Beiträge von SavoirVivre

    wir gehen nur extrem selten essen und dann nur hier im Ort, deswegen bleibt Hundi selbstverständlich zu Hause. in Urlaub fahren wir schon seit vielen Jahren nicht mehr.

    Mich haben im Restaurant noch nie Hunde gestört, ganz im Gegenteil. Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht in einem Hundeforum.

    Da du extrem selten essen gehst, und wenn dann Deinen Hund nicht mitnimmst, verstehe ich Deinen Einwurf noch viel weniger. Denn ergo betrifft es Dich weder als Gast noch als Hundehalter.

    Und mir war nicht klar dass in einem HUNDEforum nur ausgewählte Themen diskutiert werden dürfen oder sollten. Aber wie Du an der Anzahl der hier Beteiligten siehst, scheint das Thema tooootal uninteressant zu sein in einem Hundeforum :hust:.

    Das der Mensch sich in Perfektion daneben benehmen kann, und dafür gewiss keinen Hund braucht, und das nicht nur in Gastronomien, ist denke ich allen hier klar und wurde (leider) oft genug live erlebt.

    Ich könnte jetzt auch einen Thread über nervende Muttis aufmachen, etc., tue es aber nicht weil wir in einem - wie ganz richtig explizit von Dir erwähnt - HUNDEforum sind.

    Also was ich schon mit der Hotline einer bekannten Versicherung für OP-Versicherungen Hund erlebt habe, passt auf keine Kuhhaut mehr. Und das OHNE einen Schadensfall, nur wegen einer Vertragsfrage. Ich bin weder gehässig noch nachtragend, aber in diesem Fall war das so unverschämt dass ich hoffe der entsprechende Hotline-Mitarbeiter hat ein entsprechendes Gespräch gehabt. Wer näher interessiert ist kann gerne eine PN schreiben. Was so böse ausgetragen wurde (inkl. rassistischer Anfeindungen) möchte ich nicht offen nachlesebar im Internet stehen haben.

    Aber im Anschluss hat eine andere Mitarbeiterin, angeblich die Teamchefin, sich gemeldet, sich entschuldigt mich dann aus "Kulanz" sofort aus dem Vertrag rausgelassen. Ich verbuche das als "schwarzes Schaf" erwischt.

    @CH-Troete

    Sprichst Du gerade jemanden explizit an? Ich habe bisher nicht gelesen dass sich jemand beschwert und gleichzeitig nicht in der Lage ist das Gespräch zu suchen. Bisher hat jeder nur niedergeschrieben wie er selbst es händelt und einige welche Erfahrungen sie selbst bisher gemacht haben.

    Ich für meinen Teil habe klar geschrieben dass da zwei Herzen in der Brust schlagen. Mich zu äussern, wenn es nicht geht für mich, damit hatte ich noch nie Probleme ;). Nur es gibt Situationen da ergibt das Abwägen = Mund halten und aushalten, weil die Gesamtsituation positiv ist. Und das ist im Resultat ganz gewiss keine Beschwerde.

    Aber ja, in einem hast Du Recht. Ich plädiere generell stets für mehr gegenseitige Rücksichtsnahme. Einfach weil das meine generelle Geisteshaltung ist.

    Gut, aber wenn man das nicht übers Herz bringt (hätte ich garantiert auch nicht, da bin ich ehrlich), dann kann man sich hinterher auch nicht beschweren. Diese Situation WÄRE zu ändern gewesen, wenn man gewollt hätte. Wie gesagt, ich hätte es auch nicht gekonnt.

    Öhm, das war keine Beschwerde. Lediglich das teilen einer Erfahrung mit euch. Ich fand den Herrn reizend und den Hund auch. Es war für meine Nase eine sehr unangenehme Situatio, die Begegnung mit dem Herrn an sich aber eine sehr schöne. Wir waren nämlich im Urlaub (Schweden) und haben uns gefreut in der Fremde so freundlich angesprochen zu werden.

    SavoirVivre

    Dein Beispiel finde ich sehr, sehr schwierig. Ja, ich kann völlig verstehen, dass Dir das total unangenehm war. Ich hätte mir vermutlich auch insgeheim gewünscht, dass gerade dieses Restaurant Hundeverbot hat.

    Und auf der anderen Seite hätte mir der alte Mann auch sehr leid getan, ggf. noch mit Kopfkino dabei, dass der Hund möglicherweise die einzige Gesellschaft ist und so alle Bilder, die man von älteren allein lebenden Menschen so im Kopf hat ...

    Es wäre trotzdem völlig legitim gewesen, wenn Du aufgestanden wärst und Dir einen anderen Platz gesucht hättest. Denn das wäre in dem Moment Dein berechtigtes Interesse gewesen. Damit muss man (auch als älterer Mitmensch) rechnen, wenn man einen müffelnden Hund ins Restaurant mitnimmt. Ebenso damit, dass man darauf angesprochen wird.

