Beiträge von SavoirVivre

    Wir haben am Wochenende einen VW-Bus gekauft und natürlich direkt ausprobiert! Es war brilliant!

    Weil der Verkäufer noch meinte: "Echt, Sie wollen direkt los? Ist ja eigentlich noch ein bisschen kalt gerade..." haben wir uns vorsorglich dicke Socken, lange Unterwäsche und doppelte Fleece-Pullis eingepackt. Haben wir gar nicht gebraucht. Draußen waren es nachts ein, zwei Grad minus und die Standheizung hat auf der kleinsten Stufe locker ausgereicht, damit es unten ca. 18 Grad und unter dem Aufstelldach ca. 13 Grad waren. Das hat uns bequem zum Schlafen ohne Arktis-Ausrüstung gereicht - sehr viel wärmer haben wir es zu Hause im Schlafzimmer auch nicht. Diese Erkenntnis finde ich total prima, weil das natürlich heißt, dass wir den Bulli praktisch das ganze Jahr nutzen können!

    Aber jetzt habe ich natürlich erstmal eine lange Liste mit Zeugs, das ich noch brauche. Zuallererst Schonbezüge für die Sitze und Gummifußmatten. Das arme Auto sah nach zwei Waldspaziergängen direkt nach 1000 Euro weniger wert aus... :skeptisch2:

    Herzlichen Glückwunsch :laola:

    Wir waren ja ganz froh dass es letztes WE so frisch war. Wahrscheinlich die letzte Gelegenheit bis zum Herbst/Winter die Heizung unter Live-Bedingungen zu testen.

    Frag lieber nicht was wir noch an Zubehörkram ausgegeben habe :ops: . Hatten aber auch 6Monate Wartezeit zu überbrücken.

    Nochmal zur Zuladung... Weil ich mich damit auch beschäftige. Die Angaben in den Prospekten etc. sind ja sehr schwammig. Bzw. muss man im Kleingedruckten nachlesen, welche Werte berechnet werden, für Fahrer, Tank... Manchmal sind es 70kg für den Fahrer, manchmal 75kg. 1 Gasflasche oder zwei. Voller Wassertank oder halber. Voller Benzintank oder halber... Manchmal ist das reale Leergewicht, also wirklich ohne Alles, entweder garnicht zu finden oder nur mit viel gucken. Oder man muss die Werte abziehen, die veranschlagt werden. Realistisch gesehen ist alles unter 300kg Zuladung nicht machbar.
    Mit den korrekten persönlichen Werten für die Insassen und volle Tanks. Dann kommt ja noch die Ausstattung dazu. Gasflaschen, Küchenutensilien, Kabeltrommel, Wasserschläuche, Werkzeugkasten, Klamotten, Schuhe, Bettwäsche, Elektronik, Essen, Tisch/Stühle, Sonstiges. Markise. Fahrräder... Das summiert sich schnell. Und für unsereins ja auch noch Hund(e) plus Ausstattung. Wenn man dann unterwegs noch das eine oder andere Souvenir mitnehmen will... :ka:

    Da ist ein Termin auf der Waage fast unumgänglich. Über die Grenzen für die Belastung zu kommen ist nicht nur Rechtlich ein Problem und uU sehr teuer, es kann auch die Sicherheit beeinträchtigen.

    So, und nun zu etwas unkomplizierteren Dingen :tropf: Wir fahren am Samstag nochmal zu einem anderen Händler. Ich bin durch Zufall auf einen Hersteller gestoßen, den ich noch nicht auf dem Schirm hatte... und da gucken wir uns jetzt auch mal Modelle an. Ich bin mal gespannt, was die so zu bieten haben... :cuinlove:

    Da hast Du absolut recht. Ich stelle mir aber die ernsthafte Frage, wer 45k und mehr für ein neues Wohnmobil ausgibt, ohne sich im Detail mit genau sowas auseinander zu setzen. Für mich ist das eigene Fahrlässigkeit.

    Mich interessiert auch welcher Hersteller euer Interesse geweckt hat :D

    Ich habe mich mit dem Thema Zuladung, Überladung, Versicherung, etc. vor Kauf auch etwas näher beschäftigt.

    Man hört immer wieder, bei einem überladenen Wohnmobil greift die Versicherung bei Unfällen nicht mehr (voll). Ganz so einfach und pauschal ist das natürlich nicht. Verhältnismässigkeit heisst hier das Zauberwort. Keine Versicherung kommt aus der Pflicht heraus, wenn die "Überladung" so moderat ist, dass sie die technische Fahrtüchtigkeit eines Fahrzeugs nicht beinflusst. Da dies von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden ist, gehe ich hier nicht näher drauf ein :smile: .
    Aber es macht ntürlich einen Unterscheid ob man 3% oder 15% überladen ist. Bei letzteren kann es in der Tat zu Problemen kommen, bei ersteren sicherlich nicht.

    Ich denke wer nicht kopflos kauft, sondern ein wenig plant und recherchiert, wird eine Punktlandung machen können oder mit max. 3% Überladung (was immerhin 105kg sind) gut zurecht kommen. Wer ins Ausland fährt, sollte besser gar nicht überladen sein ;) . Wer von vorn herein eine Überladung in Kauf nimmt (es sind wirklich viele 3,5t Fahrzeuge generell 250-300kg überladen) der hat sich meines Erachtens für das falsche Fahrzeug entschieden.

