Beiträge von SavoirVivre

    Ich empfehle Schweden. Wohnmobil mieten und Schweden frei Schnauze erkunden. Oder ein einsames Häuschen am See in Schweden mieten.

    Je nördlicher des so menschenleerer wird es. Dazu kommt, dass die lieben Schweden ihre Hunde fast immer an der Leine führen und auch nicht das Bedürfnis haben anderen angeleinten Hunden guten Tag sagen zu lassen. Wir haben bei Wanderungen zwischen 2-4Std. niemanden bis eine Handvoll anderer Menschen gesehen - aus der Ferne.

    Die Hunde können wunderbar schwimmen zur körperlichen Auslastung, oder wenn sie zuverlässig hören, in der Einsamkeit auch frei laufen. Aber Achtung bei Jagdtrieb, da lieber Leine dran lassen. Empfinde ich aber als gar nicht schlimm. Eine Schleppleine stört unseren z.B. gar nicht. Zumal mag ich es eh nicht haben wenn sich meine Hunde weiter als 2-3m von mir entfernen beim wandern - zum Schutz von Fauna & Flora.

    Und bitte, seid besser als andere Foren - kein DK Bashing an dieser Stelle. Per Landweg nach Schweden muss man nämlich durch DK. Aber der Transit durch DK ist sogar mit einschlägigen Listenhund offiziell erlaubt. Lasst euch da also nicht verrückt machen von Bashern die Halbwaheiten verbreiten, nur weil sie es können.

    In der Toskana kann man sehr wohl gut freistehen, wenn ihr das Hinterland meint und nicht das Meer. Was anderes ist freies Campen, also sich rund ums Wohnmobil breitmachen. Da seid ihr zur Zeit auch in der absoluten Nebensaison, viel los ist da im Mai wirklich nicht, und es ist traumhaft schön (würde so Richtung Crete und Chianti empfehlen). Offizielle Stellplätze gibt es dort auch recht viele. Also, ich kann mich nicht erinnern, in unseren Toskana-Urlauben im Hinterland jemals auf einem Campingplatz gewesen zu sein...

    In den Dolomiten hatten wir auch ein paar schöne Plätze, war aber alles in allem doch deutlich reglementierter. Die französischen Alpen dagegen waren ein Traum :herzen1: , aber ich hab keine Ahnung, ob die Pässe schon alle wieder frei sind :???:

    Danke, das ist gut zu wissen!
    Ne, wir wissen uns eigentlich zu benehmen wenn wir frei stehen. Sprich Markise, Stühle und Tisch bleiben drin. Weenns ganz einsam ist und keine Brandgefahr, dann öffnen wir aber schonmal die Hecktüren und grillen zwischen deren Schutz mit dem Gasgrill.

    Ich werde mich gleich mal mit meiner besseren Hälfte besprechen. Freitag solls schon losgehen, da sollten wir uns mal langsam entscheiden.

    Ich finde die Betonung der Rasseeigenschaften wichtig, wenn ein Hundehalteranfänger nach einer geeigneten Rasse sucht, denn viele Google Ergebnisse fördern noch immer rosa angepinselte Rasseportraits zutage :doh: . Ich finde aber auch, dass wir hier im DF durchaus gefährdet sind in die Betonung der - ich nenne es mal komplizierter zu händelnen Rasseeigenschaften - zu kippen. Versteht dies bitte nicht als Vorwurf, ich als fast durchgehend aktive DFlerin seit 2005, meine mich damit durchaus auch selbst.

    Hand aufs Herz, wie viele von uns haben mit wenig Hundesachverstand und auch durchaus blauäugig dem ersten(!) Hund ein Zuhause gegeben und sind gemeinsam mit ihm in die Rolle des Hundehalters reingewachsen? Was ich damit sagen will, es ist richtig und wichtig kritisch zu hinterfragen - es ist aber über das Ziel hinausgeschossen ein Horrorszenario nach dem anderen auszumalen, wenn das Lebensumfeld und Aufgabengebiet nicht mindstens 90% und mehr zur Rasse passt.

