Beiträge von SavoirVivre

    Der grimmige Türsteher-Typ der durch athletisch, muskulöse Optik beeindruckt und immer gewaltbereit wirkt, dabei ein weiches Herz hat, was aber bloss keiner auf dem ersten oder zweiten Blick bemerken soll.

    Keiner soll sein grosses, goldenes Herz bemerken - nein, alle sollen Respekt vor ihm haben und ihm aus dem Weg gehen. Obwohl.. naja.. eigentlich sollen ihn ja alle mögen, ach.. er weiss auch nicht so genau.

    Er ist ein klassischer Mitläufer und ist froh wenn einer da ist der ihm sagt was er machen soll. Eigenen Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen findet eher beängstigend. Dafür ist er aber zuverlässig und tut alles um es seinen Lieben recht zu machen.

    Der Frostwächter sitzt aber innen und löst nur aus, wenn man nicht heizt. Also ich glaube nicht, dass das der Grund ist - außer die Womos sind unbewohnt oder die Leute frieren gern :smile:

    Reicht schon wenn die WoMo-Besitzer abends noch was essen waren und sich in der Temperatur verschätzt haben, was schnell passiert im Frühjahr oder Herbst. Durch die lange Wartezeit auf unser WoMo, haben wir uns sehr viel ausgetauscht mit anderen. Ich würde sagen, ca. 75% aller WoMo-Besitzer ist es schon (mehrmals) passiert dass der Frostwächter ausgelöst hat, obwohl sie theoretisch wussten wie dies zu vermeiden ist.

    Und ich gebe zu bedenken, dass viele inzwischen mit einem Miet-Wohnmobil unterwegs sind. Wir haben das erste Jahr auch nur gemietet. Eine wirkliche Ahnung? Nö :D . Frostwächter? Was ist das denn?

    Das geht leider schneller als man meint. Freunden von uns ist der Wassertank auf der Autobahn abgelassen worden durch den Frostwächter. Aussentemperatur 8°C. Sie gerade Wasser aufgefüllt (ausgekühltes Fahrzeug, da vorher eine Woche stand) und losgefahren. Bei der ersten Rast, ca. 1,5 Stunden später, haben sie gemerkt dass der Wassertank leer war. Durch den Fahrtwind und das kalte Wasser das sie eingefüllt haben, hat der Frostwächter ausgelöst.

    Ach ja, für die nächsten Nächte ist ja wieder leichter Nachtfrost angesagt. Wir als absolute Wohnmobilanfänger, waren erstmal etwas überfragt wegen dem Wassertank und den Wasserleitungen :doh: . Der Frostwächter löst ja bei ca. 5°C aus und dann würden 100l Frischwasser die Strasse fluten. Also gestern Abend erstmal eine Tankstelle angefahren und nett gefragt ob wir Frischwasser im Gulli ablassen dürfen (Tanke mit Waschstrasse). Dananch noch Boiler (auch nur Frischwasser drin) entleert und die Wasserleitungen freigemacht. Wahrscheinlich total übertrieben alles, aber als WoMo-Neubesitzer will man ja alles richtig machen beim Schätzchen. Die Sorge vor Frostschäden sind jedenfalls da - sicher ist sicher :ugly: .

    Wir haben (nicht überraschend sondern eher bestätigend) festgestellt, dass wir vor der selben Herausforderung stehen wie fast alle Wohnmobilbesitzer bis 3,5t.
    Man muss echt aufpassen mit der Zuladung. Nur zu zweit, Wasser- und Dieseltank voll, mit allem Zubehör was man so braucht an Kram für Camping (Tisch, Stühle, Gasgrill, Auffahrkeile, Wasserschlauch, 20m Kabel, etc.), Grundnahrungsmittel, 18l Trinkwasser in Flaschen, Gepäck und persönlicher Reisekram, sind wir bei ziemlich genau 3,5t.
    Wenn der dicke Hund mitfährt, oder der kleine Neffe, müssten wir mit entsprechend weniger im Wassertank losfahren.

    Das ist jetzt rein rechnerisch, denn reell würden wir eh nicht mit vollen Wassertank losfahren, da wir damit nur unnötiges Gewicht durch die Gegend kutschieren. 30l anstatt 100l reichen, denn Wasser bekommt man an jeder Tankstelle. Ergo, wir kommen mit 3,5t aus. Es diszipiniert uns nicht unnützes Zeug einzuladen :headbash:

    Auflastung auf 4t wäre möglich, kommt für uns aber nicht in Frage, da ja verbunden mit paar lästigen Verpflichtungen (jährlich TÜV, max. 100km/h, ggfs. höhere Maut im Ausland, etc.). Zumal wir die Kurz-/WE-Trips eh überwiegend in Deutschland abhalten und sich eine Überladung bis 5% nicht negativ auswirkt. Nur wenn es über die Grenze geht, müssen wir schauen dass wir die 3,5t nicht überschreiten.