    Die Bedarfsanalyse wird von vielen auf die leichte Schulter genommen.
    Ein Wohnmobil auf Kastenwagenbasis (also diese 5,40m - 6,36m Fahrzeuge) sind meines Erachtens gewichtstechnisch einfach nicht für mehr als zwei erwachsene Personen gemacht. Bestensfalls (aber dann muss schon auf jedes Kilo geachtet und gewichtstechnisch optimiert werden) noch mit einem kleinen Kind oder Hund. Alles andere ist schlichtweg Schönrechnerei. Ich finde es im übrigen auch frech dass die Händler/Hersteller solche Modelle als Familienfahrzeuge anpreisen. Bei den Teilintegrierten mag das anders sein, das Grundfahrzeug leichter ist und der Aufbau praktisch aus besserer Pappe besteht.

    Wir waren/sind wieder bissl unterwegs :hurra:

    Wetter-Mix ist beeindruckend. Im Zwei-Stunden-Takt Sonne, Wolken, Schneeregen und Hagel. Typisch April. Dazu frische Temperaturen bei 0C - 8C. Also Gasheizung funktioniert einwandfrei und auch sonst ist alles so wie es sein soll, inkl. Frostwächter :hust: .

    Ich habe alle meine Hunde als easy-going empfunden. Für mich waren sie nur temporär und, klar, situationsbedingt, mal(!) anstregenden. Ob das andere auch so sehen würden :ka:

    Klar, bei meiner ersten DSHündin hab ich am meisten falsch gemacht, aber sie hat alles gut weg gesteckt und hat mir nix krum genommen. Andere, erfahrene DSH haben gesagt, sie ist nicht ohne bzw. griffig, aber zu dem Zeitpunkt wusste ich mit den Berifflichkeiten nicht viel anzufangen. Ich bin ja an ihr und zusammen mit ihr "gewachsen".
    Im Rückblick war sie wohl schon eine ganz schöne Herausforderung, aber das habe ich zu der Zeit aber nicht so gesehen. Jaja, jugendlicher Leichtsinn und andere Hundehalter-Zeiten, in der alles irgendwie entspannter betrachtet wurde.

    Alle folgenden Hunde, und auch die die ich (teilweise lange) in Betreuung hatte und mit denen ich gearbeitet habe, waren irgendwie immer gut händelbar für mich. Ich bin mehr oder minder intuitiv auf ihre Baustellen eingegangen und habe mir parallel auch viel theoretisches Wissen angelesen, das ich dann direkt in der Praxis angewendet habe. Dazu stetiger Austausch mit befreundeten Hundetrainern oder (sehr) erfahrenen, anderen Gebrauchshundhalter, Hundevereine, etc.. Hier im Dogforum habe ich auch sehr viel gelernt. Teilweise dolle Kritik eingesteckt (zu Recht) bin aber schlauer draus hervor gegangen. Also DANKE Guys!

    Es war irgendwie alles dabei, aber nie in so ausprägter Form dass ich dran verzweifelt bin. In intensiven und besonders doofen Phasen kamen halt MK und kurze Leine dran > und dann Training, Training, Training. Ich musste halt auf jeden einzelnden individuell eingehen. Die Baustellen waren immer ähnlich in unterschiedlicher Ausprägung
    - Artgenossenunverträglichkeit
    - Geschlechtsgenossenunverträglichkeit
    - Menschenunverträglichkeit
    - Eigenständigkeit/Selbstständigkeit
    - Kläffer

    Das einzige womit ich es noch nicht zu tun bekommen habe und durch "Auswahl" auch versuche zu vermeiden ist Jagdtrieb. Ganz ehrlich, hab ich schlichtweg kein Bock drauf. Und rückgerichtete Aggressionen mag ich auch nicht so gern haben. Aber ansonsten bin ich eher pragmatisch/stoisch durch blöde SItuationen und Phasen durchgegegangen. Das hat sich bisher immer auf den Hund übertragen.

    Ich will mit unserem Kasten nächste Woche mal auf die Waage - auf die Angaben vom Verkäufer mag ich mich nicht wirklich verlassen :/

    Wir waren schon. Unser ist allerdings 6,36m lang.

    Voll/voll (also 120l Diesel und 100l Wasser), inkl. alles an Sommer-Zubehör, Proviant, Gepäck und uns Beiden sind es 3.490kg. Für eine weitere Person (z.B. selten mal mein kleiner Neffe) oder Hund, müssten wir entsprechend weniger Wasser tanken - zumindest wenns ins Ausland geht. Innerhalb Deutschlands hätten bis 5% mehr keinerlei Relevanz und auf diese 175kg (=5%) mehr würden wir beim besten Willen nicht kommen.

    Die Gewichtsangaben von unserem Hersteller geht meines Erachtens nicht auf. Rechnerisch (Excel) vorab bin ich, gemäß Gewichtsangaben aus der offiziellen Hersteller Preisliste, auf ca. 75kg weniger Gewicht gekommen. Das sind 75kg weniger Zuladung als gedacht. Das sind genau die 75kg die uns fehlen würden, wenn wir blind und sorglos packen und losfahren wollen würden (inkl. Hund oder Neffe). Jetzt müssten wir das für Auslandsreisen über entsprechend weniger Wasser im Wassertank regeln, wenn wir eine Punktlandung bei 3,5t machen wollen.