    Ja, Rassehunde haben Rasseeigenschaften und genau so soll es sein. Hunde sind aber auch Opportunisten, die durchaus ihre Fähnchen in die richtige Windrichtung hängen und zudem sehr anpassungsfähig sind. Deswegen, und nur deswegen spielen sie in der Geschichte an der Seite des Menschen eine so grosse, tragende Rolle. Wenn die Rasseauswahl nicht ein kompletter Griff ins Klo ist - ja kommt leider auch zu oft vor, und das wird sich niemals ändern - reicht es in der Regel wenn Rasseeigenschaften und das Leben/Umfeld des Halters generell kompatibel ist. Die richtige Rasseauswahl ist meines Erachtens nämlich nur ein Aspekt. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren wichtigen - nämlich die Geisteshaltung und Bereitschaft des Halters es passend zu machen. Dazu gehört aneignen von Fachwissen, Annahme von Hilfe - egal ob professionell oder privat, stetige Bereitschaft dazu zu lernen, Bereitschaft Gelerntes zu überdenken und ggfs. zu ändern. Der Mensch ist doch nicht doof sondern lernfähig, ebenso der Hund.

    Zumal man sein Leben nicht 12 Jahre und mehr vorausplanen kann. Ich brauche euch da nichts zu erklären. Wir alle können alle unerhofft und plötzlich in Lebenssituationen kommen die alles andere als ideal sind für den ursprünglich ausgewählten Hund und Rasse. Und dann? Richtig - dann wird es passend gemacht. So läuft das Leben.

    Also Rasseeigenschaften berücksichtigen - JA. Dabei zu übertreiben und Ratsuchenden madig zu reden - NEIN.
    Ich finde es reicht eine "auf keinen Fall diese Rasseeigenschaften" Liste, eine "muss unbedingt vorhanden sein Rasseeigenschaften" Liste und alles dazwischen erarbeite ich mir gemeinsam mit meinem Hund und finde Lösungen mit denen beide gut leben können.

    Wir haben keine richtige Alternative.
    Norwegen ist auch zu teuer.

    Um ehrlich zu sein, haben wir keine Lust, in D zu bleiben... :rollsmile: aber die Frage ist, ob etwas anderes möglich ist.
    Das Verrückte ist ja, in Schottland selbst wäre es gar nicht sooo teuer, da man überall frei stehen kann. Hier und in südlichen Ländern zahlt man ja jede Nacht für CP. Aber die Fahrten alleine würden schon zu viel kosten.

    Wenn schon nicht menschenleer, und da das Wetter uns nun auch nicht egal ist, dann vielleicht Frankreich oder Italien, dachten wir uns. :muede: Habe jetzt noch ein wenig recherchiert und im Grunde sollte eine Prophylaxe in Form eines reppelierenden Spot-Ons oder Haldbands plus eine richtig angewandte Wurmkur passen, um den Hund ausreichend zu schützen... glaube ich.

    Vielleicht habt ihr ja auch Lust auf Schweden. Ich kanns nur wärmstens empfehlen und da steht man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit oft recht einsam in der Natur an einem der 60.000 Seen :cuinlove: , wenn man es möchte. Wir haben in Schweden 50% frei gestanden und 50% auf CPs. Wobei die CPs nicht zu vergleichen sind mit deutschen CPs. Sooo viel schöner in Schweden. Wann wäre denn euer Reisezeitraum?

    Ja gegen die Sandmücken ein SpotOn (z.B. Advantix) und nach dem Urlaub Entwurmung (z.B. Milbemax). Ich tue mich mit sowas halt schwer und weiss nicht ob Urlaub ein ausreichender Grund wäre. Schlussenldich entscheide ich das aber Gott sei Dank auch nicht, da wir seit Jahren "nur" Sharinghunde haben.

    Was ist denn für Euch Süd- bzw. Mittelschweden?Und Südwestnorwegen?
    Und im Thread "Unser Zuhause rollt" kann man ja überlegen, dem schönen Wetter hinterherzufahren :)


    Da teilen sich die Geister, aber für mich geht Südschweden bis etwas oberhalb der beiden grossen Seen. Ich würde die Grenze auf Höhe Uppsala ziehen. Ungefähr da ist auch die Gut-/Schlechtwetter Grenze gemäss der akuellen Wetterprognose. Mittel- und Nordschweden sind von den Flächen her deutlich grösser.

    Richtig, aber eben weil Schweden ein sehr grossflächiges Land ist, müsste man viel Strecke machen wenn man Mittelschweden entdecken möchte. Dem guten Wetter hinterherfahren würden wir auf jeden Fall =) , aber das kann allein in Südschweden einges an KM sein und wir haben nur gute zwei Wochen Zeit

    Ich kenne mich in Schweden überhaupt nicht aus.
    Aber fahrt doch einfach drauf los. Durch Südschweden durch und Richtung Mittelschweden und wenn euch das Wetter zu schlecht ist, fahrt wieder Richtung Süden.
    Das ist doch das schöne am Wohnmobil/Camper fahren. Ihr müsst ja nichts buchen. Und ihr müsst ja nicht 10 Tage im Regen stehen, sondern fahrt dann doch einfach dort hin, wo das Wetter schöner ist.