    Die ersten 800km und zwei Übernachtungen haben wir hinter uns. Es war grossartig, wir sind einfach begeistert :hurra: . So ein komfortables Reisen :herzen1: .
    Dieselverbrauch auf 100km/h bisher vernünftige 10l. Dabei sind wir, wann immer es ging, zügig gefahren inkl. div. Überholvorgänge, und es war auch Stau & Cityverkehr mit drin.

    Ich denke die TE ist, zu recht, akut überfordert.

    Ich fand die zahlreichen, teilweise sehr kritischen Zeilen hier aber sehr notwendig, denn sie hat genau gar nichts verstanden. Nicht weil sie zu blöd dafür ist, sondern aus der Kombination aus Naivität, null Hundesachverstand, keine Erfahrung, falsche Beratung, andere Null Ahnung von Hunden Freunde und eine unfähige Hundetrainerin, heraus.

    Jetzt ist sie erstmal geschockt, aber ich bin sicher, gerade die harten Worte werden dazu führen dass sie zumindest nochmal darüber nachdenkt wie ihr Leben mit Boomer realistischerweise aussehen kann. Und allein dafür war dieser Thread samt aller harten Worte gut! Denn womöglich haben diese dazu beigetragen dass es doch gimpflich ausgeht.

    Ich persönlich wünsche Boomer ein neues Zuhause das ihm gerecht wird und er seinen Menschen.
    Und ihr wünsche ich einen anderen, gesellschaftskonformen Hund. Denn generell ist sie bestimmt eine tolle Hundehalterin.

    Das Geheimnis dieser Unaufgeregtheit erklärt sich durch die Arbeit sowie das Management und die Sicherungsmassnahmen der Besitzer. Zusammengefasst: "Ich, der HF entscheide und regele das".
    Mein Beaucis sind auch cool ... Aber für die Hundwiese sind die Erwachsenenalter auch (in der Regel) nix ... es braucht nur einen grossen Tutnix mit einer dicken Lippe ... und nur vorgestellt, ich stünde dann hilflos am Rand der Wiese, weil die meinen mir abgehauen wären, ich die Leinen nicht hätte halten können.

    Davon merkt niemand etwas, der mir begegnet ... Man würde über uns haargenau dasselbe sagen.

    Hab ich doch geschrieben :smile:

    "Aber das sind halt die, bei denen die Halter gute Arbeit geleistet haben. Und das ist ja immer das Problem. Die Problematischen trifft man halt nicht an."

    @Mokkapi

    Die Akitas denen ich maaaaaal begegne, sind echt nicht viele, machen einen unaufgeregten Eindruck. Ich finde das Gesicht sieht ja immer bissl aus als ob sie Schlaftabletten genommen hätten :D . Zwar immer angeleint, aber unauffällig im Verhalten.

    Aber das sind halt die, bei denen die Halter gute Arbeit geleistet haben. Und das ist ja immer das Problem. Die Problematischen trifft man halt nicht an.

    Es gibt nicht per se den Problem-Akita bzw. Problemhund (naja, doch, bei Vermehrern ist es oft vorprogrammiert). Es ist in der Tat immer auch eine Frage der Erziehung. Aber eben auch eine Frage der Rasseeigenschaften und inwiefern man diese bedienen kann, oder aber adäquaten Ersatz/Ausgleich bieten kann.

    Ein Akita auf dicht besiedelten Raum, mit vielen Fremdhunden PLUS in den Händen einer völlig verblendeten, naiven, Anfänger-Halterin ohne fachkundige Anleitung, das kann nur schieflaufen. Dazu die unbekannte Herkunft des Hundes. Unbekannt im Sinne der Ahnentafel. Und dann als Sahnehäubchen die Fachkenntnisse der bisherigen Hundetrainerin, die wir guten Gewissens als Schrott bezeichnen können. Ach ja und die Überzeugung der TE ihren Akita mit Hilfe von Hundewiesen perfekt sozialisiert zu habne. Ich bin überzeugt das hat viel zur Unverträglichkeitsentwicklung beigetragen. Rassenbedingt und antrainiert sozusagen.

    In diesem Fall kommen sämtliche worse-case Szenarien zusammen.