bei einem solch sensiblen Thema die Mühe macht die bisherigen Beiträge, zumindest die der TE, zu lesen bevor man eine schlaue Ferndiagnose von sich gibt.

    @Sara.
    Ich kann leider gar nichts hilfreiches, fachliches beitragen und Du bekommst hier bereits wertvollen Rat und Hilfestellung durch sehr erfahrene Hundehalter - auch von (ehemaligen) Problemhunden.
    So bleibt mir nur auszudrücken wie souverän, verantwortungsbewusst, unaufgeregt und bemerkenswert im positiven Sinne, ich Dich finde. Ich wünsche euch allen möglichen Erfolg auf eurem steinigen Weg.

    Was ich dazu noch sagen wollte:

    Sehe ich persönlich nicht so.Aktuell sind es dieselben finanziellen Einbußen, ja, aber bei 80% zahle ich auch nur 80% in die Rente ein und habe dann im Rentenalter finanzielle Einbußen. (Die nicht mittels "Mütter-Rente", o.ä. zum Teil ausgeglichen werden.)

    So schauts aus! Zumal es in vielen Berufen auch so ist, je nachdem wie gross die innerbetriebliche Konkurrenz, dass Du mit 80% einfach die weniger spannenden Projekte bekommst. Mit einer "Teilzeitkraft" wird halt anders geplant als mit einer Vollzeitkraft.

    Woher weißt du das ich nicht auf eigenen Beinen stehe? Interessant :roll:

    Pick Dir ruhig das raus was nicht auf Dich zutrifft und ignoriere den Rest.
    Vakoule hat es treffend beschrieben. Du hast selbst anscheinend kein Gefühl dafür wie das was du schreibst ankommt. Du fällst regelmässig durch eine herablassende und abwertende Formulierung auf und nimmst das selbst gar nicht mehr wahr. Mag sein dass Du es nicht so meinst, aber es wäre ja ein erster Schritt dass Du es annimmst wenn Dir andere schreiben dass es so ist! Ob Du das ändern willst oder nicht obliegt ja Dir.

    Meine persönliche Grenze liegt bei 4-5 Stunden. Aber meine sind Gott sei dank eh (fast) nie alleine. Ich genieß meine Zeit mit den Hunden und möchte es Ihnen einfach nicht zumuten, dass sie den ganzen Tag alleine verbringen müssen.
    Denn ich bin ihre wichtigste Bezugsperson, mit der sie am liebsten und meisten Zeit verbringen. Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso es für viele selbstverständlich ist, dass sie ihren Hund einfach mal den ganzen Tag alleine Zuhause parken.

    Kann mir keiner erzählen, dass es für einen Hund schön ist, wenn er den ganzen Tag auf seine wichtigste Person warten muss! Auch wenn der Hund vielleicht schläft, aber es ist nie der Schlaf den er sonst bekommt, weil er trotzdem immer mit einem Ohr bei der Türe ist. Auch wenn meine Hunde in den 4-5 Stunden bei meinen Leuten zuhause sind, schauen sie immer wieder ob ich komme. Obwohl sie den Himmel auf Erden haben und meine Großeltern/Eltern über alles lieben.

    Ich glaube ich hab schon irgendwann mal erwähnt dass Hunde bei Dir ein paradisisches Leben führen und wäre ich Hund, ich gerne Hund bei Dir sein würde.
    Allerdings ist Deine praktisch nicht vorhandene Toleranz, und Neigung andere Lösungen und Entscheidungen schlecht zu reden und zu verurteilen einfach nur daneben und anstrengend. Ja, als Hundehalterin bist Du super, in zwischenmenschlicher Kommunikation eine Niete.

    Wir sollten schauen dass hier nicht die Toleranz gegenüber Entscheidungen, die nicht den eigenen entsprechen, flöten geht. Wäre schade denn ich finde die Diskussion sehr spannend, schließlich sind das Gedanken die ich mir selbst immer mal mache.

    Es geht hier ja nicht um richtig oder falsch, recht oder unrecht, sondern Erfahrungsaustausch.

    Hunde neigen dazu auch alt und krank zu werden.

    An diesem Punkt könnte ich mir Fremdbetreuung noch weniger vorstellen.

    Wie kommt ihr damit klar, besonders diese Verantwortung mit abzugeben?

    eine Entscheidung für eine Fremdbetreuung ist doch nicht in Stein gemeißelt oder eine Entscheidung fürs gesamte Hundeleben. Und nur weil jemand sich heute für eine Fremdbetreuung entscheidet heißt das noch lange nicht dass das zwei Jahre später noch der Fall ist.

    Wenn ein Hund alt und/oder krank wird muss halt etwas verändert werden. Das gesamte Leben ist im Fluss und kein fester Situationszustand.

    Natürlich ist es super, wenn es dem Hund in der Betreuung gut geht. Aber das Gefühl, dass du den Vierbeiner abends zwingen musst, wieder mit nach Hause zu kommen - das stell ich mir sehr unschön vor.

    Also wenn es so ausgeprägt ist, also Hund zwingen mitzugehen, dann liegt einiges in der Hund/Halter Beziehung im Argen.

    Die Halterin meines Sharingshundes hat mich die ersten zwei Jahre öfter gefragt ob ich glaube dass Herr Hund bei mir glücklicher ist als bei ihr. Kurzum, es wirkte oft als wäre er lieber bei mir als bei ihr.

    Meine Antwort war immer nein! Einfach weil ich der "Wochenendmensch" bin der ganz viel Freizeit mit ihm verbringt und die tollsten Sachen mit ihm macht. Klar dass er mich mit Spiel, Spass und Action verbindet. Frauchens voller Alltag stinkt dagegen halt bissl ab, da eintöniger. Aber machen wir uns nichts vor. Wäre der Hund mein DailyDog, und sie die Wochenendbespassung, wäre es genau umgekehrt. Hunde sind Opportunisten - ist halt so.

    Andersrum kenne ich es auch. Ich hatte zwei meiner Hunde temporär in regelmässiger Fremdbetreuung. Woah was waren die gerne dort. Woah was haben die sich gefreut wenn sie abgeholt wurden oder hingebracht. Gefühlt wurde mir von denen signalisiert "Tschau Frauchen, bis später, oder halt auch nicht, dann bis irgendwann, machs gut". Abends kamen sie heim, signalisierten kurz "Hallo Frauchen, schön dass du da bist", legten sich hin und maximal bissl kuscheln war noch drin. Klar, dort waren sie im Spiel und Spass Lager und bei mir im öden Alltag.

    Weil sie mehr Freude zeigten beim weggehen als beim wiederkommen hätteich mir einreden können sie wären "dort" glücklicher als bei mir, hab ich aber nicht. Es ist halt wie es ist und dort bezahle ich Dienstleister die meinem Hund das Leben angenehm machen. Klar ist es super dort und so soll es auch sein!

    Aber das ist halt meine Wahrnehmung gewesen. Das andere das anders sehen und handhaben ist ja völlig in Ordnung und normal. Können ja nicht alle gleich sein.