    Deswegen meine ich: Achtsamkeit für sich (und das eigene Verhalten) und Toleranz für Andere. Nur eins von beiden wird schnell doof.

    Streng riechende Hunde sind übrigens das was mich bisher am meisten tangiert hat bei Hunden im Restaurant. Besonders unglücklich, weil eben diese Hunde zudem auch noch meistens total "restauranttauglich" waren. Lagen einfach unauffällig rum. Da schlagen dann zwei Herzen in meiner Brust. Sehr schwierig.

    Ich könnte leider noch ein Dutzend weitere Beispiele nennen. Recht aktuell letzte Woche. Hitzewelle, drei Damen mit drei grossen, langfelligen Hunden die ganz offensichtlich im Wasser waren. Restaurant mit recht beengt gestellten Tischen. Gäste saßen fast alle drin, da klimatisiert bzw. grosse Ventilatoren. Alter Schwede was haben die Hunde gestunken. Keine Ahnung in was die geschwommen haben. Mehrere Gäste haben sich direkt bei den Damen (freundlich) beschwert bzw. sie auf den Geruch ihrer Hunde aufmerksam gemacht. Dies haben da sehr ungehalten drauf reagiert. Wir waren gerade fertig und sind gegangen, daher Ausgang nicht mitbekommen.

    Aber ich möchte jetzt gar nicht einzelne Beispiele wiedergeben. Es gibt halt solche und solche Hundehalter, solche und solche Mitmenschen. Ich wollte nur an euren Erfahrungen und persönlichen Einstellung dazu teilhaben :D

    Ich konnte das nicht. Der Herr hat uns 10min lang von seinem Leben und seinem wunderbaren besten Freund - dem Hund - der sein Leben bereichert und ihn jung hält, erzählt. Da konnte ich ihn weder unterbrechen noch ihm sagen dass sein bester Freund mir leider die Luft zum atmen raubt und ich mich deswegen umsetzen muss. Ich konnte einfach nicht.

    Ich frag mich immer wie die Leute drauf kommen das ein Hund mehr davon hat allein zu Hause zu bleiben, so als soziales Wesen - der kennt da jeden staubkrümel. Wenn man sagt , mir ist das zu stressig , ich bin nicht in der Lage meinen Hund derart zu erziehen das er sich ruhig und zum Wohle unserer Gruppe verhält. Ok versteh ich total Abwechslung das andere Argument naja ist halt schon fragwürdig.

    Und ich verstehe Leute nicht die darauf kommen dass man seinen Hund immer, ständig und zu jedem Anlass mitschleifen muss - mit der Begründung er ist ein soziales Wesen. So schliesst sich der Kreis.

    SavoirVivre

    Mir gehts gar nicht darum, Hunde und Kinder zu vergleichen, meine Aufzählung hat ja auch noch ganz viele andere Punkte gehabt ;)

    Ich meinte auch nicht explizit Dich, sonst hätte ich Dich zitiert :smile:

    Ich freue mich mal über kinderfreie Hotels, Restaurants, etc.

    Ja, aber da geht es von Seiten des Hotels/Restaurants aus. Wenn du diese Logik entsprechend weiterspinnst, müssten Leute die sich an Hunden in Restaurants stören eben solche Restaurants suchen, die hundefrei geführt werden. Nicht die Hundehalter aus vorauseilendem Schuldbewusstsein ihren Hund draußen lassen. ^^

    Auch wenn ich Dir gerne Recht geben würde, ist mir das doch etwas zu einfach. Zum einen sollte nicht alles über Verbote geregelt werden müssen und zum anderen wäre vorauseilendes Schuldbewusstsein nicht notwendig, wenn es nicht zu viele Hundehalter geben würde die eben nicht das Feingefühl besitzen abzuwägen wann es doch besser ist seinen Hund nicht mit ins Restaurant zu nehmen. Es gibt nunmal Hunde die sind - und das liegt nicht zwingend an der Erziehung - nicht restaurantgeeignet.

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    Neben mir sass mal ein reizender alter Mann mit einem hinreissenden, liebenswürdigen Neupfundländer. Ich hab 30min. praktisch durch den Mund geatmet so hat dieser sanfte Riese gestunken. Auf 5qm hat man diesen Hund SOFORT gerochen. Ich sass 10cm neben ihm. Aber was soll man da machen? Diesen freundlichen, gebrechlichen Mann bitten sich einen anderen Platz zu suchen, weil sein Hund stinkt? Aufstehen und selbst einen anderen Platz suchen und diesen freundlichen alten Mann womöglich irgendwie brüskieren? Ich konnte das nicht. Und ja, ich finde solche Situationen unangenehm.