    Wie gesagt, Schweden ist kein kleines Land. Mal eben hier und da hinfahren ist nicht so eben getan. Wir müssten schon recht früh entscheiden wie weit hoch in den Norden Sinn macht,ohne dass es streckentechnisch zu viel Fahrerei wird. Und stehen tun wir nie lange irgendwo, max. 2Nächte. Wir sind eher die Tourer :mrgreen-dance:

    Ich würde in Südschweden ansetzen und mich dann evtl. "hochtasten".

    @WeisseSchwalbe : wir haben Schottland auch abgeblasen. Es würde uns über 1000€ kosten, nur um überhaupt sorgenfrei auf die Insel zu kommen.
    Für diesen Betrag mieten wir sonst 3 Wochen ein Ferienhaus- also absolut unverhältnismäßig.
    Statt dessen werden wir einfach drauflos fahren, kreuz und quer durch Deutschland.
    Landvergnügen Härtetest. :pfeif: (wir werden aber auch CP aufsuchen)
    Wo es uns gefällt, bleiben wir.
    Kajaks und Räder kommen mit.

    Ja, so werden wir es - wenn es generell bei Schweden bleibt - machen.

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    Scottland hatten wir auch mal überlegt, aber ehrlich gesagt finde ich das Wetter (vom hörensagen) in Scottland zu unberechenbar und generell zu nass von oben, so dass es uns nicht mehr reizt. Zumal der Kostenfaktor nicht zu vernachlässigen ist. Es ist gefühlt was anderes 3.500€ inkl. allen PiPaPo für Namibia auszugeben als 3.500€ für eine Scottlandreise mit dem Wohnmobil. Wie ihr schon sagt, allein die Kosten um überhaupt hinzukommen und auch Rahmenbedingungen die es zu beachten gibt wenn ein Hund dabei ist. Unverhältnismässig trifft es ganz gut :bindafür:

    Puh, echt nicht einfach. Ich verstehe euch da echt gut. Ist ein lästiger Spagat. Was ist denn jetzt eure Alternative zu Schottland? Und wann wollt ihr los + wie lange?

    Dazu kommt, wenn ich so recht überlege, die Prophylaxe für den Hund wenn es Richtung Italien/Toskana wird. Da es unser Sharinghund ist, mache ich da erst recht keine Experimente. Richtig oder gar nicht.

    Oh man, die Wetterprognose für Mittelschweden die Urlaubsvorfreude etwas. Mir ist klar dass es nur eine Prognose ist die sich durchaus ändern kann, aber sämtliche besuchten Wetterseiten sagen für die kommenden 10 Tage tagsüber 12-14°C und nachts 5-7°C an. Kein Hoch in Sicht. Wenig Sonne, viel Wolken und auch durchwachsen mit Regen. Ich würde Mittelschweden so gerne bereisen. Ich träume von einsamen Plätzen am See, weit und breit keine Menschenseele ausser uns, treiben lassen, mit guten Gewissen gewissenhaft frei stehen, Angel in den See halten und das Grillgut selbst fangen, etc.

    Wir sind keine Weicheier, aber unser nächster Urlaub ist erst im Oktober und ich hätte doch gerne eine nennenswerte Portion Sonne, wärmere Temperaturen und wenig Wasser von oben. In Südschweden ist die Prognose deutlich besser, aber Südschweden waren wir im letzten 3/4 Jahr bereits zweimal.

    Die Überlegung:
    Schweden streichen und stattdessen in die Dolomiten und weiter runter bis in die Toskana zu fahren. Wetterprognose 20-22°C tagsüber, nachts um die 13-15°C und viel Sonne. Von der reinen Fahrstrecke her ist das gleichwertig mit der ursprünglichen Planung Mittelschweden zu bereisen. Nachteil, kaum freistehen möglich. Immer abhängig von Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen, da die Route recht touristisch ist und frei stehen streng geahndet. Insgesamt recht touristisch und wir suchen eher die Natur. Zumal es im Oktober auch schon in südliche Richtung geht > Spanien.

    oder

    In Südschweden bleiben, was auch wirklich wunderschön ist, da deutlich bessere Wetterprognose. 16-18°C, viel Sonne, immer mal bewölkt aber wenig Regen. Nachteil, bereisen wir dann zum dritten Mal in kurzer Zeit. Es hat uns jedes Mal aber wirklich gut gefallen und es lassen sich bestimmt viele neue Spots entdecken.

    Was würdet ihr machen?